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Petitionen, Aufrufe: Kampagne TIERPARK LÜBECK SCHLIESSEN
Veröffentlicht von Administrator am Sonntag, 15. August 2010
( mal gelesen)

Gast schreibt:
Zu behaupten * im Tierpark Lübeck Israelsdorf geht es weiter wie bisher * wäre gelogen. Die Lage verschlimmert sich zusehends.
Der Tierpark verfällt, verwahrlost.
 



Die Einzäunungen der "Gehege" haben Löcher, die Dächer der Unterstände haben Löcher, das Affenhaus feucht wie eh und je............
Die Tiere leben unter immer schlechter werdenden Bedingungen.
Mehrere hundert Fotos und einige Videos Anfang Juli 2010 dokumentieren nicht nur das Ausstellen und Ausbeuten aller im TP HL eingesperrten Individuen, sondern belegen auch : Hier werden auch noch die Leiden der Tiere erbarmungslos bis zum bitteren Ende ausgestellt.
Der Grüne Senator Bernd Möller, seit 1.Mai 2010 im Amt, hätte diesen unerträglichen Zustand sofort beenden müssen. Das ist nicht geschehen. 
Noch im Juli 2010 mussten wir zur Kenntnis nehmen, der Zustand des Braunbären Bruno (lebt seit ca. 30 Jahren in einem Bärenzwinger in HL und ist seit vielen Jahren krank) verschlechtert sich zusehends. Geschwüre im und am Maul ( vor ca. 2 Jahren zum ersten Mal von uns beobachtet) , seine Zähne in katastrophalen Zustand, verfault, abgebrochen. Bruno konnte nur sehr schlecht mitgebrachtes,zerkleinertes Obst aufnehmen. Er ist abgemagert, sein Fell verfilzt, er kann sehr, sehr schlecht gehen, humpelt.
In Bezug auf eine evtl. noch mögliche Umsiedlung des Bären und zur Beurteilung seines von uns als bedrohlich eingeschätzten Gesundheitszustandes - und ein enormer Leidensdruck durch unterlassene tierärztliche Versorgung - haben wir uns mit einem fachlich kompetenten Bärenexperten in Verbindung gesetzt.
Von dort jetzt die Empfehlung, unter den Vorbehalten einer "Ferndiagnose" während eines "Tierparkbesuchs" in Lübeck gestellt, ein Einschläfern von Bruno sei sinnvoll.
Ob eine unterlassene angemessene tierärztliche Behandlung es rechtfertigt ein Tier zu töten, es von seinen Leiden zu erlösen, ist fraglich.
Fest steht aber auch, Bruno wurde und wird nicht angemessen therapiert. Für eine angemessene Therapie, allein die Behandlung seiner Zähne, kann auf eine Narkose nicht verzichtet werden.
Und hier stand und stehen noch immer die wirtschaftlichen Interessen für die Verweigerung des Besitzers einer solchen Untersuchung / Behandlung zuzustimmen im Vordergrund.
Und die Kontrollinstanzen der Stadt nehmen es hin!
Wir halten den zuständigen Amtsveterinär Dr. Andreas Müller-Buder, seit 17 Jahren in Lübeck im Amt (!) , für befangen.
Wir fordern mindestens eine zweite, besser noch eine dritte, tierärztliche Meinung, die Hinzuziehung von anerkannten Fachleuten. Keine Inaugenscheinnahme, sondern eine gründliche Untersuchung des Bären.
"Gefälligkeitsgutachten müssen ausgeschlossen werden."
 
Leider sind,  auf irgendeine Art und Weise, alle im TP HL untergebrachten Individuen von Leidensdruck betroffen. Grundsätzlich all dessen beraubt, was ihr Leben ausmacht.  
So haben die Einen bei hochsommerlichen Temperaturen von 35 ° im Schatten kein oder nur vollkommen verdrecktes Wasser.
Die Ziegen können auf Grund des Zustandes ihrer Hufe, sehr lang, sehr krumm, verwachsen, mit Spalten, nicht mehr richtig laufen. Fehlt es an Personal? Ist es Unfähigkeit? Fehlt es an Geld? Vielleicht hält man es auch für nicht nötig?
Einzelne Tiere wurden aus ihren Gruppen genommen, in die seit Jahren leer stehenden "Gehege" umverteilt, isoliert.
Mit dieser Maßnahme des Betreibers wird ein von der Tierparkgesellschaft e.V. angekündigter sukzessiver Rückbau der Anlagen verhindert.
Die Primaten Bimbo und Konga, das gleiche Elend. Jahr für Jahr. Und es ist noch immer fraglich, ob der Besitzer einer Umsiedlung in eine therapeutische Auffangstation überhaupt zustimmen wird. Solange keine Eigentumsübertragung statt gefunden hat, liegt das Aufenthaltsbestimmungsrecht beim Besitzer der Tiere.
Auch der Amtstierarzt DR. Müller-Buder lehnt eine Umsiedlung der Primaten auf Grund ihrer Prägung auf Herrn Lehemensiek ab.
 
Nichts ist derzeit sicher. Noch immer nicht. Es ist viel die Rede von "es könnte", "es kann davon ausgegangen werden", "es bleibt zu vermuten". SPRECHBLASEN. Absichtserklärungen.
Senator Möller spricht jetzt davon "Wir haben einen anständigen Weg gefunden, die Tiere unterzubringen, ab Oktober wird es konkret".
Jahrzehntelange Erfahrung hat uns in Lübeck gelehrt, noch nie wurde für die im TP HL lebenden Tiere an "anständiger" Weg gefunden. Denn dann wäre er schon vor langer Zeit beschritten worden.
Und sebst wenn Vereinbarungen getroffen wurden, hat das noch lange nichts zu sagen. Wurden oft von der Verwaltung und dem Betreiber nicht eingehalten.
 
Darauf lassen wir uns nicht ein.
Es gibt allerdings Anzeichen dass der Tierpark vor Ablauf des Vertrages geschlossen wird.
Die Tierparkgesellschaft e.V. hat der Stadt mitgeteilt, dass sie ein Auflösen des Vereins anstrebt.
Der Betreiber hat die website des Tierparks aus dem Netz genommen.
Aber eine Schließung des Tierparks ist noch lange kein Grund zu jubeln. Es heißt noch lange nicht, dass die Tiere den Tierpark verlassen können.
Wenn der Betreiber und Besitzer sich weigert seine Tiere, oder einzelne Tiere, zur Umsiedlung frei zu geben kann es sein, dass einzelne Tiere auch nach dem 31.12.2011 auf dem TP Areal vor sich hin vegetieren müssen.
Der Vertrag ist lediglich zum 31.12.2011 GEKÜNDIGT!
Wenn keine Räumung erfolgt, dann muss die Stadt Klage auf Zwangsräumung erheben. Unseren Vorschlag, schon jetzt von der Klagemöglichkeit nach § 257 ZPO Gebrauch zu machen, dann würde eine VERURTEILUNG zur Räumung am 31.12.2011 erfolgen, lehnt sie aber ab.
Wenn der TP geschlossen wird, und nach unserer Einschätzung kann das von heute auf morgen geschehen, im Winter dann sowieso, kommt kein Mensch mehr in den TP. Es können also Mißstände nicht mehr dokumentiert werden.
 
Wir bitten Sie und Euch, kämpft mit uns für Bimbo, Konga, Bruno und alle im TP HL eingeknasteten Individuen.
Es ist fraglich, ob die Stadt überhaupt eine Zwangsräumung einleiten wird. Wenn Klage erhoben wird kostet das die Stadt Geld. Vertragspartner für das TP Areal sind die Hansestadt Lübeck (Bereich Stadtwald) und der Förderverein Tierparkgesellschaft e.V.. Und die hat dann "untervermietet" an den Tierpark-Betreiber Günther Lehmensiek. Eine äußert komplizierte Angelegenheit die vermuten und befürchten lässt :
Ausbaden werden es die Tiere, wenn wir es nicht schaffen.
 
Desshalb muss der Tierpark JETZT  aufgelöst werden.
Aber, kein Verkauf an Schlachthöfe, kein Verkauf an Zirkusunternehmen, kein Tier darf getötet werden, weil der TP geschlossen wird.
Ausschlaggebend bei einer Umsiedlung muss eine nahezu artgerechte Unterbringung aller im TP HL lebenden Tiere, eine Unterbringung von Bimbo und Konga in einer therapeutischen Auffangstation mit dem Ziel der Vergesellschaftung, das Beenden von Tierleid, BRUNO (!), und Tierausbeutung sein.
 
Tierrechtler aus Lübeck
 
Protestadressen:
 
 
Fachbereich 3  Umwelt, Sicherheit und Ordnung
Innensenator Bernd Möller   Bernd.Moeller@luebeck.de 
Kronsforder Alle 2-6
23539 Lübeck
Telefon 0451 122 3000
Fax 0451 122 3009
 
Verbraucherschutz und Tiergesundheit
Amtsveterinär Dr. Andreas Müller-Buder   andreas.mueller-buder@luebeck.de
Kronsforder Allee 2-6
23539 Lübeck
Telefon  0451 122 1213
Fax 0451 122 4536

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