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Jagd: Demo gegen die Jagd & Hund
Veröffentlicht von Administrator am Samstag, 20. Januar 2007
( mal gelesen)

administrator schreibt: *Demonstration gegen die Messe ‚Jagd & Hund' am 3. Februar 2007 in Dortmund Ob Hobby oder Alltag: Kampf der speziesistischen Normalität!* Treffpunkt: Samstag, 3. Februar 2007, 11.30 Uhr vor den Messehallen 4-5 (Eingang Messeforum), Westfalenhalle Dortmund 11.30 Uhr - 12.30 Uhr: Protest vor den Messehallen 12.30 Uhr (pünktlich!): Demonstrationszug von den Messehallen in die Innenstadt "Ob Hobby oder Alltag: Kampf der speziesistischen Normalität!" (Zwischenstopps vor Metzgereien und Nordsee sind vorgesehen.) *Diese Demonstration versteht sich explizit als eine Gegenveranstaltung zum am gleichen Tag stattfindenden Aufmarsch der "Initiative zur Abschaffung der Jagd" aus dem Umfeld des "Universellen Lebens"! *

*Demonstrationsaufruf:* Vom 30. Januar bis zum 4. Februar 2007 findet in den Westfalenhallen Dortmund die Messe für Jagd und Angelfischerei "Jagd & Hund" statt. Die Messe gilt als die führende europäische Ausstellung dieser Art. An die 70.000 BesucherInnen werden erwartet. Sie wird fast ausnahmslos von JägerInnen und AnglerInnen besucht, die dort alles entdecken können, was ihr Herz erwärmt, hier wird ihnen alles rund um ihr mörderisches Freizeitvergnügen angeboten. In den 90er Jahren hat es alljährlich Proteste gegen die Mordsmesse gegeben, den TiermörderInnen wurde von den zumeist tierrechtlerisch motivierten DemonstrantInnen deutlich ihre Wut gezeigt. Die Demonstrationen gegen die Dortmunder Messe waren immer eine der Tierrechtsdemos mit den meisten TeilnehmerInnen, waren in der Entwicklung der hiesigen Bewegung sicherlich ein wichtiger Bestandteil. Es gab einen Demonstrationszug quer durch die Messehallen, eine Sitzblockade vor dem Eingangsbereich usw. Die Proteste gegen die Messe flauten dann Ende der 90er Jahre zusehends ab, so dass in den letzten Jahren schließlich noch nicht mal mehr eine kleine Demo stattfand. JägerInnen und AnglerInnen bezeichnen ihre gewalttätigen Handlungen als Hobby. Solch ein Hobby zu haben, wird - speziell dort, wo die Opfer keine Fische sind - auch von manchen Menschen, die mit dem speziesistischen Konsens "Tiere sind für uns da!" übereinstimmen, als verwerflich benannt. So ist zu hören, dass es nicht in Ordnung sei, "Tiere nur aus Spaß zu töten", und die Kritik z.B. an JägerInnen wird dann oftmals in der Form geäußert, dass diese /abnorm/, /pervers/ und/oder /geisteskrank/ wären, so genannte Lusttöter seien. "Nein, das können doch keine Tierfreunde sein", sagt der/die (andere) TierfreundIn, während er/sie in die Leiche eines Opfers einer anderen Form der speziesistischen Gewalt beisst. Es sind eben keineswegs "nur" JägerInnen und AnglerInnen, die Gewalt mit Genuss verbinden und als Vergnügen empfinden: Die Jagdtrophäe an der Wand, das Foto mit dem ermordeten Fisch in der Hand, der Löwe im Käfig, das Pferd unterm Hintern und nicht zuletzt das Leichenteil auf dem Teller etc. Die Jagd und das Angeln stehen nicht abseits einer speziesistischen Normalität, in der nichtmenschliche Tiere als Mittel zum Zweck, als SklavInnen, als Eigentum, als Wesen im Dienste der Menschheit o.ä. angesehen werden, in der sie z.B. als Nahrung, Kleidung, Vergnügungsobjekte betrachtet werden. Beide Formen speziesistischer Gewalt, das Angeln und die Jagd, stehen (so sehr sie sich von anderen Formen unterscheiden mögen) keinesfalls abseits einer Normalität, in der nichtmenschliche Tiere sekündlich die menschliche Macht zu spüren bekommen und Menschen sich u.a. dadurch bestätigen, dass sie die "Herren der Welt" sind. Mit der Demonstration am 3. Februar in Dortmund sollte - so unser Wunsch - deutlich zum Ausdruck gebracht werden, dass unser Kampf der speziesistischen Normalität gilt, auch der ganz alltäglichen speziesistischen Gewalt und nicht etwa allein der speziesistischen Gewalt, die - so alltäglich sie auch ist - als Hobby gilt. Darum das Demonstrationsmotto: "Ob Hobby oder Alltag: Kampf der speziesistischen Normalität!" Für den 3. Februar wird auch seitens der "Initiative zur Abschaffung der Jagd" (erstmalig) zu einer Demonstration gegen die Messe "Jagd & Hund" aufgerufen. Die Demonstration ersetzt eine ihrer allmonatlich in Berlin stattfindenden Aufmärsche rund um das Thema Jagd. Die "Initiative zur Abschaffung der Jagd" ist dem Umfeld der religiös-esoterischen Gruppierung "Universelles Leben" (UL) zuzuordnen. Diese autoritär strukturierte "Glaubensgemeinschaft" agiert seit Jahren - anfangs mittels Publikationen und Veranstaltungen, mittlerweile durch großflächige Plakatwände und Großdemonstrationen - in den Bereichen Tierschutz und Vegetarismus. Ihre Kritik an den herrschenden Verhältnissen ist dabei keine antispeziesistische, wie z.B. an Slogans wie demjenigen, die Jagd als "Krieg gegen die Schöpfung Gottes" zu benennen, deutlich zu erkennen ist. Ihr Anliegen ist kein emanzipatorisches, sondern eines, was im Rahmen der Bestrebung des UL, ein urchristliches Friedensreich zu errichten, anzusiedeln ist. So ist der Glaube an Karma und Reinkarnation, wonach jedes Ausbeutungsverhältnis auf eine in einem früheren Leben erworbene persönliche Schuld zurückgeführt werden kann, ein Bestandteil der Lehre des UL, wobei dies laut UL-Lehre auf die menschliche Spezies begrenzt ist. So werden letztendlich also nicht Herrschaftsverhältnisse thematisiert oder angegangen, sondern es geht vielmehr darum, sich u.a. damit von dem angeblichen Karma zu befreien, die so genannte Seelenschuld abzutragen und somit Eintritt in das so genannte Friedensreich gewährt zu bekommen. Nichtmenschliche Tiere werden also für diesen Zweck als Projektionsfläche benutzt. Es ist nichts Emanzipatorisches daran, den Offenbarungen einer als Sprachrohr Gottes fungierenden Prophetin zu huldigen und z.B. einer "Umprogrammierung", die "nichts anderes als die Reinigung der Gehirnzellen von allen Prägungen dieser Welt, von allen Vorstellungen und Meinungen, die dem göttlichen Wort entgegenstehen" (Zitat aus einer UL-Schrift) ist, unterzogen zu werden. Seitens der KritikerInnen des UL innerhalb der "Tierrechtsbewegung" ist desöfteren die Rede davon, dass das UL die "Tierrechtsbewegung" unterwandern wolle bzw. würde. Dies ist allerdings unstimmig, vielmehr wurde und wird dem UL die Tür in die Bewegung offengehalten. Ein deutlicher Ausdruck davon ist, dass von einem Teil der sich der Tierrechtsbewegung zugehörig fühlenden Menschen, eine Zusammenarbeit mit dem UL vorangetrieben, das UL als besonders aktiv/innovativ/erfolgreich und die (aufgekommene) Kritik am UL als "Diskriminierung von Tierrechtlern und Tierrechtsaktionen aus Weltanschauungs- oder Glaubensgründen" (Zitat der "Allianz für Tierrechte") bezeichnet wird. Es ist nicht unsere Absicht, mit dieser Demonstration in bewegungsnostalgischer Hinsicht zu wirken, so genannte ‚gute alte Zeiten' wieder zu erwecken oder ähnliches. Aber wir wollen an diese Historie des Protestes gegen die Messe "Jagd & Hund", aber auch der Anti-Jagd-Bewegung erinneren (wollen ihn wieder aufnehmen), da nun die "Initiative zur Abschaffung der Jagd" mit ihrem Prozessionszug am 3. Februar in Dortmund sich anschickt, ein weiteres Feld der einstmals starken Anti-Jagd-Bewegung zu okkupieren, was unseres Erachtens nicht allein von symbolischer Bedeutung ist. Zwar gibt es mittlerweile Distanzierungserklärungen von dem UL, die von verschiedenen Gruppen unterschrieben wurden, nur hat dies kaum praktische Auswirkungen auf die alltäglichen Aktivitäten(so scheint z.B. diese Distanzierung mitunter nicht mehr als ein Gruppenstatement zu sein; wie Einzelne dem UL gegenübertreten, gilt hingegen als reine Privatangelegenheit, und in Bündnissen werden auch Gruppen akzeptiert, die offensichtlich das UL pushen). Von daher rufen wir alle TierrechtlerInnen und/oder TierbefreiungsaktivistInnen auf, durch eine Teilnahme an dieser Demonstration - die also als Gegenveranstaltung zum Aufzug der "Initiative zur Abschaffung der Jagd" zu verstehen ist - (auch) für die Öffentlichkeit sichtbar (nicht rein symbolisch) zum Ausdruck zu bringen, dass das UL nicht in der Bewegung willkommen ist. *Anreisewege zu den Messehallen (ÖPNV):* Vom Hauptbahnhof Dortmund mit der U41 (Richtung Hörde), U45 (Richtung Westfalenhallen/Stadion), U47 (Richtung Aplerbeck) oder U 49 (Richtung Hacheney) bis Haltestelle Stadtgarten. Dort umsteigen in die U42 (Richtung Hombruch), bis Haltestelle Kreuzstr., hier den Ausgang Kreuzstr. nehmen. Geradeaus der Kreuzstr. folgen bis zur Ecke Lindemannstr., rechts in diese einbiegen. Immer geradeaus, schließlich über die Fußgängerbrücke die B1 überqueren und dann kann es losgehen. Oder einfach den Jägerhüten folgen (das soll auch klappen). Dieser Aufruf findet sich auch online unter www.gegen-speziesismus.de/demojagdundhund, eventuelle Änderungen werden dort auch bekannt gegeben. Diesen Aufruf bitte verbreiten!
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