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Fleisch: Peta erstattet Anzeige gegen 50 Stopflebergourmets
Veröffentlicht von Administrator am Mittwoch, 18. Oktober 2006
( mal gelesen)

Gerlingen, den 18. Oktober 2006



Kontakt: Dr. Tanja Breining, Tel. +49 (0)173/5902248 / Dr. Edmund Haferbeck , Tel. +49 (0)7156/17828-28



PETA erstattet bundesweit 50 Strafanzeigen gegen Stopfleber“gourmets“

Verstößt Stopfleber gegen Fleischhygieneverordnung?



Gerlingen – Die internationale Tierrechtsorganisation PETA (People for the Ethical Treatment of Animals) hat bundesweit Strafanzeige gegen knapp 50 Inhaber und Küchenchefs von Gourmetrestaurants erstattet, die auf der Speisekarte Foie gras (Stopfleber) anbieten.



Die Beschuldigten, darunter u. a. auch Michael Käfer, Harald Wohlfahrt, Vincent le Moissonnier, Alexander Pope, Hans Sobotka, Christian Lohse, Armin Karrer und Peter Müller verstoßen nach Auffassung der Tierrechtsorganisation gegen das Lebensmittel-, Bedarfsgegenstände- und Futtermittelgesetz (vormals u. a.: Fleischhygienegesetz) sowie gegen die Fleischhygiene-Verordnung.

„Bei Stopfleber handelt es sich um das kranke Organ eines gezielt krank gemachten Tieres, dabei ist der Verkauf von Fleisch kranker Tiere laut Gesetz verboten“, so Dr. Tanja Breining von PETA.



Medizinisch gesehen ist eine verfettete Leber (Steatosis hepatis) ein krankhaft verändertes Organ. Die Vögel werden geschlachtet, bevor sie an den irreversiblen Folgen des Stopfens sterben. Zu den Nebenwirkungen zählen u. a. Perforationen im Rachenbereich, Atemnot mit Hecheln, Halszerrungen und Prellungen, multiple Knochenbrüche, Entzündung des Dünndarms, Durchfall, Leberzirrhose, Herzversagen, Nierenversagen und Leberblutungen. Die Gänsestopfleber ist folglich ein extrem geschädigtes Organ und wird als Lebensmittel angeboten.



Gemäß Punkt 2.2 der Anlage 1 der Fleischhygiene-Verordnung hat ein Tier, dessen Produkte für den deutschen Markt verwendet werden sollen, auf „eine Störung des Allgemeinbefindens oder Erscheinungen einer Krankheit“ hin untersucht zu werden. Dieser Grundsatz gilt auch für Fleischprodukte an sich, nicht nur für ein „ganzes“ Tier. „Die Stopfleber ist ein krankes „Stück Fleisch“, welches nach den Hygienevorschriften nicht zum menschlichen Verzehr angeboten werden dürfte. Die Lebensmitteluntersuchung sowie die Fleischhygiene sind in Deutschland darauf ausgerichtet, keinesfalls kranke Tiere oder kranke Tierteile in den Lebensmittelkreislauf gelangen zu lassen“, so Dr. Haferbeck, Rechtsexperte bei PETA.

Die Beschuldigten bieten ihren Gästen folglich ein krankes Organ in ihrem gastronomischen Betrieb an.



In Chicago besteht bereits ein Verkaufsverbot von Stopfleber, Philadelphia, Illinois Massachusetts und New York planen ein solches und ab 2012 gilt das Verbot in Kalifornien.

PETA drängt auf ein baldiges Importverbot von Stopfleber nach Deutschland bzw. auf ein europaweites Produktionsverbot, wie es in Deutschland, Österreich und anderen europäischen Ländern bereits seit vielen Jahren existiert.

Honorarfreie Fotos und Videos von Stopfleberfarmen finden Sie auf http://barrat.org/photos/stopgavage/. Diese sind in Druck-/Sendequalität vorhanden.

 
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