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Petitionen, Aufrufe: Kein Tierschutzlabel für Tönnies
Veröffentlicht von Administrator am Sonntag, 11. Oktober 2015
( mal gelesen)

Ein Betrieb, der 28.000 Schweinen täglich das Leben nimmt? 1700 in der Stunde?
Wie kann es nun sein, dass ein solcher Betrieb ein „Label“ des Deutschen Tierschutzbundes erhält?
Hat nicht jedes Lebewesen ein Anspruch und Recht auf ein unversehrtes Leben?
Womit hat sich nun der Marktführer der Fleischproduktion ein Tierschutzlabel verdient?
Damit, dass die Tiere wahnsinnig lange Transportwege erleiden?
Damit, dass sie so günstig wie möglich "produziert" werden?


Damit, dass sie in Gruppen in die Schlachtung laufen dürfen, weil es angeblich stressfreier für Tiere ist?
Diese Petition fordert: Keine Vergabe eines „Tierschutzlabels“ an Tönnies!!!
(Generell sollte man die Vergabe eines „Tierschutzlabels“ für tierliche Produkte als fragwürdig
betrachten!)

Bitte die Unterschriftenliste herunter laden und wenn sie voll ist und Wesa@gmx.de für die Zusendeadrese kontaktieren.

Die Liste hier herunter laden.


PETITION - KEIN "TIERSCHUTZLABEL" FÜR TÖNNIES!
Das #Tierschutzlabel des Deutschen Tierschutzbundes ist die Antwort auf
unzählige Berichte in den Medien über die skandalösen und grausamen
Bedingungen in der #Massentierhaltung und an#Schlachthöfen. Es dient
lediglich der Gewissensberuhigung der verunsicherten Verbraucher tierlicher
Produkte. Es soll den Verkauf tierlicher Produkte weiter ankurbeln und den
großen Fleischherstellern Geld in die Kassen spülen.
Der deutsche Tierschutzbund schreibt: Zitat: „ Solange die Gesellschaft die
Zucht, die Haltung und den Tod von Tieren zu Ernährungszwecken als
vernünftigen Grund akzeptiert, gilt es, alle Möglichkeiten auszuschöpfen, die
Situation der Tiere zu verbessern“.
Was ist ein #Tierschützer?
Vorschriften zum Schutz der Tiere enthalten vor allem das Tierschutzgesetz und
das Bundesnaturschutzgesetz (in den §§37 ff. BNatSchG).
Als Mitgeschöpfe des Menschen erfasst das #Tierschutzgesetz die Tiere.
Erklärter Zweck des Tierschutzgesetzes ist es, das Leben und Wohlbefinden der
Tiere zu schützen. Niemand darf daher einem Tier ohne vernünftigen Grund
Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen. Zur Erreichung dieses Zweckes
enthält das Tierschutzgesetz Vorschriften über
die Haltung, Betreuung und Ausbildung von Tieren (§§2, 3, 12 TierSchG),
das Töten / Schlachten / Schächten von Tieren (§§4-4b TierSchG),
die Tierversuche
sowie über die Zucht und den Handel mit Tieren (§§11-11c TierSchG).
Nach diesen Maßstäben ist auch ein „Fleischhersteller“ der sich an das
Tierschutzgesetz hält, ein Tierschützer.
Was ist artgerechte Haltung?
Artgerechte Haltung bezeichnet eine Form der #Tierhaltung, die sich an den
natürlichen Lebensbedingungen der Tiere orientiert und insbesondere auf die
angeborenen Verhaltensweisen der Tiere Rücksicht nimmt. So versucht sie, vor
allem im Unterschied zur Massentierhaltung, sich an die artspezifischen
Bedürfnisse der Tiere anzupassen.
Sollte der deutsche Tierschutzbund sich nicht besser für ein Umdenken in der
Bevölkerung bezüglich des Konsums tierlicher Produkte einsetzen? Sollte der
#DeutscheTierschutzbund nicht besser pflanzliche Alternativen zu Fleisch, Milch
und Eier auf den Weg bringen und unterstützen?
Kann es das Ziel sein, die Züchtung, grauenvolle Haltung, den grausamen
Transport und schlussendlich die Tötung von fühlenden Mitlebewesen lediglich
zu „verbessern“? Es ist unethisch, an den größten Fleischhersteller in
Deutschland ein #Tierschutzlabel zu vergeben!
Der deutsche Tierschutzbund hat vom Landwirtschaftsministerium 1 Millionen
Euro „Anschubfinanzierung“ bekommen für das Projekt des Tierschutzlabels.
Fakten Tönnies: 16,4 Millionen Schweine und 405.000 Rinder: Die Tönnies-
Gruppe, das größte deutsche Fleischunternehmen, hat im vergangenen Jahr
mehr Tiere geschlachtet und mehr Geld umgesetzt als je zuvor.
Das war eine Schlagzeile aus dem Jahr 2014 und ebenfalls im
Schlachthofranking der ISN liegt Tönnies unangefochten auf Platz 1
►http://www.n-tv.de/panorama/Besuch-im-Hightech-Schlachthausarticle10402156.
html
Ein Betrieb, der 28.000 Schweinen täglich das Leben nimmt? 1700 in der
Stunde?
Wie kann es nun sein, dass ein solcher Betrieb ein „Label“ des Deutschen
Tierschutzbundes erhält?
Hat nicht jedes Lebewesen ein Anspruch und Recht auf ein unversehrtes
Leben?
Womit hat sich nun der Marktführer der Fleischproduktion ein Tierschutzlabel
verdient?
Damit, dass die #Tiere wahnsinnig lange Transportwege erleiden?
Damit, dass sie so günstig wie möglich "produziert" werden?
Damit, dass sie in Gruppen in die Schlachtung laufen dürfen, weil es angeblich
stressfreier für Tiere ist?
Diese Petition fordert: Keine Vergabe eines „Tierschutzlabels“ an#Tönnies !
(Generell sollte man die Vergabe eines „Tierschutzlabels“ für tierliche Produkte
als fragwürdig betrachten!)
Sabine Wester / Adriane Schulz / Thomas Grunder
 
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