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Zoo, Zirkus: Tiergarten Schönbrunn: Orang-Utan-Dame Mota meist in Einzelhaft
Veröffentlicht von Administrator am Mittwoch, 04. April 2012
(10165 mal gelesen)

Gast schreibt:

04.04.2012

PRESSEMITTEILUNG #09/ 2012

Tiergarten Schönbrunn: Orang-Utan-Dame Mota meist in Einzelhaft

EndZOO fordert eine Lösung und ein Auslaufen

Wien – Bereits im Sommer 2011 ist EndZOO International auf die tierschutzwidrige und meist Einzelhaft der Orang-Utan-Dame MOTA bei Zoo-Besuchen in Tiergarten Schönbrunn aufmerksam geworden. MOTA wurde mit zwei Jahren als so genannter Wildfang gewaltsam ihrem natürlichen Lebensraum entrissen und kam zunächst in eine niederländische Zoo-Gefangenschaft. 2009 kam sie in die Gefangenschaft des Schönbrunner Tiergartens.



Orang-Utan-Dame MOTA in ihrer Einzelbox

 

Schon 2011 wurde beobachtet, dass MOTA nur in einer einzigen Box (ca. 25 qm) neben der „Forscherstation“, manchmal in drei Boxen (ca. 75-100 qm) oder nur im „großen“ Innenhaus (ca. 180 qm) des Orang-Utan-Hauses beengt und in Einzelhaft gehalten wurde. Bei weiteren Besuchen Anfang dieses Jahres war die Situation für MOTA noch schlimmer. Aufgrund der Kälte waren alle Orang-Utans meist nur im Innenhaus (ca. 150 qm) untergebracht, so dass MOTA ausschließlich auf weniger als 100 qm in den Innen-Boxen ihr alleiniges Dasein fristete. Auf Nachfrage in der Orangerie bestätigten mehrere TierpflegerInnen, dass die beengte Situation von MOTA auf ihre Unverträglichkeit mit den anderen Individuen der Gruppe zurückzuführen sei. EndZOO fordert ein generelles Auslaufen der Gefangenschaftshaltung dieser Menschenaffen und jetzt zumindest eine schnelle tierschutzkonforme Lösung für MOTA. EndZOO erwägt rechtliche Schritte, wenn sich MOTAS Situation nicht ändert.

 

„Selten oder gar nicht wird MOTA das Recht zuteil, zusätzliche Umweltreize der Außenanlage zu empfangen und mindestens einen Sozialpartner zu haben. Auch die dauerhafte Unterbringung in einer Einzelbox oder in drei zusammengelegten Innen-Boxen von zusammen weniger als 100 Quadratmetern entspricht nicht der Forderung nach einem Maximum in der österreichischen Tierhaltungsverordnung. Die Haltung von MOTA eindeutig tierschutzwidrig.“, so EndZOO-Sprecher Frank Albrecht empört. „Der Neubau der Orangerie ist ganz klar mangelhaft. Man hätte ein Ausweichgehege einplanen und realisieren müssen. Hier wurden Fehler auf Kosten eines fühlenden Lebewesens gemacht. Für MOTA muss sofort eine Lösung her.“

 

Auszug aus der derzeit gültigen „Verordnung der Bundesministerin für Gesundheit, Familie und Jugend über die Haltung von Wirbeltieren“ (Tierhaltungsverordnung) für Orang-Utans

 

§1 (3) Grundlegendes Ziel ist es, Tieren in Menschenobhut ein Maximum an artspezifischen Verhaltensweisen nicht nur zu ermöglichen, sondern ein Maximum an artspezifischen Verhaltensweisen auch gezielt zu fördern.

 

7.7.11. Menschenaffen (Pongidae)

(1) Die Gehege haben (nicht: „können") bis zu einer Zahl von höchstens 5 Tieren folgende Maße aufzuweisen (nicht: „in Ausnahmefällen“):

Orang Utans: (Pongo pygmaeus) 300 m2 (Außen) 150 m2 (Innen) 6 m (Höhe)

 

(2) Es sind (nicht:„eventuell“) Innen- und Außenanlagen erforderlich. Der ganzjährige freie Zugang zur Außenanlage mit mindestens 2 Aus- oder Eingängen, ist (nicht: KANN) zumindest tagsüber und bei geeigneter Witterung zu gewährleisten. (eine Pflicht!)

 

(5) Die Tiere sind mindestens paarweise (nicht einzeln!), jedoch bevorzugt in Familienverbänden zu halten. Auch Männchengruppen sind möglich.

 


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