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Hamburg: Demos gegen die Tierausbeutung bei "Circus Arena" am 20. & 21.04.2013

Termindatum:Sonntag, 21. April 2013Startzeit:13:30h
Enddatum:Sonntag, 21. April 2013Ende:15:30h
Kategorie:Zoo, Zirkus   Zoo, Zirkus
Beschreibung:Demonstrationen gegen Tierausbeutung im „Circus Arena“ am 20. und 21.04. von 13:30 bis 15:30 Uhr.
Ort: Wandsbeker Zollstraße/Rüterstraße – Hamburg.

Während der Zirkus den Menschen eine Glitzerwelt vorspielt, bedeutet diese Welt für die Tiere im Zirkus ein Leben in Qual.

Der Zirkus vermittelt gerne, dass die „Kunststücke“, welche die Tiere in der Arena aufführen, den Tieren Spaß machen. Mit Nachdruck wird auch erklärt, wie eng die Beziehung zwischen Mensch (DompteurIn) und Tier sei. Die Wahrheit ist aber eine andere. Die „Kunststücke“ sind in der Regel gegen die Natur der Tiere und werden deswegen keinesfalls freiwillig aufgeführt. Stattdessen werden den Tieren mit Dreizack, Peitsche, Elektroschock, Futterentzug und anderen Foltermethoden durch die DompteurInnen die Tricks eingeprügelt. Die Anwendung dieser Foltermethoden geschieht während der Vorstellung so schnell und versteckt, dass der Zuschauer sie gar nicht bemerken kann. Pferde, wie auch bei Circus Arena in der Vorstellung, werden in der Manege mit festen Zügeln geritten. Ihre Muskeln werden überbeansprucht, das Halfter reißt ihnen den Mund blutig. Wenn sie kein Geld mehr einbringen oder sich bei Auftritten schwer verletzen, werden sie getötet. Dann ist es ganz plötzlich vorbei mit der engen Beziehung zwischen dem Tier und DompteurIn.

Das Leben der „Zirkustiere“ besteht einzig und allein aus extremen Stresssituationen während der Vorstellung und krankmachender Langeweile in den Käfigen bzw. Gehegen. Laut „Bund Berlin“ verendeten um 1995 aufgrund von Missständen, verursacht durch „Circus Arena“, eine afrikanische Elefantenkuh und eine Giraffe. Mittlerweile tritt der „Circus Arena“ nur noch mit Pferden, Ponys, Ziegen, Kamelen und Hunden auf. Alle Tiere, die den ganzen Tag an einer Stelle angekettet oder in viel zu engen Boxen eingesperrt herumstehen müssen, leben in komplett unnatürlichen Verhältnissen und werden auf diese Weise krank. Natürlich bedeutet auch jeder Zirkusumzug eine Strapaze für die Tiere.

Auf seiner Homepage hat der „Circus Arena“ extra die Rubrik „Unsere vorbildliche Tierhaltung“ eingerichtet. Zu sehen sind die üblichen viel zu kleinen Ausläufe und Boxen für Tiere.

In Deutschland gibt es keine juristisch verbindliche Verordnung, die Haltung und Unterbringung von Tieren in Zirkussen regelt. Kontrollen von Veterinärämtern sind in der Regel lasch. Sie orientieren sich an den so genannten „Zirkus-Leitlinien“, die völlig unzureichend sind und nur empfehlenden Charakter haben. Zirkusleute haben selbst an den Formulierungen dieser Leitlinien mitgewirkt. Will ein(e) VeterinärIn einmal couragiert durchgreifen, kann auch sie oftmals die gequälten Tiere nicht beschlagnahmen, denn oft fehlt es schlichtweg an Unterbringungsmöglichkeiten/Auffangstationen, oder der Zirkus entzieht sich durch eilige Abreise dem Zugriff. Der Verein „die tierbefreier e.V.“ verfügt hierfür über mehrere dokumentierte Beispiele.
Immer mehr Menschen erkennen, dass Tiernummern in alter Tradition blutige und lebensverachtende Spiele sind. Jeder Euro des Eintrittsgeldes trägt dazu bei, dass weiterhin Tiere ausgebeutet und gequält werden, während bei den Zirkusunternehmen die Kassen klingeln.

Boykottiert Tierzirkusse! Kein Applaus für Tierausbeutung! Artgerecht ist nur die Freiheit!

Kundgebung 20.04.2013 bei facebook.
Kundgebung 21.04.2013 bei facebook.

Initiiert von Animal Liberation Network.
Veröffentlicht von Vegangenossin am 11.04.13 und genehmigt von Administrator

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