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Innsbruck,"GREEN IS THE NEW RED" Vortrag und Buchvorstellung mit Will Potter (US

Termindatum:Dienstag, 12. Juni 2012Startzeit:19:00h
Enddatum:Dienstag, 12. Juni 2012Ende:22:00h
Kategorie:Vorträge, Filme   Vorträge, Filme
Beschreibung:Veranstaltung in Innsbruck:
Vortrag und Buchvorstellung mit dem Journalisten und Autor Will Potter (USA)
GREEN IS THE NEW RED
 Die Ökologie- und Tierbefreiungsbewegung im Fadenkreuz von Staat und Kapital
12. Juni – Innsbruck
Uni Innsbruck Hörsaal 7,
 Innrain 52e, EG
Beginn: 19 Uhr
 Veranstalter: LIFE/
 Förderung durch die ÖH Innsbruck
Koordination: Assoziation Dämmerung
3. – 14. Juni 2012: Der US-amerikanische Journalist und Autor Will Potter auf Tournee durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. In den USA und zunehmend in Europa gerät die Ökologie- und Tierbefreiungsbewegung ins Fadenkreuz der Staatsapparate und Chef-Etagen der Konzerne. Der freie Journalist, Autor und Betreiber des Informationsportals greenisthenewred.com Will Potter aus Washington D.C. zeigt in seinem 2011 publizierten Buch Green is the New Red anhand langjähriger Recherchen zur Geschichte der US-amerikanischen Ökologie- und Tierrechtsbewegung, wie ein Netzwerk aus staatlichen Behörden, Medien, Interessenverbänden, Think Tanks und Unternehmen zum konzertierten Schlag gegen den „number one domestic terrorism threat“ (FBI) ausgeholt hat. Mit vereinten Kräften geht es – ganz im Sinne westlicher „Sicherheits“-Doktrinen – mit einem Bündel aus medialen, rechtlichen, politischen und ökonomischen Kampagnen und Maßnahmen gegen jene „grünen“ Bewegungen vor, die sich nicht mit einem „Green New Deal“ abspeisen lassen wollen. Während die Washington Post sie öffentlich zur „eco-al-Quaeda“ stempelt und das FBI nach „eco-terrorists“ fahndet, diktieren Lobbygruppen der Fleisch- und Holzindustrie den US-Regierungen Gesetze in die Feder, die aus legalem politischem Protest Verbrechen machen. AktivistInnen schmoren unterdessen im Land von Freiheit und Demokratie ohne Kontakt zur Außenwelt in einem Sondergefängnis, das nicht zu Unrecht den Beinamen „Klein-Guantanamo“ trägt. Die Repressalien in der westlichen Welt treffen heute – wie einst die „roten“ demokratischen und sozialistischen Bewegungen – nahezu jeden Versuch oppositioneller Praxis, gleichgültig wie qualifiziert er ist, und jeden noch so zögerlichen Widerstand, der den kapitalistischen Betriebsablauf nur geringfügig stört.
Veröffentlicht von manala am 17.05.12 und genehmigt von Administrator

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