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Berlin: Vortragsreihe Feminismus und Tierbefreiung

Termindatum:Mittwoch, 06. April 2011
Enddatum:Mittwoch, 06. April 2011
Kategorie:Vorträge, Filme   Vorträge, Filme
Beschreibung:
Der Fleischvergleich – Feministische
Diskurse in der Tierbefreiungs/Tierrechtsbewegung

Ort und Infos:
**************
Alle Veranstaltungen finden im Versammlungsraum des Mehringhofs,
Gneisenaustraße 2a, U6/U7/M19 (Mehringdamm)in Berlin statt. Der Eintritt
ist frei.

Infos unter: www.berta-online.org


Ankündigung:
************

Tierbefreiung und Antispeziesismus können als Versuch gelten, linke
gesellschaftskritische Ansätze auf nichtmenschliche Tiere auszuweiten. Die
Befreiung aus Unterdrückungsverhältnissen hört nicht beim Menschen auf und
so gilt es, auch für nichtmenschliche Tiere einen Status jenseits von
Ausbeutung und fernab eines Lebens als Objekte menschlicher
Verfügungsgewalt zu erstreiten. Um dem Anspruch einer emanzipatorischen
Praxis gerecht zu werden, ist es wichtig, Herrschaftsformen zu erkennen
und zu bekämpfen. Es stellt sich die Frage nach Schnittpunkten zu anderen
gesellschaftlichen Kämpfen.

Auf aktivistischer wie auch theoretischer Ebene sind hier neben den
Kämpfen der Arbeiter_innenbewegung und der antirassistischen Bewegung
speziell die feministischen Traditionen hervorzuheben. So galt der
teilweise militant geführte Kampf der Suffragettenbewegung Anfang des 20.
Jahrhunderts in Großbritannien sowohl der Einführung des Wahlrechts für
Frauen als auch der Abschaffung von Tierversuchen. In der
Bürger_innenrechtsbewegung in den USA sind ebenfalls Beispiele für die
Verknüpfung von feministischen und Tierbefreiungsgedanken zu finden. In
Deutschland setzte sich Anfang des 20. Jahrhunderts unter anderem teile
der sehr vielfältigen Reformbewegungen für speziesübergreifende Befreiung
ein. So trat z.B. der Bund für radikale Ethik nicht nur für Tierschutz
bzw. Tierrechte und Vegetarismus ein, sondern auch für menschliche Belange
wie Pazifismus, Frauenwahlrecht oder die Abschaffung der Todesstrafe. Auch
in der jüngeren Geschichte gibt es viele personelle und inhaltliche
Schnittpunkte. Aus der Student_innenbewegung der 1968er gingen an einigen
Orten auch Tierschutz- bzw. Tierrechtsgruppen hervor. Auch die
Notwendigkeit der theoretischen Verknüpfung feministischer und
tierbefreierischer Ansätze wird von etlichen zeitgenössischen Autor_innen
betont. Beispiele hierfür sind unter anderem Barbara Noske, Birgit
Mütherich, Susanna Harringer, Josephine Donnovan, Carol J. Adams, Marti
Kheel und Donna Haraway.

Die Grundlagen der beiden genannten Herrschaftsverhältnisse weisen viele
Parallelen auf. So werden in dualistischen Schemata machtvoll die
jeweiligen Grenzen (zwischen ‘Mann’ und ‘Frau’ sowie zwischen ‘Mensch’ und
‘Tier’) gezogen und naturalisiert. Ebenso wird jegliche Form der Existenz
eines ‘Dazwischenliegenden’ in der binären Logik verleugnet und so die
Norm erst konstruiert. Die Zuschreibungen der jeweiligen (Rollen-)Bilder
überschneiden sich stark und stehen in Zusammenhang mit weiteren
Kategorien wie Natur/Kultur oder Körper/Geist. So ist sowohl der Sexismus
als auch der Speziesismus eine Ausprägung des Denkens in einer
‘westlichen’ Philosophietradition sowie der damit im Zusammenhang
stehenden historisch-gesellschaftlichen Strukturen.

Die Veranstaltungsreihe ‘Feminismus und Tierbefreiung – Zu den
Zusammenhängen und Differenzen der Achsen von Herrschaft in
Geschlechterverhältnissen und Mensch-Tier-Verhältnissen’ will sich der
Thematik von verschiedenen Seiten aus nähern. Es wird auf die Parallelen
zwischen Geschlechterverhältnissen und Mensch-Tier-Verhältnissen
eingegangen, auf feministische Kritik an und aus der
Tierbefreiungsbewegung, sowie auf die Ansätze der Queer Theory – sowohl
als Instrument zur Untersuchung von Diskursen über die Sexualitäten von
nichtmenschlichen Tieren als auch zur Reflexion veganer und
tierbefreierischer Identitäten. Zu diesem breiten Themenspektrum
organisiert die Berliner-Tierbefreiungs-Aktion (BerTA) mehrere
Veranstaltungen.

Abstracts zu den einzelnen Veranstaltungen befinden sich auf
www.berta-online.org


Veröffentlicht von Gast am 18.03.11 und genehmigt von Administrator

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