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Düsseldorf: Solidarität statt Wohltaten! - Vortrag von Günther Rogausch

Termindatum:Freitag, 17. September 2010Startzeit:18:00h
Enddatum:Freitag, 17. September 2010Ende:20:00h
Kategorie:Vorträge, Filme   Vorträge, Filme
Beschreibung:
Im nächsten Teil unserer Vortragsreihe "Mehr als nur Hefeschmelz im Kopf..." wird Günther Rogausch einen Vortrag zum Thema "Solidarität statt Wohltaten! Über die Notwendigkeit eines abolutionistischen Ansatzes für Tierbefreiung" halten.
Kurzbeschreibung:
„Until every Cage is empty!“ heißt es in einem Slogan der Tierrechts-/Tierbefreiungsbewegung. Doch wie kann eine Gesellschaft ohne Käfige – und ohne käfiglose Haltungsformen! – erreicht werden?
Größere Käfige, „artgerechte(re)“ Tierhaltung, humane(re) Tötungsarten: dies sind einige der Bestrebungen des Tierschutzes. TierschützerInnen geht es nicht darum, Tierausbeutung abzuschaffen – nicht um Abolition –, sondern darum, diese anders (humaner) zu gestalten. Dementgegen hat die sog. Tierrechtsbewegung ein abolitionistisches Ziel proklamiert. Doch innerhalb der Bewegung ist die Ansicht, dass Tierschutzreformen hinsichtlich des Ziels, Tierausbeutung und -mord abzuschaffen, hilfreich oder auch – angesichts des Tierleids – geboten sind, (nach wie vor) weit verbreitet.
Die Agenda größerer Organisationen, die sich der Tierrechtsbewegung zuordnen, ist – auch wenn begleitend Veggie-Broschüren angeboten werden und für einen veganen Lifestyle geworben wird – der von traditionellen Tierschutzorganisationen angeglichen. Aber es sind nicht allein diese Gruppen, die das Anliegen des Tierschutzes auch als ein eigenes Anliegen begreifen. So wird mensch zum Beispiel von VeganerInnen aufgefordert, vom Staat Tierschutzverordnungen bzw. deren Umsetzung zu verlangen, diese oder jene Tierschutzpetition zu unterschreiben und es wird bemängelt, dass Tierausbeutungsbetriebe – deren Praxis als tierquälerisch aufgedeckt wurde – kein „fachlich qualifiziertes“ Personal einsetzen. Manche VeganerInnen appellieren an KonsumentInnen, nicht etwa die Gewalt gegen Tiere zu unterlassen, sondern „tierbewusster“ zu konsumieren, z.B. indem keine Eier aus Käfighaltung gekauft werden oder Bio-Milch getrunken wird. Was ist – gerade aus einer antispeziesistischen Perspektive – von einem solchen Vorgehen zu halten? Was ist von den „Erfolgen“ zu halten, die von großen Organisationen reklamiert werden? Ist es ein bloßer Zufall, dass gerade Leute mit einem tierschützerisch-reformistischen Ansatz – trotz anderer Lippenbekenntnisse – das Engagement für Tierbefreiung oft nicht als ein (weiteres) emanzipatorisches Anliegen begreifen, sondern Speziesismus quasi als ein isoliertes Phänomen betrachten, welches in einem gesellschaftlichen Vakuum schwebt: Die jedeN in der Bewegung willkommen heißen, der/die sich irgendwie um die Tiere kümmert, z.B. Sexismus als „Kampagnenmittel“ akzeptabel finden, … .
Nun ist es aber nicht so, dass die gesamte Tierrechts-/Tierbefreiungsbewegung sich für das Nahziel größerer Käfige und humaner(er) Tötung einsetzt. Vielmehr wird sich z.B. in Kampagnen für die Abschaffung des „Pelzhandels“ eingesetzt, die Schließung von Tierversuchslaboren gefordert, sich gegen den Milchkonsum engagiert, Tiere werden aus Ausbeutungsstätten befreit und an Infoständen werden vegane Kostproben verteilt. Es wird betont, dass sich nicht für größere Käfige eingesetzt wird, und vom Tierschutz wird sich – zumindest oberflächlich – abgegrenzt. Doch, wie in dem Vortrag erörtert werden soll, auch diese Bemühungen – die (durchaus selbst-)kritisch betrachtet werden sollen – wirken nicht zwangsläufig in einem antispeziesistischen und abolitionistischen Sinne. Gerade auch von (bzw. in) sogenannten herrschaftskritischen Antispe-Kreisen wird der Veganismus marginalisiert und die tierschützerische Vorstellung des Tierretters aufgegriffen.
Wie könnte eine solidarische Praxis aussehen bzw. was würde sie kennzeichnen?

Die Veranstaltung findet im Linken Zentrum “Hinterhof” in der Corneliusstraße 108 in Düsseldorf statt und beginnt pünktlich um 18 Uhr.


Veröffentlicht von jens am 05.09.10 und genehmigt von Administrator

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