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Terminkalender
Hamburg: TAN-Veranstaltung "Antideutscher" Neokonservatismus...
| | Termindatum: | Samstag, 12. Juni 2010 |  | | Enddatum: | Samstag, 12. Juni 2010 | | Kategorie: | Vorträge/Filme | | Beschreibung: |
TAN-Veranstaltung "Antideutscher" Neokonservatismus als Klassenkampf von oben
19.30
UhrMagda-Thürey-ZentrumLindenallee 72Hamburg Eintritt freiEine Veranstaltung der Tierrechts-Aktion-Nord (TAN) „Dieses Verständnis des
Kapitalismus ist verkürzt und damit strukturell antisemitisch“ – so oder ähnlich
klingt es immer öfter aus den Reihen der linken, autonomen und Antifa-Szene,
wenn Kritiker der kapitalistischen Ausbeutungsordnung die Profiteure dieser
Ordnung beim Namen nennen. Kapitalismus, heißt es dagegen aus der Szene, sei ein
„abstraktes System“, in dem es Kapitalisten gar nicht gebe. Wer das trotzdem
behaupte, personifiziere das „apersonale“ System Kapitalismus – wer von
„Kapitalisten“ rede, meine eigentlich „die Juden“. Antikapitalismus und
Antiimperialismus werden so als „antisemitisch“ diskreditiert.Wo immer
Menschen gegen kapitalistische Ausbeutung aktiv werden, sehen sie sich mit
(Verbal-)Attacken und Denunziationen konfrontiert. Gewerkschaftliche Aktionen
für die Regulierung der Finanzmärkte werden ebenso unter Antisemitismusverdacht
gestellt wie zuletzt die Demonstration zum Revolutionären 1. Mai in Hamburg, auf
der der Kampf zwischen Kapital und Arbeit – Klasse gegen Klasse – im Mittelpunkt
stand.Weil die Theoretiker der „verkürzten Kapitalismuskritik“ ihre
Traktate mit marxistisch klingenden Begriffen garnieren, wirkt es oft so, als
handele es sich um eine linke Kritik an rechten Tendenzen. Aber in Wahrheit
richtet sich diese Kritik am Antikapitalismus – entstanden in der
„antideutschen“ Szene – gegen die Linke und die Arbeiterbewegung. Sie ist eine
Spielart neokonservativer und antikommunistischer Herrschaftsideologie, die der
„Barbarei“ sozialistischer Politikmodelle die „Freiheit der Märkte“
gegenüberstellt. Sie ist Klassenkampf von oben.Auf unserer Veranstaltung
werden beispielhaft Strategien der „antideutschen“ Neokonservativen erläutert
und ihre antilinken Kampagnen diskutiert. Es wird aufgezeigt, wie und mit
welchen Mitteln linke Politik von ihnen – nicht nur propagandistisch – bekämpft
und Geschichtsklitterung betrieben wird.Der Autor Michael Sommer
erläutert die Theorie des „verkürzten Antikapitalismus“.Ein Sprecher des
Sozialforums Eimsbüttel berichtet über die Kampagne, die die „antideutsche“
Szene gegen die Demonstration und Veranstaltungsreihe des Hamburger
Revolutionären-1. Mai-Bündnisses losgetreten hat.Anschließend
Diskussion
Ein sehr empfehlenswerter Text von Melanie Bujok zur Absage der Kieler
Tierbefreiungstage sowie zu reaktionären Tendenzen in der
linksautonomen
Szene.http://www.albino-online.de/ptx_media/documents/stellungnahme
| | Veröffentlicht von Gast am 20.05.10 und genehmigt von Administrator |
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