Terminkalender



Übersicht der nächsten 40 Termine, ab 17.04.10.

SchlachthofDiversesTreffenPelz, Leder...
BenefizVorträge, FilmeProzesseTierversuche
Jagd, Angeln, FischeZoo, ZirkusVeganKlima, Umwelt
EnglandPferdeMesseTauben

17.04.10
15:00h
 
bis
 
16:00h
Prozesse Stuttgart: Solidemo mit den österreichischen angeklagten Tierrechtsaktivisten

   Für die Einstellung der Verfahren gegen die österreichischen Tierrechtsaktivisten und für die Demokratie in Österreich    Demonstration in Stuttgart am 17. 04 

   15:00 bis 16:00Uhr - Marktplatz

    Es ist seit dem Anfang der Prozesse unsere 5. Solidation für die Österreicher, und die letzte!

 Bis alle frei sind

 Mehr Infos unter:

  www.tierschutzprozess.at

  www.martinballuch.com

   http://antirep2008.lnxnt.org/?&lang=de

   http://antirep278a.blogsport.de/

   http://oesterreichsschande.de/

24.04.10
17:00h
 
bis
 
19:00h
Prozesse Stuttgart: Demo der "shame on Austria" Kampagne
der Prozess gegen die österreichischen Tierrechtsaktivisten läuft bereits seit 2. März 2010.
Deshalb wurde eine länderübergreifende Solidaritäts-Kampagne organisiert, die über die gesamte Prozesslänge hinweg andauern soll.
Jede Woche wird es in einem anderen europäischen Land und auch in USA eine Soli-Aktion geben. Letzte Woche fanden bereits Proteste in Spanien (Madrid) statt.

Diese Woche sind wir in Deutschland an der Reihe und zwar am

Samstag, 24. April 2010

17:00 Uhr bis 19:00 Uhr In Stuttgart auf dem Marktplatz

danach: 19:30 Uhr bis 22.00 Uhr In Stuttgart auf dem Schloßplatz

Danach wird sich die Protestkette fortsetzen in Holland, Frankreich, Tschechien usw.

Es ist sehr wichtig, dass die Kampagne sich möglichst weltweit erstreckt, damit den österreichischen Behörden klar gemacht wird: Die Welt schaut nach Österreich und die Tierrechtsangeklagten werden von uns unterstützt und nicht vergessen.

Mehr Informationen auf:

www.vgt.at
www.shameonaustria.org
www.oesterreichsschande.de
antirep278a.blogsport.de
tierschutzprozess.at
martinballuch.com
www.tirs-online.de
24.04.10
19:30h
 
bis
 
22:00h
Prozesse Stuttgart: Demo der "shame on Austria" Kampagne
der Prozess gegen die österreichischen Tierrechtsaktivisten läuft bereits seit 2. März 2010.
Deshalb wurde eine länderübergreifende Solidaritäts-Kampagne organisiert, die über die gesamte Prozesslänge hinweg andauern soll.
Jede Woche wird es in einem anderen europäischen Land und auch in USA eine Soli-Aktion geben. Letzte Woche fanden bereits Proteste in Spanien (Madrid) statt.

Diese Woche sind wir in Deutschland an der Reihe und zwar am


Samstag, 24. April 2010

davor: 17:00 Uhr bis 19:00 Uhr In Stuttgart auf dem Marktplatz

19:30 Uhr bis 22.00 Uhr In Stuttgart auf dem Schloßplatz

Danach wird sich die Protestkette fortsetzen in Holland, Frankreich, Tschechien usw.

Es ist sehr wichtig, dass die Kampagne sich möglichst weltweit erstreckt, damit den österreichischen Behörden klar gemacht wird: Die Welt schaut nach Österreich und die Tierrechtsangeklagten werden von uns unterstützt und nicht vergessen.

Mehr Informationen auf:

www.vgt.at
www.shameonaustria.org
www.oesterreichsschande.de
antirep278a.blogsport.de
tierschutzprozess.at
martinballuch.com
www.tirs-online.de
04.05.10
08:40h
 
bis
 
18:00h
Prozesse Hannover: Prozess gegen BesetzerInnen des Tierversuchslabors
4.Mai 8.45 Uhr Amstgericht Hannover Raum 2283 (Endzeit unbekannt)

Viele Monate nach der Wiederbesetzung des von Boehringer Ingelheim
geplanten Tierversuchlabor in Hannover stehen jetzt am 4.Mai die ersten
Besetzis vor Gericht. Allen liegt eine Anzeige wegen Hausfriedensbruch vor.
Die Besetzis hatten damals nach der Räumung einer 6 wöchigen Besetzung
das Gelände  wieder besetzt um somit erneut zu versuchen den Bau zu
verhindern und die öffentliche Diskussion über Tierversuche, Tierhaltung
und Selbstbestimmung anzuregen. In dem Versuchslabor sollen ab 2011 1000
Schweine, und später auch noch Rinder unterirdisch gehalten werden, um
an ihnen Impfstoffe zu entwickeln um die Massentierhaltung zu
optimieren. Mehr zum Inhalt findet ihr auf
http://boehringerbesetzung.blogsport.de/

Einige der Angeklagten werden Versuchen den Prozess offensiv und kreativ
zu gestalten. Dass heißt  zum einen, dass sie sich ohne Anwalt selbst
vertreten werden. Zum anderen heißt das aber auch,dem Gericht ein wenig
die Autorität zu nehmen, also sämtliche Spielräume (durch Anträge, aber
auch durch nicht "normales" Verhalten (z.B. wenn
der Richter kommt, nicht aufzustehen (das kann die ganz schön ausm
Konzept bringen...))) auszunutzten. Auch das Publikum ist bei einem
offensiven Prozess ein wichtiger Akteur im Gerichtssaal. Denn auch die
Zuschauer können durch "unnormales" Verhalten den ganzen Prozess zu
einem Gedulds- und Nervenakt für Richter, Staatsanwalt oder Kläger
werden lassen, z.B. kann das Publikum durch Zwischenrufe auf die
Lächerlichkeit der Anklage hinweisen, kann sich an den falschen Stellen
erheben (und so z.B. den Angeklagten und nicht dem Richter Respekt
zollen) oder mit Konfetti und Luftschlangen den Prozess in eine Party
verwandeln   ;-).
Zur Vorbereitung für diesen Prozess wird es am Montag, den 3.Mai um
20.00 uhr im UJZ Korn in Hannover  einTreffen geben, u.a. mit einem
Puplikumstraining.


www.boehringerbesetzung.blogsport.de
Kontakt: boehringer-besetzung@gmx.de
12.05.10
19:00h
 
bis
 
23:30h
Prozesse Österreichsschande.de, gegen die Tierschutzcausa, Demo bei Stuttgart

Die TiRS (http://www.tirs-online.de/) gegen die Repression in Österreich

Kundgebungsort: Fellbach bei Stuttgart
Vor der Schwabenlandhalle, vor dem Eingang "Uhlandsaal"
(gleich neben Eingang Restaurant „Goldberg“)

Während des Konzertes des österr. Liedermachers W. Ambros

Tag der Kundgebung:
Am 12.05.2010
19:00 Uhr - 23:30 Uhr

Thema der Kundgebung:
Gegen politische Verfolgung und Gesinnungsjustiz in Österreich / Für die Meinungsfreiheit (auch für österr. Künstler)

http://www.shameonaustria.org/

21.05.10Prozesse Aktionstag gegen Repression, für eine kämpferische Bewegung!
Liebe Leser_innen,
in wenigen Tagen jähren sich zum 2.Mal die Hausdurchsuchungen und
Festnahmen in der Tierschutz bzw. Tierrechtsbewegung in Österreich.
Deswegen gibt es am Freitag den 21.5 einen Aktionstag.
Leitet den Aufruf bitte weiter, postet ihn im Internet... Poster und Flyer
gibt es auch auf www.antirep2008.org zum runterladen, auch auf englisch!
Dann bis zum 21.5,
liebe Grüße,
eure BaT


21.Mai 2010: Aktionstag gegen Repression, für eine
kämpferische Bewegung!

Ein kurzer Rückblick: Am frühen Morgen des 21.Mai 2008 kam es in ganz
Österreich zu Hausdurchsuchungen bei Vereinen und Privatpersonen der
Tierrechts- bzw. Tierschutzsbewegung. Zum Teil traten vermummte
Spezialeinheiten der Polizei Türen ein und holten die Bewohner_innen mit
gezogenen Waffen aus den Betten. 10 Personen wurden über 3 Monate in
Untersuchungshaft festgehalten. Erst nach und nach wurden massive
Überwachungsmaßnahmen und somit Eingriffe in die Privatsphären bekannt.
Begründet wurde und wird das Ganze mit dem §278a "Bildung einer
kriminellen Organisation". Nun knapp 2 Jahre später ist der ganze Spuk
noch immer nicht zu Ende. 13 Personen - darunter 10 die nach den
Hausdurchsuchungen in Untersuchungshaft saßen - stehen nun seit dem 2.
März 2010 wegen des §278a ungefähr drei Mal pro Woche vor Gericht. Ein
Ende ist noch nicht abzusehen.Den Angeklagten drohen bis zu 5 Jahre
Haft. Dies ist ein eindeutiger Versuch eine Bewegung einzuschüchtern und
mundtod zu machen. Aber nicht nur in Österreich, sondern weltweit nimmt
die Kriminalisierung von sozialen Bewegungen zu. Mit der Repression
wachsen aber auch der Widerstand und die Solidarität. Deswegen rufen wir
für den 21. Mai 2010 auf, kreativ und widerständisch den
traumatisierenden Ereignissen im Zuge der Repression, in Österreich,
oder sonst wo, entgegenzuwirken. Also werdet aktiv, plant und
beteiligt euch an Aktionen.


bisher geplanten Aktionen am Freitag den 21.5.2010 in Wien:

-12:00 bis 16:00 Kundgebung mit der Samba-Gruppe, Infotisch und lecker
Essen im Sigmund Freud Park (gleich bei der Votivkirche/Schottentor)
-16:30 Critical Mass, wie immer vom Schwarzenbergplatz (www.criticalmass.at)
-ab 20:00 Party am Wagenplatz mit Soli-Cocktailbar
(www.treibstoff.wagenplatz.at)
-den ganzen Tag: Solidarisch Transparente aufhängen

...und am Samstag den 22.5 startet die Fundraisingwoche ab 20:00 in der
i:da, Zwölfergasse 9, in 1150 Wien (gleich hinterm Westbahnhof) mit einer
Antirep. Soliparty: Soulsession with Psycho Skind

Mehr zu der internationalen Fundraisingwoche unter:
www.antirep278a.blogsport.de/2010/03/28/aktionstage


Für eine Welt ohne Ausbeutung und Unterdrückung, ohne Käfige und Knäste!



mehr zu den Hintergründen und Informationen zum derzeitigen Prozess unter:
www.antirep2008.org

* * *
Um Dich vom Newsletter der Basisgruppe Tierrechte (BAT) abzumelden, schick einfach ein leeres mail an bat-newsletter-unsubscribe@lists.riseup.net !

Basisgruppe Tierrechte (BAT)

web: http://www.basisgruppe-tierrechte.org
email: info@basisgruppe-tierrechte.org

22.05.10bis30.05.10Prozesse 22.-30. Mai 2010 Internationale Fundraising-Aktionswoche für die 'Austrian 13'
22.-30. Mai 2010
Internationale Fundraising-Aktionswoche für die 'Austrian 13'

Seit dem 2. März 2010 findet in Wiener Neustadt der Prozess gegen die 13
angeklagten TierschützerInnen und TierrechtlerInnen statt, denen die
Mitgliedschaft in einer „kriminellen Organisation“ nach §278a StGB
vorgeworfen wird. Nach wie vor benötigen die Angeklagten dringend
finanzielle Hilfe, um die Anwalts- und Gerichtskosten etc. zu tragen.

Aus diesem Grund wird in der Woche vom 22. Bis zum 30. Mai 2010 eine
internationale Fundraising-Aktionswoche ausgerufen, in der möglichst
viel Rechtshilfegeld für die Deckung der Prozesskosten gesammelt werden
sollen! Zu einer aktiven Unterstützungsarbeit gehört nicht nur die
Organisation von Solidaritäts-Demonstrationen oder anderen,
öffentlichkeitswirksamen Protesten. Genauso wichtig ist es, die
Betroffenen finanziell nicht allein zu lassen.

Wir möchten an den erfolgreichen Aktionstag vom 2.3.2010 anknüpfen,
welcher dank der internationalen Unterstützung eine wichtige Stütze für
die von der Repression betroffenen AktivsitInnen war und öffentlichen
Druck auf die österreichischen Behörden erzeugen konnte. Nur als
internationale Bewegung können wir die Kosten der Angeklagten tragen,
denn gerade hier heißt es: Getroffen hat es einige, gemeint sind wir alle!

Die Möglichkeiten, Geld für die Prozesskosten zu sammeln sind schier
endlos. Egal ob Soliparties, Flohmärkte, Merchandising, Volksküchen,
Konzerte oder ob ihr SpenderInnen um finanzielle Unterstützung bittet:
Bitte helft mit, sodass die Angeklagten nicht allein für die Kosten
aufkommen müssen!

Bitte schreibt uns eine Email an antirep278a@riseup.net und teilt uns im Vorfeld eure Aktionen mit, damit wir diese für euch auf unserer Website bewerben können!

Unsere Solidarität kennt keine Grenzen!
Freiheit für die „Austrian 13“!

Spendenkonto:

Rote Hilfe e.V.
Kontonummer: 191100462
Bankleitzahl: 44010046
Postbank Dortmund
Zweck: § 278a
04.06.10
08:00h
 
bis
 
13:00h
Prozesse Hannover: 4. Prozesstag gegen Boehringer-Besetzis


Der nächste Prozesstag ist Freitag, der 04.06.2010. Beginn ist um 8.00 Uhr im Saal 001 des Landgericht Hannovers.

Es wird wieder lange dauern und die Angeklagten benötigen für ihre Strategie die Unterstützung eines widerständigen Publikums.
Da wohl wieder Leute aus dem Publikum rausgeschmissen werden, lohnt es sich auch später am Tag noch zu kommen und den Saal wieder zu füllen.

Der Fließbandjustiz in die Suppe spucken!
Gerichtsprozesse zum Disaster machen!
Freiheit für alle, egal ob Mensch oder Tier!

17.06.10
08:00h
 
bis
 
18:00h
Prozesse Hannover: 7. Prozesstag der Boehringer-Besetzis


Nach der Besetzung ist vor der Aktion!

Der Prozess gegen die mutmaßlichen BoehringerBesetzer-Innen geht
weiter! Am 17.6, 23.6 und 24.6 , jeweils ab 8.00 Uhr wird wieder gegen die 5 Angeklagten im Raum 001 des Landgericht Hannover verhandelt.

Vorgeworfen wird ihnen Hausfriedensbruch. Sie hätten den Hausfrieden der Firma Boehringer letztes Jahr gestört -ein Gelände hätten sie besetzt auf den europas größtes Tierversuchslabor gebaut werden soll…

Bisher gab es 6 Verhandlungstage und die Hälfte der Zeugen_innen wurden vernommen. Wenn es so weiter geht besteht die möglichkeit, dass nächste Woche eine Verurteilung kommt (oder auch ein freispruch eine einstellung und so weiter)…

Dies ist eine Herzliche Einladung zu den weiteren ProzessTerminen zu
kommen. Seid kreativ, wild und störend. Aktionen im Gericht, rund ums Gericht und Überall sind sehr Willkommen!

17.06.10
09:00h
 
bis
 
11:00h
Prozesse Hannover: 7. Prozesstag der Boehringer-Besetzis


Nach der Besetzung ist vor der Aktion!

Der Prozess gegen die mutmaßlichen BoehringerBesetzer-Innen geht
weiter! Am 17.6, 23.6 und 24.6 , jeweils ab 8.00 Uhr wird wieder gegen die 5 Angeklaten im Raum 001 des Landgericht Hannover verhandelt.

Vorgeworfen wird ihnen Hausfriedensbruch. Sie hätten den Hausfrieden der Firma Boehringer letztes Jahr gestört -ein Gelände hätten sie besetzt auf den europas größtes Tierversuchslabor gebaut werden soll…

Bisher gab es 6 Verhandlungstage und die Hälfte der Zeugen_innen wurden vernommen. Wenn es so weiter geht besteht die möglichkeit, dass nächste Woche eine Verurteilung kommt (oder auch ein freispruch eine einstellung und so weiter)…

Dies ist eine Herzliche Einladung zu den weiteren ProzessTerminen zu
kommen. Seid kreativ, wild und störend. Aktionen im Gericht, rund ums Gericht und Überall sind sehr Willkommen!

19.06.10
14:00h
 
bis
 
17:00h
Prozesse Österreichschande: Demo in Straßburg
Aufruf zur Unterstützung der angeklagten Aktivisten aus Österreich. Demo in Straßburg am 19. Juni 2010 und weitere Aktionen in Deutschland

Am 2. März 2010 wurde in Österreich ein ungerechter Prozess eröffnet, bei welchem den Tierrechts-Aktivisten bis zu 5 Jahre Gefängnisstrafe droht. Ihr einziges Verbrechen: Engagement im Vereinsleben, die Ansprache unbequemer Wahrheiten und die Verteidigung von Positionen, die für Unbehagen sorgen.
Mit einer weit ausgedehnten Anwendung der anti-Terrorgesetzgebung (insbesondere des Artikels 278 des Strafgestetzbuches), klagt die österreichische Rechtssprechung Tierrechtsaktivisten an. Dies ist eine höchst alarmierende Entwicklung des Rechtssystems, was das gesamte Spektrum politischer Aktivitäten betrifft und in Gefahr bringt.
Um weiter Informationen bezüglich dieses Prozesses zu erhalten:
www.tierschutzprozess.at/
www.oesterreichsschande.de
Animalsace (www.animalsace.org), eine französische Organisation, und TiRS, eine deutsche Tierrechtsinitiative (www.tirs-online.de), rufen alle Bürger und Organisationen, ob in der Tierrechtsbewegung engagiert oder nicht, zu einer Großdemonstration in Straßburg am 19. Juni 2010 auf.
Von 14 - 16 Uhr werden im Stadtzentrum von Straßburg, auf dem Place Kléber, Flyer und Handzettel verteilt.
Eine Aktivistengruppe wird sich um 17 Uhr zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte begeben, um dort, bekleidet und in Ketten gelegt wie Sträflinge, mit ihrem Protest ein symbolisches Zeichen zu setzen.
Wir möchten Bürger und Organisationen bitten, sich der Verbreitung dieses Aufrufs unter ihren Freunden, Bekannten, Mitgliedern und anderen Organisationen zu beteiligen und bedanken uns für Ihre Mithilfe!
Das Event ist auf Facebook zu finden unter: Militer n'est pas un crime ! Soutien aux militants autrichiens inculpés.
Vereine und Verbände, die sich an dieser Demonstrations- und Aktionsserie beteiligen möchten, bitten wir uns ihr Logo und ihren Namen zu senden, unter: contact@animalsace.org.
In Europa werden demnächst weitere Aktionen stattfinden.
Eine symbolische Kette des Protests wird am 29. Juni 2010 von Straßburg nach Österreich, über Stuttgart und München, u.a. vor den österreichischen Botschaften und Konsulaten stattfinden, um an die Vernunft der österreichischen Abgeordneten zu appellieren und die Abschaffung von Artikel 278 einzufordern, der zur Eindämmung der Tierrechtsbewegung missbraucht wird.
Um uns über Ihre Teilnahme an den Demonstrationsveranstaltungen zu informieren, kontaktieren Sie uns bitte unter: contact@animalsace.org
Am 3. Juli 2010 wird symbolisch eine Armada den Bodensee von Lindau (Deutschland) nach Bregenz (Österreich) überqueren, um die österreichische Demokratie von den inneren Kräften der Korruption zu befreien.
Weitere Daten über die Aktionen in Deutschland werden wir in Kürze übermitteln.
Vielen Dank im Voraus für Ihre Unterstützung

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Animalsace und TiRS
Coming soon: Defending animals is not a crime!

Support of the Austrian activists. Demonstration in Strasbourg, June 19th, 2010.

On March 2nd, an iniquitous process started in Austria . People are threatened by
penalties of up to 5 years in jail. Their only crime is to be active in associations and to support disturbing positions.
With a very extensive application of anti-terror laws (article 278 of the penal code), the Austrian justice is attacking animal rights activists. This is a very alarming derivation of the justice which threatens political activism itself.
To read more information about this court case, visit www.shameonaustria.org
Animalsace, French organisation and TiRS, a German network defending animal rights are calling out on a demonstration of the citizens and associations (commited into the animal rights movement or not), in Strasboug , France on June 19th 2010.
It will be leafleted from 2:00pm to 4:00pm  in the city center of Strasbourg , on the Place Kléber.
A delegation will then head for the ECHR (European Court of Human Rights) at 5:00pm to protest there symbolically, dressed and enchained like prisoners.
Associations and citizens, thanks for spreading this call around you to your members, to other associations or citizens.
The event is also on Facebook: Militer n'est pas un crime ! Soutien aux militants autrichiens inculpés.
The associations willing to be partner of this series of actions can send us their logo and their name at contact@animalsace.org.
To let us know about your intention to attend the event, please contact contact@animalsace.org
A symbolical chain of protests will take place, from Strasbourg to Austria on June 29th, among others in front of Austrian consulates in Strasbourg, Suttgart and Munich, appealing to the reason of Austrian parlamentaries and requiring the abrogation of the paragraph 278, misused against the animal rights movement. If you need informations or are intending to organise your own protest action, feel free to email us at contact@animalsace.org
On July 3rd, an armada of vessels will symbolically cross the lake of Constance, from Lindau (Germany) to Bregenz (Austria), to free the Austrian democracy from the inner forces trying to corrupt it.

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Prochainement : Militer n'est pas un crime ! Soutien aux militants autrichiens inculpés, 19 juin à Strasbourg

Le 2 mars 2010, un procès inique s’est ouvert en Autriche. Des personnes risquent jusqu’à 5 ans de prison. Leur seul crime : être engagées dans la vie associative et défendre des positions qui dérangent.
Avec une application très extensive de la loi contre les organisations terroristes (article 278a du code pénal), la justice autrichienne s'en prend à des militants pour les animaux. Il s'agit d'une dérive inquiétante qui menace toute activité militante.
Pour des informations plus détaillées sur cette affaire, lisez www.autriche-la-honte.org
Animalsace, association française et Tirs, association allemande de défense des animaux appellent à une manifestation des citoyens et associations (engagés ou non dans la défense animale), à Strasbourg le 19 juin 2010 afin de signaler notre soutien aux inculpés autrichiens.
De 14 h à 16 h, des tracts seront distribués au centre ville de Strasbourg, place Kléber.
Une délégation de militants se rendra ensuite devant la CEDH (Cour européenne des droits de l'Homme) à 17 h pour y protester symboliquement, vêtus et enchaînés comme des bagnards.
Associations, citoyen-nes, merci de diffuser cet appel autour de vous, à vos adhérents ou à d'autres associations ou citoyen-nes.
L'évènement est aussi sur Facebook : Militer n'est pas un crime ! Soutien aux militants autrichiens inculpés.

Les associations désirant être partenaires de cette période de mobilisation peuvent nous envoyer leur logo ainsi que leur nom à contact@animalsace.org. Pour signaler votre présence, ou pour toute demande de renseignements, merci de nous contacter à contact@animalsace.org.
Une chaîne symbolique de protestations aura lieu de Strasbourg à l'Autriche le 29 juin : des actions se dérouleront devant les consulats autrichiens à Stuttgart, Munich, Strasbourg, appelant les parlementaires autrichiens à la raison et exigeant l'abrogation du paragraphe 278, utilisé à tort contre le mouvement des droits des animaux.
Vous aussi, n'hésitez pas à organiser une manifestation dans votre ville le 29 juin. Pour connaître la marche à suivre ou annoncer votre manifestation, écrivez-nous à contact@animalsace.org.

Le 3 juillet, une flottille traversera le lac de Constance, partant de Lindau (Allemagne) pour joindre Bregenz (Autriche).
23.06.10
08:00h
 
bis
 
18:00h
Prozesse Hannover: 8. Prozesstag der Boehringer-Besetzis


Nach der Besetzung ist vor der Aktion!

Der Prozess gegen die mutmaßlichen BoehringerBesetzer-Innen geht
weiter! Am 17.6, 23.6 und 24.6 , jeweils ab 8.00 Uhr wird wieder gegen die 5 Angeklagten im Raum 001 des Landgericht Hannover verhandelt.

Vorgeworfen wird ihnen Hausfriedensbruch. Sie hätten den Hausfrieden der Firma Boehringer letztes Jahr gestört -ein Gelände hätten sie besetzt auf den europas größtes Tierversuchslabor gebaut werden soll…

Bisher gab es 6 Verhandlungstage und die Hälfte der Zeugen_innen wurden vernommen. Wenn es so weiter geht besteht die möglichkeit, dass nächste Woche eine Verurteilung kommt (oder auch ein freispruch eine einstellung und so weiter)…

Dies ist eine Herzliche Einladung zu den weiteren ProzessTerminen zu
kommen. Seid kreativ, wild und störend. Aktionen im Gericht, rund ums Gericht und Überall sind sehr Willkommen!

26.06.10
09:00h
 
bis
 
11:00h
Prozesse Wien: Kriminalisierung von politischer Arbeit durch den §278ff
Kriminalisierung von politischer Arbeit durch den §278ff
Vortrag & Diskussion

"Kennen Sie die OGPI? Haben Sie an Demos vor Kleider Bauer teilgenommen? Was halten Sie von der ALF?" Diese und ähnliche Fragen zu politischem Aktivismus werden von der Richterin im §278a-Prozess gegen 13 Tierschutz- und Tierrechtsaktivist_innen immer wieder gestellt. Mit dem Konstrukt der vermeintlichen "kriminellen Organisation", der die Beschuldigten angeblich angehören sollen, wird eine Vielzahl von politischen Aktionsformen und Meinungen kriminalisiert.
In unserem Vortrag wollen wir das an Beispielen thematisieren und diskutieren, welche Auswirkungen diese Kriminalisierungspraxis in Zukunft auf politische Arbeit haben kann.

Vortrag & Diskussion im Rahmen des Antispe-Cafés der BAT, das dieses Mal während des Haus&Hoffests im EKH stattfindet.

Freitag, 26.6.2010, 17.00-19.00 Uhr (EKH / Medienwerkstatt // Wien 1100 / Wielandgasse 2-4)

http://www.basisgruppe-tierrechte.org
29.06.10Prozesse Solidemos Konsulate: Österreichische Tierschutzcausa
Stuttgart: 29.06 17:30Uhr: Demo vor dem Österreichischen Honorar Konsulat
19:00uhr auf dem Schloßplatz
Unterstützung der angeklagten Aktivisten aus Österreich:
15 Organisationen rufen auf zu Solidaritätsaktionen!

Die österreichische Justiz führt einen grotesken Prozess gegen die Tierrechtsbewegung und die Welt schaut zu. Jede Woche finden in zahlreichen Ländern Aktionen  vor österreichischen Insitutionen statt . Bald auch an der deutsch-österreichischen Grenze.
Dass es um einen politischen Prozess und um Gesinnungsjustiz geht ist mittlerweile klar. Der österreichische Staat und die österreichischen Bürger dürfen nicht mehr wegschauen. Denn es geht um die Reputation Österreichs als Rechtsstaat, um Tierrechte und um die Grundrechte der Menschen, die sie verteidigen.
 
Die Tierrechtsaktivisten sind Opfer der Repression in Österreich und werden noch monatelang im Gerichtssaal sitzen müssen um ihre Unschuld zu beweisen. Deshalb rufen wir jeden, der sich mit diesen Tierrechtlern solidarisch fühlt auf, am 29. Juni vor Institutionen des österreichischen Staates zu demonstrieren, z.B. in Toulouse, Lyon, Straßburg, Stuttgart, München oder in der eigenen Stadt.

Am Samstag, den 3. Juli laden wir Euch im Rahmen einer kombinierten Aktion am Bodensee ein, in Lindau und Bregenz zu demonstrieren. Wer möchte, kann sein Schlauchboot mitnehmen und von Lindau bis nach Bregenz über den Bodensee fahren.
 
Treffpunkt ist die Seepromenade/Mangturm in Lindau (Deutschland) am 3. Juli um 9:00 Uhr
Demonstration von 9:00 bis 14:00 uhr
 
Demonstration in Bregenz vor Kleider Bauer in Bregenz, Kaiserstrasse (Österreich)
von 12:00 bis 17:00Uhr.

 
Vielen Dank im Voraus für Eure Unterstützung!

Mehr Infos unter

www.tirs-online.de
www.animalsace.org
Mobilisierungsvideo hier
03.07.10
09:00h
 
bis
 
17:00h
Prozesse Solidemo in Lindau: österreichische Tierschutzcausa
Unterstützung der angeklagten Aktivisten aus Österreich:
15 Organisationen rufen auf zu Solidaritätsaktionen!

Die österreichische Justiz führt einen grotesken Prozess gegen die Tierrechtsbewegung und die Welt schaut zu. Jede Woche finden in zahlreichen Ländern Aktionen  vor österreichischen Insitutionen statt . Bald auch an der deutsch-österreichischen Grenze.
Dass es um einen politischen Prozess und um Gesinnungsjustiz geht ist mittlerweile klar. Der österreichische Staat und die österreichischen Bürger dürfen nicht mehr wegschauen. Denn es geht um die Reputation Österreichs als Rechtsstaat, um Tierrechte und um die Grundrechte der Menschen, die sie verteidigen.
 
Die Tierrechtsaktivisten sind Opfer der Repression in Österreich und werden noch monatelang im Gerichtssaal sitzen müssen um ihre Unschuld zu beweisen. Deshalb rufen wir jeden, der sich mit diesen Tierrechtlern solidarisch fühlt auf, am 29. Juni vor Institutionen des österreichischen Staates zu demonstrieren, z.B. in Toulouse, Lyon, Straßburg, Stuttgart, München oder in der eigenen Stadt.

Am Samstag, den 3. Juli laden wir Euch im Rahmen einer kombinierten Aktion am Bodensee ein, in Lindau und Bregenz zu demonstrieren. Wer möchte, kann sein Schlauchboot mitnehmen und von Lindau bis nach Bregenz über den Bodensee fahren.
 
Treffpunkt ist die Seepromenade/Mangturm in Lindau (Deutschland) am 3. Juli um 9:00 Uhr
Demonstration von 9:00 bis 14:00 uhr
 
Demonstration in Bregenz vor Kleider Bauer in Bregenz, Kaiserstrasse (Österreich)
von 12:00 bis 17:00Uhr.

 
Vielen Dank im Voraus für Eure Unterstützung!

Mehr Infos unter

www.tirs-online.de
www.animalsace.org
Mobilisierungsvideo hier


15 Organisations are calling up for solidarity actions
 
The Austrian justice is leading a grotesque process against the animal rights movement and the world is looking at it. Every week actions are taking place in front of Austrian institutions. Soon at the border between Germany and Austria.

It gets for everyone clear that this case is a political process, since all what the Austrian Justice is trying to blame the activists for are their legal political activities and their thoughts. The Austrian state and the Austrian citizens cannot ignore it anymore. It is indeed about the reputation of Austria, as a constitutional state, about the rights of animals, and the civil rights of people who defend them.
 
Animal rights activists are victims of this repression in Austria and have to sit for the next months in the court, to confirm their innocence. That is why we are appealing everyone, who wants to express solidarity with the activists, to demonstrate on June 29th e.g. in front of institutions of the Austrian state, like for example in Toulouse, Lyon, Strasbourg, Stuttgart, Munich or to organise an action in one's own city.
Further more, you are all invited, on Saturday, July 3rd, to demonstate with us as part of a combined action at the Constance Lake. Whoever wants, can bring a rubber boat to cross the lake between Lindau and Bregenz.
The meeting point is at the Seepromenade/Mangturm in Lindau (Germany), on 3rd July at 9:00am
The demonstration goes from 9:00am to 2:00pm
 
The demonstration in Bregenz (Austria) in the front of Kleider Bauer, Kaiserstraße
from 12:00am to 5:00pm
Thank you in advance for your support.
13.07.10
08:00h
 
bis
 
18:00h
Prozesse Hannover: 9. Prozesstag der Boehringer-Besetzis

Am 13. Juli 2010 um 8.00 Uhr öffnet der Saal 001 des Landgerichts Hannover dann wieder seine Tore für die 9. Folge der Verhandlungsreihe „Hausfriedensbruch“!

Kommt vorbei, seid kreativ und seid störend, denn GERICHTE SIND ZUM ESSEN DA!!!

11.08.10
08:00h
 
bis
 
20:00h
Prozesse Hannover: 11. Prozesstag gegen Boehringer-Besetzis

Anlässlich zum 10. Prozesstag am 3.8.2010 in der Verhandlung gegen 5 angebliche Besetzer_innen des Boehringergeländes ließ Richter Süßenbach sich nicht lumpen. Er verteilte ordentlich Ordnungsgelder, Saalverweise und sexsistische Bemerkungen. Auch die Gästeliste war anlässlich des denkwürdigen Tages hochrangig. Es waren unter anderem der Einsatzleiter des SEKs da.
Selbst der Feierabend war dem Richter an diesem Tage egal. Der Prozess ging bis in die frühen Abendstunden.

Wie jeder andere Prozesstag bisher, begann auch der Jubiläumsprozesstag am 3.8.2010 um 8 Uhr. Einlass war wie immer um 7.45 Uhr, damit angeblich alle die Chance haben pünktlich im Gerichtssaal zu erscheinen. Wie immer war dies auch dieses Mal nicht der Fall. Als der Prozess verspätet um 8.38 Uhr begann, waren grade erst 3/4 der anwesenden Menschen im Saal und auch einige der Angeklagten waren noch nicht anwesend.
Anstatt den feierlichen Anlass des Tages zu würdigen, begann der Richter und die Staatsanwältin damit über den zuvor gestellten Einstellungsantrag. Der Einstellungsantrag wurde sowohl von Staatsanwältin Becker- Kunze und Richter Süßenbach mit der Begründung, dass das Verfahren nun schon 10. Verhandlungstage dauere und somit viele Kosten verursacht habe, einstimmig abgelehnt.
Um der Feierlichkeit des Tages Tribut zu zollen wurde von einer Angeklagten ein Jubiläumsantrag, in dem eine 100 minütige Pause beantragt wurde, gestellt. Dieser Antrag wurde von einigen Zuschauer_innen begeistert beklatscht, was den Richter völli8g auf die Palme brachte. Willkürlich suchte er sich eine Zuschauerin aus, der er, nachdem er sie vorher fälschlicherweise als „Junger Mann“ betitelte, ein Ordnungsgeld in Höhe von 90 Euro aufbrummte.
Kurz darauf leistete sich der Richter den nächsten sexisitschen Zwischenfall. Eine der Angeklaten stellte einen Antrag auf Pause, welcher vomn Richter unterbrochen wurde. Als einer der Rechtsbeistände diesen Antrag kurze Zeit später ebenfalls stellte, wurde dieser nicht unterbrochen und es wurde die Pause gewährt.
Nachdem, wie schon in den Verhandlungstagen davor, das Stellen von Anträgen auf einen späteren Zeitpunkt verlegt wurde, wurden die ersten Zeugen aufgerufen, bei denen es sich um zwei Streifenpolizisten handelte, die am Tag der Besetzung als eine der ersten vor Ort gewesen sind. Wie auch die andere zwei Zeugen, die zu einem späteren Zeitpunkt, erzählten auch diese widersprüchliche Dinge zum Verlauf des angeblichen Tatgeschehens.
Der interessanteste Zeuge an diesem Tag war ohne Zweifel der Einsatzleiter des SEKs. Entgegen der Erwartung vieler Zuschauer_innen erschien dieser ohne Sturmmaske, war aber ansonsten sehr vorsichtig was seine Antworten auf gestellt Fragen betraf und vermutete auch hinter jeder dieser Fragen die Absicht die Strategien SEKs zu rekonstruieren. Ansonten gab auch dieser Zeuge die üblichen widersprüchlichen Antworte und konnte sich an viele Details nicht mehr erinnern.
Während der Zeugenbefragung setzte der Richter seine an diesem Tag erstaunliche Durchsetzungskraft weiter durch. Er verwies eine Zuschauerin des Saales, weil diese ihre „schmutzigen Füße“ in die Luft gehalten hatte. Einem weiterem Zuschauer brummte er ein Ordnungsgeld von 60 Euro auf, weil dieser seine Füße auf die Bank gelegt hatte.
Auch gegenüber den Angeklagten war der Richter nicht ziemperlich. Einem der Angeklagten brummte er ein Ordnungsgeld in Höhe von 90 Euro auf, weil dieser sich weigerte einen Antrag, den er dem Richter übergeben hatte und der dann vom Tisch gefallen war, aufzuheben.
Nachdem alle Zeugen befragt worden waren, ließ Richter Süßenbach wieder das stellen von Anträgen zu, die, aufgrund des Verhaltens des Richters an diesem Tag recht zahlreich ausfielen. Es wurden mehrer Befangenheitsanträge gegen ihn gestellt. Über einige von diesen wird nun von einem „unabhängigen“ Richter entschieden.
Auch über die in den vergangenen Verhandlungstagen gestellten Beweisanträge wurde in dieser Verhandlung entschieden. Bis einen Beweisantrag, welcher das Verlesen einiger Aktenteile beantragte, wurde fast alle Beweisanträge mit der Begründung „Dies tut nichts zur Sache“ abgelehnt.

Der nächste Prozesstag findet nun Mittwoch, den 11.8. statt. Zu diesem Termin sind keine Zeugen mehr geladen. Es könnte an diesem Tag eventuell schon zur Urteilsverkündung kommen. Zu diesem Anlass ist es wichtig, dass viele Menschen den Prozess als Zuschauer_innen begleiten.
Also kommt am 11.8. nach Hannover, ünterstützt die Angeklagten und beteiligt euch aktiv am Prozessgeschehen!!!

11.08.10
08:00h
 
bis
 
20:00h
Prozesse Hannover: 11. Prozesstag gegen Boehringer-Besetzis

Anlässlich zum 10. Prozesstag am 3.8.2010 in der Verhandlung gegen 5 angebliche Besetzer_innen des Boehringergeländes ließ Richter Süßenbach sich nicht lumpen. Er verteilte ordentlich Ordnungsgelder, Saalverweise und sexsistische Bemerkungen. Auch die Gästeliste war anlässlich des denkwürdigen Tages hochrangig. Es waren unter anderem der Einsatzleiter des SEKs da.
Selbst der Feierabend war dem Richter an diesem Tage egal. Der Prozess ging bis in die frühen Abendstunden.

Wie jeder andere Prozesstag bisher, begann auch der Jubiläumsprozesstag am 3.8.2010 um 8 Uhr. Einlass war wie immer um 7.45 Uhr, damit angeblich alle die Chance haben pünktlich im Gerichtssaal zu erscheinen. Wie immer war dies auch dieses Mal nicht der Fall. Als der Prozess verspätet um 8.38 Uhr begann, waren grade erst 3/4 der anwesenden Menschen im Saal und auch einige der Angeklagten waren noch nicht anwesend.
Anstatt den feierlichen Anlass des Tages zu würdigen, begann der Richter und die Staatsanwältin damit über den zuvor gestellten Einstellungsantrag. Der Einstellungsantrag wurde sowohl von Staatsanwältin Becker- Kunze und Richter Süßenbach mit der Begründung, dass das Verfahren nun schon 10. Verhandlungstage dauere und somit viele Kosten verursacht habe, einstimmig abgelehnt.
Um der Feierlichkeit des Tages Tribut zu zollen wurde von einer Angeklagten ein Jubiläumsantrag, in dem eine 100 minütige Pause beantragt wurde, gestellt. Dieser Antrag wurde von einigen Zuschauer_innen begeistert beklatscht, was den Richter völli8g auf die Palme brachte. Willkürlich suchte er sich eine Zuschauerin aus, der er, nachdem er sie vorher fälschlicherweise als „Junger Mann“ betitelte, ein Ordnungsgeld in Höhe von 90 Euro aufbrummte.
Kurz darauf leistete sich der Richter den nächsten sexisitschen Zwischenfall. Eine der Angeklaten stellte einen Antrag auf Pause, welcher vomn Richter unterbrochen wurde. Als einer der Rechtsbeistände diesen Antrag kurze Zeit später ebenfalls stellte, wurde dieser nicht unterbrochen und es wurde die Pause gewährt.
Nachdem, wie schon in den Verhandlungstagen davor, das Stellen von Anträgen auf einen späteren Zeitpunkt verlegt wurde, wurden die ersten Zeugen aufgerufen, bei denen es sich um zwei Streifenpolizisten handelte, die am Tag der Besetzung als eine der ersten vor Ort gewesen sind. Wie auch die andere zwei Zeugen, die zu einem späteren Zeitpunkt, erzählten auch diese widersprüchliche Dinge zum Verlauf des angeblichen Tatgeschehens.
Der interessanteste Zeuge an diesem Tag war ohne Zweifel der Einsatzleiter des SEKs. Entgegen der Erwartung vieler Zuschauer_innen erschien dieser ohne Sturmmaske, war aber ansonsten sehr vorsichtig was seine Antworten auf gestellt Fragen betraf und vermutete auch hinter jeder dieser Fragen die Absicht die Strategien SEKs zu rekonstruieren. Ansonten gab auch dieser Zeuge die üblichen widersprüchlichen Antworte und konnte sich an viele Details nicht mehr erinnern.
Während der Zeugenbefragung setzte der Richter seine an diesem Tag erstaunliche Durchsetzungskraft weiter durch. Er verwies eine Zuschauerin des Saales, weil diese ihre „schmutzigen Füße“ in die Luft gehalten hatte. Einem weiterem Zuschauer brummte er ein Ordnungsgeld von 60 Euro auf, weil dieser seine Füße auf die Bank gelegt hatte.
Auch gegenüber den Angeklagten war der Richter nicht ziemperlich. Einem der Angeklagten brummte er ein Ordnungsgeld in Höhe von 90 Euro auf, weil dieser sich weigerte einen Antrag, den er dem Richter übergeben hatte und der dann vom Tisch gefallen war, aufzuheben.
Nachdem alle Zeugen befragt worden waren, ließ Richter Süßenbach wieder das stellen von Anträgen zu, die, aufgrund des Verhaltens des Richters an diesem Tag recht zahlreich ausfielen. Es wurden mehrer Befangenheitsanträge gegen ihn gestellt. Über einige von diesen wird nun von einem „unabhängigen“ Richter entschieden.
Auch über die in den vergangenen Verhandlungstagen gestellten Beweisanträge wurde in dieser Verhandlung entschieden. Bis einen Beweisantrag, welcher das Verlesen einiger Aktenteile beantragte, wurde fast alle Beweisanträge mit der Begründung „Dies tut nichts zur Sache“ abgelehnt.

Der nächste Prozesstag findet nächste Woche Mittwoch, den 11.8. statt. Zu diesem Termin sind keine Zeugen mehr geladen. Es könnte an diesem Tag eventuell schon zur Urteilsverkündung kommen. Zu diesem Anlass ist es wichtig, dass viele Menschen den Prozess als Zuschauer_innen begleiten.
Also kommt am 11.8. nach Hannover, ünterstützt die Angeklagten und beteiligt euch aktiv am Prozessgeschehen!!!

 

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August 2010

Solidarität mit den Besetzis in Wietze!BesetzerIn
10. August 2010

Aktuell wird die Besetzung gegen europas größten Hähnchenschlachthof in Wietze geräumt.
Lasst euch nicht unterkriegen!

Solidarität mit den Besetzer_innen!

www.antiindustryfarm.blogsport.de

12.Prozesstag

Am 19.8 um 8.00 Uhr im Raum 001 wird aller vorausicht nach zum 12. mal verhandelt- auch da- wie am 11.- werden wahrscheinlich keine zeugen mehr geladen sein – möglicherweise kommt es da schon zu einem Urteil. kommt zahlreich-über aktionen im Prozess und rund herrum wird sich gefreut.
Noch einmal der Fließbandjustiz in die Suppe spucken :)

Jubiläum im Boehringerprozess

Anlässlich zum 10. Prozesstag am 3.8.2010 in der Verhandlung gegen 5 angebliche Besetzer_innen des Boehringergeländes ließ Richter Süßenbach sich nicht lumpen. Er verteilte ordentlich Ordnungsgelder, Saalverweise und sexsistische Bemerkungen. Auch die Gästeliste war anlässlich des denkwürdigen Tages hochrangig. Es waren unter anderem der Einsatzleiter des SEKs da.
Selbst der Feierabend war dem Richter an diesem Tage egal. Der Prozess ging bis in die frühen Abendstunden.

Wie jeder andere Prozesstag bisher, begann auch der Jubiläumsprozesstag am 3.8.2010 um 8 Uhr. Einlass war wie immer um 7.45 Uhr, damit angeblich alle die Chance haben pünktlich im Gerichtssaal zu erscheinen. Wie immer war dies auch dieses Mal nicht der Fall. Als der Prozess verspätet um 8.38 Uhr begann, waren grade erst 3/4 der anwesenden Menschen im Saal und auch einige der Angeklagten waren noch nicht anwesend.
Anstatt den feierlichen Anlass des Tages zu würdigen, begann der Richter und die Staatsanwältin damit über den zuvor gestellten Einstellungsantrag. Der Einstellungsantrag wurde sowohl von Staatsanwältin Becker- Kunze und Richter Süßenbach mit der Begründung, dass das Verfahren nun schon 10. Verhandlungstage dauere und somit viele Kosten verursacht habe, einstimmig abgelehnt.
Um der Feierlichkeit des Tages Tribut zu zollen wurde von einer Angeklagten ein Jubiläumsantrag, in dem eine 100 minütige Pause beantragt wurde, gestellt. Dieser Antrag wurde von einigen Zuschauer_innen begeistert beklatscht, was den Richter völli8g auf die Palme brachte. Willkürlich suchte er sich eine Zuschauerin aus, der er, nachdem er sie vorher fälschlicherweise als „Junger Mann“ betitelte, ein Ordnungsgeld in Höhe von 90 Euro aufbrummte.
Kurz darauf leistete sich der Richter den nächsten sexisitschen Zwischenfall. Eine der Angeklaten stellte einen Antrag auf Pause, welcher vomn Richter unterbrochen wurde. Als einer der Rechtsbeistände diesen Antrag kurze Zeit später ebenfalls stellte, wurde dieser nicht unterbrochen und es wurde die Pause gewährt.
Nachdem, wie schon in den Verhandlungstagen davor, das Stellen von Anträgen auf einen späteren Zeitpunkt verlegt wurde, wurden die ersten Zeugen aufgerufen, bei denen es sich um zwei Streifenpolizisten handelte, die am Tag der Besetzung als eine der ersten vor Ort gewesen sind. Wie auch die andere zwei Zeugen, die zu einem späteren Zeitpunkt, erzählten auch diese widersprüchliche Dinge zum Verlauf des angeblichen Tatgeschehens.
Der interessanteste Zeuge an diesem Tag war ohne Zweifel der Einsatzleiter des SEKs. Entgegen der Erwartung vieler Zuschauer_innen erschien dieser ohne Sturmmaske, war aber ansonsten sehr vorsichtig was seine Antworten auf gestellt Fragen betraf und vermutete auch hinter jeder dieser Fragen die Absicht die Strategien SEKs zu rekonstruieren. Ansonten gab auch dieser Zeuge die üblichen widersprüchlichen Antworte und konnte sich an viele Details nicht mehr erinnern.
Während der Zeugenbefragung setzte der Richter seine an diesem Tag erstaunliche Durchsetzungskraft weiter durch. Er verwies eine Zuschauerin des Saales, weil diese ihre „schmutzigen Füße“ in die Luft gehalten hatte. Einem weiterem Zuschauer brummte er ein Ordnungsgeld von 60 Euro auf, weil dieser seine Füße auf die Bank gelegt hatte.
Auch gegenüber den Angeklagten war der Richter nicht ziemperlich. Einem der Angeklagten brummte er ein Ordnungsgeld in Höhe von 90 Euro auf, weil dieser sich weigerte einen Antrag, den er dem Richter übergeben hatte und der dann vom Tisch gefallen war, aufzuheben.
Nachdem alle Zeugen befragt worden waren, ließ Richter Süßenbach wieder das stellen von Anträgen zu, die, aufgrund des Verhaltens des Richters an diesem Tag recht zahlreich ausfielen. Es wurden mehrer Befangenheitsanträge gegen ihn gestellt. Über einige von diesen wird nun von einem „unabhängigen“ Richter entschieden.
Auch über die in den vergangenen Verhandlungstagen gestellten Beweisanträge wurde in dieser Verhandlung entschieden. Bis einen Beweisantrag, welcher das Verlesen einiger Aktenteile beantragte, wurde fast alle Beweisanträge mit der Begründung „Dies tut nichts zur Sache“ abgelehnt.

Der nächste Prozesstag findet nächste Woche Mittwoch, den 11.8. statt. Zu diesem Termin sind keine Zeugen mehr geladen. Es könnte an diesem Tag eventuell schon zur Urteilsverkündung kommen. Zu diesem Anlass ist es wichtig, dass viele Menschen den Prozess als Zuschauer_innen begleiten.
Also kommt am 11.8. nach Hannover, ünterstützt die Angeklagten und beteiligt euch aktiv am Prozessgeschehen!!!

Flyer für den 10. und 11. Prozesstag
19.08.10
08:00h
 
bis
 
20:00h
Prozesse Hannover: 12. Prozesstag gegen Boehringer-Besetzis
Am 19.8 um 8.00 Uhr im Landgericht Hannover, Raum 001 wird aller vorausicht nach zum 12. mal verhandelt- auch da- wie am 11.- werden wahrscheinlich keine zeugen mehr geladen sein – möglicherweise kommt es da schon zu einem Urteil. kommt zahlreich-über aktionen im Prozess und rund herrum wird sich gefreut.
Noch einmal der Fließbandjustiz in die Suppe spucken :)

www.boehringerbesetzung.blogsport.de
25.08.10
08:00h
 
bis
 
20:00h
Prozesse Hannover: 13. Prozesstag gegen Boehringer-Besetzis
Der Prozess zur Boehringer-Besetzung geht weiter!
Der 13. und 14. Prozesstag stehen bevor und der Prozess geht dem Ende zu: Am
1.9. wird das Urteil erwartet und daher wäre es super, wenn nochmal ganz
viele Zuschauer_innen kommen!
Beginn wird jeweils 8 Uhr im Saal 001 des Landgerichts Hannover sein,
Einlassbeginn ist bereits um 7:45 Uhr. Es lohnt sich aber auch später zu
kommen, erfahrungsgemäß dauern die Prozesse bis nachmittags.

Nachfolgend der Aufruf:

Nach der Besetzung ist vor der Aktion!
Der Prozess gegen die mutmaßlichen Boehringer-Besetzer_innen geht
weiter! Am 25.8. und 1.9. jeweils ab 8.00 Uhr wird wieder gegen
die 5 Angeklagten im Raum 001 des Landgerichts Hannover verhandelt.

Vorgeworfen wird ihnen Hausfriedensbruch. Sie hätten den Hausfrieden der
Firma Boehringer letztes Jahr gestört, ein Gelände hätten sie besetzt
auf dem Europas größtes Tierversuchslabor gebaut werden soll...

Bisher gab es 12 Verhandlungstage und alle Zeugen_innen wurden
vernommen. Es besteht die Möglichkeit, dass nächste
Woche eine Verurteilung kommt (oder auch ein Freispruch eine Einstellung
und so weiter)...

Dies ist eine herzliche Einladung zu den weiteren Prozess-Terminen zu
kommen, auch neue Leute sind herzlich eingeladen! Seid kreativ, wild und
störend. Aktionen im Gericht, rund ums
Gericht und überall sind sehr willkommen!

Weitere Infos zum bisherigen Verlauf:
boehringerbesetzung.blogsport.de

01.09.10
08:00h
 
bis
 
20:00h
Prozesse Hannover: 14. Prozesstag gegen Boehringer-Besetzis & evtl. Urteilsverkündung
Der Prozess zur Boehringer-Besetzung geht weiter!
Der 13. und 14. Prozesstag stehen bevor und der Prozess geht dem Ende zu: Am
1.9. wird das Urteil erwartet und daher wäre es super, wenn nochmal ganz
viele Zuschauer_innen kommen!
Beginn wird jeweils 8 Uhr im Saal 001 des Landgerichts Hannover sein,
Einlassbeginn ist bereits um 7:45 Uhr. Es lohnt sich aber auch später zu
kommen, erfahrungsgemäß dauern die Prozesse bis nachmittags.

Nachfolgend der Aufruf:

Nach der Besetzung ist vor der Aktion!
Der Prozess gegen die mutmaßlichen Boehringer-Besetzer_innen geht
weiter! Am 25.8. und 1.9. jeweils ab 8.00 Uhr wird wieder gegen
die 5 Angeklagten im Raum 001 des Landgerichts Hannover verhandelt.

Vorgeworfen wird ihnen Hausfriedensbruch. Sie hätten den Hausfrieden der
Firma Boehringer letztes Jahr gestört, ein Gelände hätten sie besetzt
auf dem Europas größtes Tierversuchslabor gebaut werden soll...

Bisher gab es 12 Verhandlungstage und alle Zeugen_innen wurden
vernommen. Es besteht die Möglichkeit, dass nächste
Woche eine Verurteilung kommt (oder auch ein Freispruch eine Einstellung
und so weiter)...

Dies ist eine herzliche Einladung zu den weiteren Prozess-Terminen zu
kommen, auch neue Leute sind herzlich eingeladen! Seid kreativ, wild und
störend. Aktionen im Gericht, rund ums
Gericht und überall sind sehr willkommen!

Weitere Infos zum bisherigen Verlauf:
boehringerbesetzung.blogsport.de

22.10.10bis24.10.10Prozesse Globales Aktionswochenende gegen Repression & für die Befreiung von Mensch &Tier

Vom 22. bis 24. Oktober 2010 wird ein Aktionswochenende gegen Repression & für die Befreiung von Mensch und Tier stattfinden, das in Wien in die Still lovin activism – Aktionswoche eingebettet ist. Geplant sind Vorträge & Diskussionen sowie eine Demo am Samstag, 23.10., Details zum Programm folgen. Für Leute, die Schlafplätze in Wien brauchen gibt es bereits die Möglichkeit, sich über break_free@riseup.net anzumelden (pgp-key siehe unter Kontakte).
Kommt nach Wien, oder überlegt euch sonst, wie ihr eure Solidarität zeigen könnt!


Quelle: http://antirep2008.org/?p=2967
24.06.11
14:30h
 
bis
 
19:00h
Prozesse Stuttgart: Solidarität mit den "Spanish 12" - Demonstration in Stuttgart

Am 22. Juni hat die spanische Polizei 12 TierrechtsaktivistInnen in einer Reihe von Hausdurchsuchungen festgenommen.

Wie 2008 in Österreich (sog. Tierschutzcausa), ist dies ein Angriff der Tierausbeutungsindustrie über die staatlichen Organe der Polizei und der Justiz auf die Tierrechtsbewegung. Ein Angriff auf Menschen, die sich für die Rechte der stimm- und wehrlosen nicht-menschlichen Tiere einsetzen.

Wir, die Tierrechtsinitiative Region Stuttgart (TiRS) solidarisieren uns mit den „Spanish 12“ und allen anderen Opfern der Gewalt der Speziesisten: Den Milliarden gefangenen und ermordeten Tieren und ihren menschlichen Anwälten.

Wir verlangen die Befreiung der „Spanish 12“ und die sofortige Einstellung der Verfahren, die gegen sie gerichtet sind.

Wir werden protestieren, bis dies geschieht.

"Man muß Partei ergreifen. Neutralität hilft dem Unterdrücker, niemals dem Opfer. Stillschweigen bestärkt den Peiniger, niemals den Gepeinigten." Elie Wiesel

------------

Demonstration vor dem spanischen Generalkonsulat in Stuttgart, Lenzhalde 61 - 70192 Stuttgart

Auftaktkundgebung: 14:30Uhr bis 15:30Uhr

Aufzug bis auf den Schlossplatz (wird noch bestätigt) in Stuttgart

Abschlusskundgebung auf dem Schlossplatz (wird noch bestätigt) ca. 16:15uhr bis 19Uhr.

 

 

 

 

Auftaktkundgebung ist sicher, Aufzug und Ort der Abschlusskundgebung wird noch am Freitag morgen nach Gesprächen mit dem Ordnungsamt bestätigt und die Info ggf. aktualisiert

Kommt zahlreich!

Wir werden Flyer und Plakate dabei haben!

aktuelle infos auf http://www.tirs-online.de/

13.07.11Prozesse Berlin: Spanish 12, Kundgebung
Am 22.6. wurden 12 Aktivist_innen der Organisationen Animal Equality und
Equanimal nach einer Reihe von Hausdurchsuchungen von der spanischen
Polizei verhaftet. Ungeachtet dessen, dass sich Animal Equality und
Equanimal als gewaltfreie Gruppen verstehen, deren Fokus auf legaler
öffentlichkeitswirksamer Tierrechtsarbeit liegt, werden den Verhafteten
Vergehen gegen die Umwelt, Stiftung öffentlicher Unruhe und
Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung vorgeworfen.

Während neun der angeklagten Aktivist_innen mittlerweile
auf Kaution frei sind und von außerhalb ihrem Prozess entgegenblicken,
sitzen Olaia Feiría, Eneko Pérez und Eladio Ferreria noch immer im
Gefängnis.

Seit dem 22.6. hat es weltweit immer wieder viele Solidaritätsaktionen
gegeben.

Da auch wir diesen staatlich legitimierten offenen Angriff auf die
Tierbefreiungsbewegung nicht einfach so hinnehmen wollen, werden wir am
Mittwoch, den 13.Juli 2011, um 12 Uhr vor der spanischen Botschaft in
der Lichtensteinallee 1 (S-Bhf Tiergarten, Buslinien 100,106,187,200)
erneut lautstark unseren Protest zum Ausdruck bringen.

Kommt zahlreich!

Weiter Infos gibts z.B. unter http://thespanish12.wordpress.com/about/ 
30.07.11
15:00h
 
bis
 
21:00h
Prozesse Demonstration in Stuttgart, für die verhafteten Tierrechtler in Spa
Vor nun mehr als einem Monat wurde in Spanien 12 Tierrechtsaktivisten verhaften. Diese Menschen haben sich engagiert um die Misstände der Tierausbeutungsindustrie in die Öffentlichkeit zu bringen und um zu zeigen, dass Tiere keine Serienprodukten sondern empfindungsfähige Individuen sind.
Die TiRS solidarisiert sich mit allen Tierrechtlern in Spanien und woanders, die die staatliche Organe, korrumpiert von den Lobbys der Tierausbeutungsindustrie immer wieder zu kriminalisieren versuchen. Sie bauen Massengefängnisse und richten Milliarden von Unschuldigen jedes Jahr hin und versuchen sie uns dabei, diejenige, die für die Tiere lautstark sprechen als Terroristen zu bezeichen. Ihre Verleumdung wird sich, wie in der letzten Tierschutzcausa in Österreich, gegen sie wenden. Es ist nur eine Frage der Zeit, dass es gezeigt wird wo die wahren Terroristen stehen. Am Samstag nachmittag in  Stuttgart, werden wir dazu beitragen.
Wo:
Vor Schlemmermeyer, Königstrasse 4, Stuttgart
Wann:
Samstag 30. Juli 2011 , von 15 bis 21 Uhr
Wofür:
für die verhafteten Tierrechtler in Spanien und allen anderen Opfern der Tierausbeutungsindustrie
Wie:
wir werden Plakatte der Kampagne dabei haben,
Videos zeigen und Flyers verteilen.
Wir freuen uns auf Eure Teilnahme, wenn möglich kurz vorher melden (info(at)tirs-online.de) .
Mehr Infos unter:
und auf Englisch unter:
18.08.11
09:00h
 
bis
 
11:00h
Prozesse Braunschweig: Offensiv geführter Prozess weegn Widerstand im Sprötze-Kontext
Am Donnerstag, den 18.08. um 10:15 Uhr im Raum E 105 im Amtsgericht (an
der Martini Kirche 8) Braunschweig.

Am 30. Juli letzten Jahres brannte kurz vor der Inbetriebnahme eine
Hähnchenmastanlage in Sprötze, bei Hamburg, ab (Artikel bei Indymedia:
http://de.indymedia.org/2010/08/287245.shtml ).
Die Mastanlage sollte der erste Zulieferbetrieb für den momentan in Bau
befindlichen Schlachthof in Wietze bei Celle werden.
Der Familienbetrieb Rothkötter plant in Wietze den größten "Geflügel-"
Schlachthof Europas zu bauen, in dem 27 000 Hähnchen pro Stunde
geschlachtet werden sollen.
Doch momentan sieht es nicht danach aus, als ginge dieser Plan auf, denn
von den ursprünglich geplanten 420 Zulieferbetrieben gibt es bisher erst
20 Zugesagte.

Besonders in diesem und letztem Jahr wuchs der Widerstand gegen den
Schlachthof drastisch an. Fast überall wo Mastanlagen gebaut werden
sollen, bilden sich Bürger_innen Initiativen, die versuchen mit Hilfe von
Klagen, Demos und anderer Öffentlichkeitsarbeit den Bau neuer Anlagen zu
verhindern. Doch auch eine Vielzahl Direkter Aktionen wie z.B.
Besetzungen von Baugeländen (Blog zur Besetzung in Wietze:
http://antiindustryfarm.blogsport.de) , Farbanschläge oder auch
Brandanschläge hatten bestimmt einen wesentlichen Anteil daran, dass sich
nicht ausreichend Zulieferbetriebe finden ließen und der Schlachthof nicht
wie geplant im Frühsommer in Betrieb gehen konnte.

Nach dem Brandanschlag in Sprötze letztes Jahr ermittelte die Kripo
Buchholz gegen Personen aus Tierbefreiungs- und Ökozusamenhängen, die alle
im letzten Jahr auf diversen Besetzungen auffielen. Neben beschlagnahmten
Schuhen und einer Hausdurchsuchung (Artikel dazu:
http://de.indymedia.org/2010/11/294861.shtml ) kam es auch zu
Erkennungsdienstlichen Behandlungen.

Ich klagte gegen meine ED-Behandlung vorm Verwaltungsgericht in Lüneburg,
was allerdings keine aufschiebende Wirkung hatte. Diese Klage wurde
mittlerweile abgewiesen.
Im März diesen Jahres konnte die geplante Behandlung mit Hilfe einer
Aktion verhindert werden(Artikel dazu:
http://de.indymedia.org/2011/04/304086.shtml ). Obwohl die
Staatsanwaltschaft (wie aus den Akten hervorgeht) zu dem Zeitpunkt das
Brandstiftungsverfahren eingestellt hatte (ohne es mir mitzuteilen), wurde
ich wenig später im April beim Trampen
nahe Heidelberg von den Bullen von der Autobahn gefischt. Diese versuchten
meine Fingerabdrücke sowie brauchbare Fotos zu bekommen.
Trotz mehrerer Versuche gelang ihnen das nicht.

Nun behaupten die Bullen ich hätte mich aktiv gegen diese Behandlung
gewehrt ...

Und weil ich zu dem Zeitpunkt noch unter 21 Jahren war, falle ich in das
Konstrukt "Heranwachsender" und die Verhandlung findet daher vor dem
Jugendgericht in Braunschweig statt.

Ich werde mich selbst (ohne Anwält_in) verteidigen und auf die
verschiedensten Auswirkungen von Massentierhaltung sowie während des
Prozesses auf den Sinn und Unsinn von Polizei und Justiz
aufmerksam machen.

Ich wünsche mir ein widerständiges Publikum, welches aus der vorgegebenen
Rolle als stillschweigende Zuhöhrer_innen ausbricht und mit mir zusamen
den Prozess auf vielfältige Art und Weise aus der Sicht der Justiz zum
Scheitern bringt.

Auch verschiedenste Aktionen rund um den Prozess sind sehr erwünscht ...

Eine Infoveranstaltung zu dem Vorwurf und zu meiner Motivation, mich
offensiv zu verteidigen, sowie ein Publikumstraining sind für
Mittwochabend geplant. Ort und Zeit werden noch auf dem Blog der damaligen
Solikampagne kakakadu.blogsport.de bekannt gegeben.
Außerdem gibt es einen Flyer, der ebenfalls auf dem Blog zu finden ist.

Wer sich anderweitg an der Prozessvorbereitung beteiligen möchte,
kann sich unter qwert@systemausfall melden, oder ab Sonntag, 14.08., 19:00
Uhr im Kampagnen Büro (Jahnstraße 19 in Braunschweig, bei Nandu e.V.
klingeln) vorbeikommen, Schlafplätze sind vorhanden.


Karl-Caspar

P.S. Diese Mail kann gerne weitergeleitet werden

Kontakt: qwert@systemausfall.org

kakakadu.blogsport.de
26.08.11
17:00h
 
bis
 
19:00h
Prozesse Stuttgart: Solidaritätskungebung für die Tierrechtler in Spanien
Liebe AktivistInnen!

Im Juni wurden in Spanien 12 Tierrechtsaktivisten verhaftet. Sie wurden mittlerweile aus dem Gefängnis entlassen, sind aber immer noch angeklagt. Diese Menschen haben sich engagiert um die Missstände der Tierausbeutungsindustrie in die Öffentlichkeit zu bringen und um zu zeigen, dass Tiere keine Serienprodukten sondern empfindungsfähige Individuen.
Die TiRS solidarisiert sich mit allen Tierrechtlern in Spanien... und andernorts, die staatliche Organe, korrumpiert von den Lobbys der Tierausbeutungsindustrie, immer wieder zu kriminalisieren versuchen. Sie bauen Massengefängnisse und richten Milliarden von Unschuldigen jedes Jahr hin und versuchen dabei uns, die für die Tiere lautstark sprechen, als Terroristen zu bezeichnen. Ihre Verleumdung wird sich, wie in der letzten Tierschutzcausa in Österreich, gegen sie wenden. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis gezeigt wird, wo die wahren Terroristen stehen.

Die Kundgebung vor dem Schlemmermeyer in der Königsstraße Ende Juli war der erfolgreiche Auftakt monatlich stattfindender Demonstrationen zur Unterstützung der AktivistInnen.
Die nächste findet am kommenden Freitag, den 26. August um 17:00 Uhr wieder vor dem Schlemmermeyer in der Königsstraße statt.

Kommt zahlreich um wieder eine solch wirkungsvolle Aufstellung erreichen zu können!

Wo:
Vor Schlemmermeyer, Königstrasse 4, Stuttgart
Wann:
Freitag, 26. August 2011
Wofür:
Für die verhafteten TierrechtlerInnen in Spanien und allen anderen Opfern der Tierausbeutungsindustrie
Wie:
Wir werden Plakate der Kampagne dabei haben, Videos zeigen und Flyer verteilen.
Mehr Infos unter www.tirs-online.de 
23.10.11Prozesse Frankfurt: Buchvorstellung - § 278a Gemeint sind wir Alle! ...
BUCHVORSTELLUNG
"§ 278a Gemeint sind wir Alle! Der Prozess gegen Tierbefreiungs-Bewegung und seine Hintergründe"

Sonntag der 23.10. - Beginn 18:30 Uhr
Raumstation Rödelheim - Auf der Insel 14, 60489 - Frankfurt

Im Mai dieses Jahres endete der über einjährige Prozess gegen dreizehn AktivistInnen der Tierrechts-/Tierbefreiungsbewegung in Österreich
überraschender Weise mit Freisprüchen für alle Angeklagten. Auch wenn die Urteile noch nicht rechtskräftig sind – der Staatsanwalt meldete
Berufung an – versucht das vorgestellte Buch jetzt schon die Hintergründe der staatlichen Repression zu beleuchten. 
Sorgte der Prozess für relativ viel Aufsehen in österreichischen Medien, ist es mittlerweile wieder Still um den Fall geworden. Eine effektive Diskussion ist um die Abschaffung des Organisationsparagrafen 278a StGB („Bildung einer Kriminellen Organisation“) findet nicht (mehr) statt. Den HerausgeberInnen, selbst Kriminellen Organisation“) findet nicht (mehr) statt. Den HerausgeberInnen, selbst Betroffene im Verfahren bzw. in der aktiven Antirepressionsarbeit tätig, geht es deshalb darum, diese Diskussionen aufzugreifen und - jenseits eines nebulösen, rechtsstaatlichen Paradigmas - auf das System hinzuweisen, mit dem Soziale Bewegungen kriminalisiert werden und wurden. Dabei dokumentieren sie sowohl ihre eigenen Erfahrungen der politischen Prozessarbeit und der Aussageverweigerung sowie den Ablauf des Verfahrens vor, stellen dies jedoch auch in einen breiteren Kontext der Relevanz aktiver Solidarität gegen eine zunehmend weltweite Kriminalisierung unbequemer politischer Bewegungen.www.raumstationffm.de
www.tirm.de
23.11.11
07:30h
 
bis
 
17:00h
Prozesse Hannover: Böhringer-Prozess 2.0 - zweiter Prozesstag
Am 23.11.11 findet in Hannover der zweite Prozesstag gegen eine_n
Tierausbeutungsgegner_in statt. Ihr_ihm wird vorgeworfen, den
„Hausfrieden“ des Pharma-Konzernes Böhringer Ingelheim gebrochen zu haben indem sie_er ein Gelände besetzte. Nachdem die Polizei dem Konzern den Wegfreigemacht hat steht auf diesem Gelände jetzt statt bunt bemalten Kleingartenhäuschen ein Tierversuchslabor, welches die Massenmast von Schweinen optimieren soll. Die_der Aktivist_in wird den Prozess auch am zweiten Prozesstag offensiv führen und freut sich über Unterstützung.

Schon beim ersten Prozesstag (siehe: http://linksunten.indymedia.org/de/node/49934) zeigte sich die eskalative Strategie des
Richters, der die_den Angeklagte_n konsequent seiner sowieso schon
spärlichen Rechte beschnitt. So entzog er ihr_ihm schon zu Beginn das
Rederecht, und als diese_r nicht darauf einging, steckte er sie_ihn erst
mal für ein paar Stunden in Ordnungshaft. Empörung des Publikums wurde teilweise mit rabiaten Rauswürfen unterbunden.
Nach rechtlichen Beschwerden und Anträgen auf Ablehnung des Richters seitens der_des Angeklagten wurde der Prozess unterbrochen und wird kommenden mittwoch um 8 Uhr fortgesetzt.

Die Strategie den Widerstand gegen das Tierversuchslabor gewaltsam zu
unterdrücken wird nicht aufgehen! Auch dieses mal freut sich die_der
Angeklagte über ein buntes, kreatives und widerständiges Publikum. Die
gewohnte Unterwürfigkeit wird Richter Süssenbach auch mit Gewalt nicht erzwingen. Kann mensch einen Frieden brechen, der nie existiert hat? Es gibt keinen Frieden, solange es Herrschaft gibt!

Mehr Informationen über den letzten Prozesstag, das Tierversuchslabor und die Besetzung sowie weitere Aktionen findest du unter:
boehringerbesetzung.blogsport.de

Fragen (zB wegen Schlafplätzen) über: boehringer-besetzung[at]gmx.de

der Prozess ist am Mittwoch, 23.11.2011
Mahnwache vor dem Gericht ab ca. 7.30h Uhr, Einlass(kontrollen) ab 7.45h, Prozessbeginn 8.00h
Landgericht Hannover
Voglersweg 65
Situngssaal 001
09.12.11
07:30h
 
bis
 
18:00h
Prozesse Hannover: Boehringerprozess 2.0 - Prozesstag Nummer 3
Boehringerprozess 2.0 - Prozesstag Nummer 3

-"Von der erneuten Aufforderung des Vorsitzenden liess sich der Angeklagte nicht beeindrucken."-
 
-"Der Zuschauer mit der weissen Peruecke wurde bereits zweimal verwarnt,
nicht im Sitzungssaal zu singen."-
 
-"Es ist doch immer wieder dasselbe mit denen."-
 
NICHT GANZ!
Fuer mehr kreative und neuartige Einfälle aller Art, fuer
extravagante Gegenargumentationen, laut und tosend gegen das staendige
Gewaesch von tierausbeutenden Konzernen wie Boehringer Ingelheim und saemtlicher Gerichtsfiguren.


Alles ist wieder offen, am

Freitag dem 9.12.2011, um 8 Uhr (Einlass 7:45 Uhr) im Landgericht Hannover
Saal 001

Mehr Info´s:
www.boehringerbesetzung.blogsport.de
17.04.12
11:30h
 
bis
 
12:30h
Prozesse Celle: 1. Prozess wegen Wietze- Räumung
Wo: Amtsgericht Celle/ Saal 124
Mühlenstr. 8
29221 Celle
wan: 17.04. 11.30 Uhr - noch unklar deshalb kommt Pünktlich ...

Liebe Leute,

am 17. April 2012 will das Amtsgericht Celle eine Aktivistin bestrafen, die sich gegen die Schlachtfabrik in Wietze einsetzt.
Im Sommer 2010 war der Bauplatz für diese Hühner- Schlachtfabrik knappe drei Monate besetzt. Jetzt soll die Aktivistin blechen, weil sie diesem blutigen Plan bei der Räumung des Geländes durch die Polizei nicht freiwillig Platz gemacht habe.
Den seltsamen Betrag von 222, 63 Euro wollte sie nicht einfach bezahlen und legte deshalb Einspruch gegen den Ordnungswidrigkeitsbescheid ein. „Ich will keine Gesetze akzeptieren, die einer kapitalistischen Wertelogik folgen, bei der der Profit und Eigentum alles zählen und das Individuum, das Leben und die Bedürfnisse Einzelner nichts. Das wird hier ja ziemlich deutlich: Menschen, die gegen die Schlachtfabrik aktiv sind sollen bestraft werden, während dieses mörderischee Vorhaben ermöglicht wurde.“ So die Aktivistin.
Inzwischen ist das umstrittene Gebäude in Betrieb, allerdings nur zu einem Viertel ausgelastet. Von 420 geplanten neuen Mastanlagen existieren gerade einmal ein knappes Dutzend. Dies ist dem vielfältigen Protest zu verdanken, der von direkten Aktionen wie Sabotage über Öffentlichkeitsarbeit bis hin zu juristischen Wegen geht. Die Wirkung des Widerstands scheint die Akteur_innen zu schmerzen.
„Hier übernimmt der Staat seine Funktion, die kapitalistischen Eigentumsverhältnisse zu wahren. Die Lebewesen und die zu ihrer Ermordung benötigten Maschinerien gelten laut Gesetz als Eigentum des Unternehmens und die Justiz sorgt dafür, dass dies auch so bleibt. Dafür soll der Widerstand durch staatliche Einrichtungen wie Justiz und Polizei gewaltsam auf ein Maß eingedämmt werden, welches diesen Zustand nicht gefährdet. Das werden wir nicht akzeptieren!“ so Nepumuk, ein Freund der Angeklagten.
Deshalb wäre ein buntes „Publikum“, das den Prozess auch gerne mitgestalten kann, wunderbar.
Die Justiz möchte Einzelne herausgreifen und mürbe machen- lassen wir das nicht einfach geschehen, sondern tragen wir unseren Widerstand gemeinsam in die Gerichtssäle!…

Mehr Infos zur Kampagne gegen den Schlachthof in Wietze unter: antiindustryfarm.blogsport

22.06.12
20:00h
 
bis
 
22:00h
Prozesse Vortrag: Die Repression gegen die Tierrechtsbewegung in Spanien (Sharon Núñez)
Präsentation: “United against Repression” in Berlin
Datum: 22.06.2012

Ort: Haus der Demokratie und Menschenrechte, Greifswalder Straße 4, 10405 Berlin 
Robert-Havemann Saal (Erdgeschoss)

Uhrzeit: 20 Uhr
* der Vortrag wird auf Englisch abgehalten

Veranstaltung auf Facebook:
(bitte weiterleiten)

Am 22. Juni ist es genau ein Jahr her, dass 12 spanische Tierrechtsaktivisten der Organisationen Animal Equality und Equanimal verhaftet wurden. Die Festnahmen und Durchsuchungen der Häuser sind ein Zeichen der staatlichen Repression gegen die Tierrechtsbewegung.

Die Arbeit der Aktivisten wurde als “Ökoterrorismus” bezeichnet, obwohl bei allen durchgeführten Aktivitäten niemals die Identität der Aktivisten geheimgehalten wurde, noch diese ihre Gesichter bedeckten. Der Richter, der die Aktivisten öffentlich angefeindet hat, Einsprüche abgelehnt hat und sie beschuldigt hat “Ökoterroristen” zu sein, gibt offen zu, dass er Beziehungen zu der Tierausbeutungsindustrie in Spanien hat.
Dies alles zeigt deutlich, dass ein organisierter Angriff auf die Tierrechtsbewegung in Spanien vorliegt.

 
Über Animal Equality:
Animal Equality ist eine international agierende, gemeinnützige Organisation, die sich der Aufgabe widmet, Gleichwertigkeit und Respekt gegenüber menschlichen und nichtmenschlichen Tieren zu erreichen. Wir sind derzeit in Großbritannien, Italien, Spanien, Venezuela, Indien und Deutschland aktiv.
 
Animal Equality möchte öffentliches Bewusstsein für das Leiden und den Tod nichtmenschlicher Tiere in unserer Gesellschaft zu schaffen. Wir zeigen, dass Speziesismus der Grund für deren Ausbeutung ist und fordern die Abschaffung der Benutzung von Tieren, indem wir die Öffentlichkeit zu einem veganen Lebensstil auffordern. 

Zur Referentin:
Sharon Núñez hat schon seit über 10 Jahren für verschiedene Tierrechtsorganisationen in Spanien gearbeitet bevor sie im Jahr 2006 Igualdad Animal/Animal Equality mitbegründet hat.

Momentan leitet sie die Organisation zusammen mit Javier Moreno und Jose Valle. Sie koordiniert Kampagnen in Spanien, England, Italien, Indien und Venezuela.

Sharon Núñez ist auch an der Kampagne “United Against Repression” beteiligt, welche eine Beendigung der Repression der spanischen Bewegung anstrebt.
 
 
Vorträge:
Aus diesem Grund werden wir mehrere Vorträge in Spanien, Österreich und Deutschland halten, welche die Situation der Kriminalisierung, der wir ausgesetzt sind, darlegen soll. Eine Situation, die nicht allein für die Bewegung in Spanien steht, sondern repräsentativ ist für eine internationale Strategie gegen die Bewegung für Tierrechte.

Für weitere Informationen könnt ihr uns jederzeit kontaktieren: info(at)animalequality.de
14.12.12
18:00h
bis16.12.12
15:00h
Prozesse Braunschweig: Einladung zum Prozesstraining
Wo? im Nexus (www.dasnexus.de) Frankfurter Str. 253 Braunschweig

Anlässlich aktuell laufendender Strafverfahren die sich angeblich wehrend der Critical Mast Aktionsfahrradtour ereigneten (Hausfriedensbruch im Rahmen einer Anhörung zu zwei neu geplanten Mastanlagen in Celle und Nötigung und Verdacht des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr bei einer Blockade eines Tiertransporters beim Megaschlachthof in Wietze) Hintergrundinfos unter : criticalmast.blogsport.de, organisieren wir ein Training zur Vorbereitung auf kreativ offensive Prozessführung Das Training richtet sich sowohl an Angeklagte, die sich selbst verteidigen wollen, als auch an Unterstützer_innen im Publikum. Es wird sich auf diese konkreten Fälle beziehen und ist ebenso für die Angeklagten wie Unterstützer_innen gedacht.

 Zum Inhalt des Wochenend-Seminars: Ziel ist, Prozesse zur Einschüchterung politischer Aktivist_innen offensiv zu gestalten und zu verhindern, dass wie am Fließband durchgeurteilt werden kann. Das heißt, möglichst viele oder sogar alle Beteiligten zur Selbstverteidigung zu ermächtigen und Strafprozesse Aktiv zu führen. Das schließt gegenseitige Hilfe nicht aus, sondern macht sie sogar einfacher, denn wer sich selbst vor Gericht verteidigen kann, wird auch anderen leichter helfen können. Grundlage ist daher die Vermittlung von Basiswissen zur Selbstverteidigung gegenüber der Justiz. Weitere Infos zur kreativ offensiven Prozessführung:http://www.projektwerkstatt.de/antirepression/haupt.htm)

Im Seminar wird es zunächst um die theoretischen Rahmenbedingungen im Gerichtsverfahren gehen. Wie läuft dieses generell ab, welche Rechte haben die Beschuldigten/Angeklagten? Wie können wir unsere politischen Argumentationen einfließen lassen? Grundsätzlich geht es darum, Ängste vor Gerichten, Richter_innen und der Justiz überhaupt abzubauen und ein Selbstvertrauen zu entwickeln, dass es den Aktivist_innen erlaubt, Prozesse auch ohne Rechtsanwält_innen zu führen. Dazu gab es u.a. ein Rollenspiel, in dem eine Gerichtsverhandlung mal "probiert" werden kann. Das Training ist sowohl für Einsteiger_innen als auch für Menschen die mit den oben benannten Verfahren nichts zu tun haben geeignet.

Da Das Training nur mit einer Mindestanzahl von 7 Teilnehmer_innen stattfinden kann ist es notwendig das du dich verbindlich anmeldest. Bitte gebe bei deiner Anmeldung auch an wen du für die Zeit des Seminars ein Schlafplatz benötigst. Anmelden kannst du dich unter:criticalmast@riseup.net
16.01.13
09:00h
 
bis
 
15:00h
Prozesse Celle: Prozess gegen Tierbefreiungsaktivisten in Celle
Hausfriedensbruch-Prozess gegen Tierbefreiungsaktivisten in Celle

am 16.01.2013 09 Uhr
Im Saal 144
Amtsgericht Celle

Angesetzter Folgetermin: 23.01.2013 09.00 Uhr

Dem Tierbefreiungsaktivisten Karl-C. wird vorgeworfen am 23.05.2012 mit
anderen Aktivist_innen eine sogenannten Anhörung zum geplanten Neubau von
zwei Mastanlagen im Kreis Celle „gestört“ und nach Aufforderung den Saal
zu verlassen nicht folge geleistet zu haben.
Hier der Aktionsbericht:
http://criticalmast.blogsport.de/2012/05/24/wir-lassen-uns-unseren-protest-nicht-verbieten-proteste-bei-anhoerung-zu-zwei-neu-geplanten-mastanlagen-in-celle/#more-67

Gegen die Vorverurteilung durch einen Strafbefehl in Höhe von 10
Tagessätzen legte er Widerspruch ein, sodass darüber nun öffentlich
verhandelt wird.

Karl C. wird diesen Prozess offensiv und politisch führen und versuchen.
Ihr seit alle eingeladen euch an den Spektakel zu beteiligen.

Aktionen vor während und nach der Verhandlung sind gern gesehen.

Für eine Welt ohne Knäste, Tierausbeutung und strukturelle Diskriminierung.
Für ein herrschaftsfreies Leben für Alle!

Falls ihr Schlafplätze in Celle benötigt meldet euch doch unter:
criticalmast@riseup.net

Mehr Berichte zu u.a. Aktionen wehrend der „Criticalmast
Aktionsfahrradtour“ findet ihr unter criticalmast.blogsport.de

Weitere Informationen zu der Kampagne gegen Europas größte
„Geflügel“Schlachtfabrik findet ihr unter antiindustryfarm.blogsport.de



Der politische Hintergrund:
„50 Milliarden „Nutztiere“, plus ca. 140 Millionen Tonnen Fische und
andere Meerestiere (hier werden die einzelnen Individuen gar nicht
erst gezählt) werden jedes Jahr geschlachtet. Allein in Deutschland sind
es pro Jahr ca. 500 Millionen geschlachtete „Nutztiere“. Der größte Teil
landet in den Mägen der Menschen, welche die so genannte
„erste Welt“ bewohnen. Ein_e durchschnittliche_r Deutsche_r
„verbraucht“ im Laufe seines/ihres Lebens ca. 22 Schweine, 7 Rinder, 20
Schafe, 600 Hühner sowie etwas Wild für seinen/ihren Fleischgenuss. Dabei
stammen 98 % des Fleisches aus Massentierhaltung.“1

Diese Zahlen stehen für eine unfassbare Zuspitzung des Verhältnisses
zwischen Mensch und Tier. In denen Tiere zu Objekten gemacht werden, zu
ausbeutbaren Ressourcen, zu auf den Markt verwertbare Waren. Mastanlagen
stehen leider nur exemplarisch für viele andere Orte in unserer
Gesellschaft, in denen die Bedürfnisse von Tieren systematisch Missachtet
werden.

Auch Bedürfnisse vieler Menschen müssen den Interessen von Profit und
Verwertung weichen so werden Kleinbäuer_innen in Lateinamerika und Asien
vertrieben und Regenwälder gerodet um Soja für die Futtermittel anzubauen.
Millionen von Menschen müssen wegen der Folgen des Klimawandels fliehen.
Nach einer Studie der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der
Vereinten Nationen (FAO) trägt die Tierausbeutung für den Konsum von
Fleisch, Milch und Eiern mehr zu der Globalen Erwärmung bei, als der
gesamte Verkehrssektor. Nach Studien des Robert Koch Institutes starben im
Jahr 2009 ca. 40.000 Menschen in Deutschland an den Folgen der Verbreitung
von antibiotikaresistenten Keimen. In Tierfabriken müssen Tausende von
Tieren auf engsten Raum unter Katastrophalen Hygienischen Bedingungen
leben. Diese Umstände führen zu einer Massenhaften Verbreitung von
Krankheiten die in der Regel mit Antibiotika bekämpft werden. Die Keime
entwickeln Resistenzen dagegen und verbreiten sich u.a. durch die Luft
auch auf Menschen.

All diese Phänomene stehen nicht exemplarisch für die industrielle
Tierhaltung sondern sind vielmehr Ausdruck einer kapitalistisch und
herrschaftsförmigen Gesellschaft und sollten aus diesen Kontext heraus
analysiert und bekämpft werden.

Seit einigen Jahren blähst vor allem dem Gefügelkonzern Rothkötter mit
seinem Schlachthof in Wietze (kleiner Ort bei Celle) und den dafür
benötigten Zulieferbetrieben Widerstand entgegen. In Wietze selber
gründete sich die größte Bürgerinitiative gegen Massentierhaltung in
Deutschland. An vielen Orten wo Mastanlagen für diese Schlachtfabrik
gebaut werden gründen sich ebenfalls Bürger_innentiativen um öffentlich
und juristisch gegen diese vorzugehen. Es kam zu mehreren Besetzungen,
welche meistens von unabhängigen Aktivist_innen durchgeführt wurden. Auch
Brandanschläge gegen Mastanlagen bei denen weder Menschen noch Tiere
verletzt wurden prägen den Widerstand.
Im Mai diesen Jahres machten sich mehrere unabhängige Aktivist_innen mit
Fahrrädern für 3 Wochen auf den Weg und errichteten an mehreren Orten wo
Zulieferbetriebe für die Schlachtfabrik in Betrieb genommen wurden oder
sich in Planung befanden, Camps. Die Camps dienten für Austausch von
Inhalten und waren Ausgangspunkt von einigen Aktionen. Höhepunkt der
„Critical Mast Aktionsfahrradtour“ war das Camp vom 22. bis 28. in Wietze.

Wem nützt die von oben konstruierte und durchgesetze Ordnung? Was hat der
Staat mit der Ausbeutung von Tieren und Menschen zu tun? Warum werden in
dem System in den wir leben Regenwälder gerodet, Menschen vertrieben,
Flüsse vergiftet und Tiere benutzt?

Karl C. wird diesen Prozess offensiv und politisch führen und versuchen
u.a.. diesen Fragen nachzugehen. (Auch wenn wir sie dort bestimmt nicht
abschließend klären werden) Ihr seit alle eingeladen euch an den Spektakel
zu beteiligen, kreativ viele Antworten zu finden und Neue Fragen in den
Raum zu werfen …


1 Quelle:
http://hartmutkiewert.files.wordpress.com/2010/02/ausdruck_teil1_fertig.pdf
23.01.13
09:00h
 
bis
 
15:00h
Prozesse Celle: Prozess gegen Tierbefreiungsaktivisten
Hausfriedensbruch“ Prozess gegen Tierbefreiungsaktivisten in Celle

2. Prozesstag am  23.01.2013, 09.00 Uhr

Dem Tierbefreiungsaktivisten Karl-C. wird vorgeworfen am 23.05.2012 mit
anderen Aktivist_innen eine sogenannten Anhörung zum geplanten Neubau von
zwei Mastanlagen im Kreis Celle „gestört“ und nach Aufforderung den Saal
zu verlassen nicht folge geleistet zu haben.
Hier der Aktionsbericht:
http://criticalmast.blogsport.de/2012/05/24/wir-lassen-uns-unseren-protest-nicht-verbieten-proteste-bei-anhoerung-zu-zwei-neu-geplanten-mastanlagen-in-celle/#more-67

Gegen die Vorverurteilung durch einen Strafbefehl in Höhe von 10
Tagessätzen legte er Widerspruch ein, sodass darüber nun öffentlich
verhandelt wird.

Karl C. wird diesen Prozess offensiv und politisch führen und versuchen.
Ihr seit alle eingeladen euch an den Spektakel zu beteiligen.

Aktionen vor während und nach der Verhandlung sind gern gesehen.

Für eine Welt ohne Knäste, Tierausbeutung und strukturelle Diskriminierung.
Für ein herrschaftsfreies Leben für Alle!

Falls ihr Schlafplätze in Celle benötigt meldet euch doch unter:
criticalmast@riseup.net

Mehr Berichte zu u.a. Aktionen wehrend der „Criticalmast
Aktionsfahrradtour“ findet ihr unter criticalmast.blogsport.de

Weitere Informationen zu der Kampagne gegen Europas größte
„Geflügel“Schlachtfabrik findet ihr unter antiindustryfarm.blogsport.de



Der politische Hintergrund:
„50 Milliarden „Nutztiere“, plus ca. 140 Millionen Tonnen Fische und
andere Meerestiere (hier werden die einzelnen Individuen gar nicht
erst gezählt) werden jedes Jahr geschlachtet. Allein in Deutschland sind
es pro Jahr ca. 500 Millionen geschlachtete „Nutztiere“. Der größte Teil
landet in den Mägen der Menschen, welche die so genannte
„erste Welt“ bewohnen. Ein_e durchschnittliche_r Deutsche_r
„verbraucht“ im Laufe seines/ihres Lebens ca. 22 Schweine, 7 Rinder, 20
Schafe, 600 Hühner sowie etwas Wild für seinen/ihren Fleischgenuss. Dabei
stammen 98 % des Fleisches aus Massentierhaltung.“1

Diese Zahlen stehen für eine unfassbare Zuspitzung des Verhältnisses
zwischen Mensch und Tier. In denen Tiere zu Objekten gemacht werden, zu
ausbeutbaren Ressourcen, zu auf den Markt verwertbare Waren. Mastanlagen
stehen leider nur exemplarisch für viele andere Orte in unserer
Gesellschaft, in denen die Bedürfnisse von Tieren systematisch Missachtet
werden.

Auch Bedürfnisse vieler Menschen müssen den Interessen von Profit und
Verwertung weichen so werden Kleinbäuer_innen in Lateinamerika und Asien
vertrieben und Regenwälder gerodet um Soja für die Futtermittel anzubauen.
Millionen von Menschen müssen wegen der Folgen des Klimawandels fliehen.
Nach einer Studie der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der
Vereinten Nationen (FAO) trägt die Tierausbeutung für den Konsum von
Fleisch, Milch und Eiern mehr zu der Globalen Erwärmung bei, als der
gesamte Verkehrssektor. Nach Studien des Robert Koch Institutes starben im
Jahr 2009 ca. 40.000 Menschen in Deutschland an den Folgen der Verbreitung
von antibiotikaresistenten Keimen. In Tierfabriken müssen Tausende von
Tieren auf engsten Raum unter Katastrophalen Hygienischen Bedingungen
leben. Diese Umstände führen zu einer Massenhaften Verbreitung von
Krankheiten die in der Regel mit Antibiotika bekämpft werden. Die Keime
entwickeln Resistenzen dagegen und verbreiten sich u.a. durch die Luft
auch auf Menschen.

All diese Phänomene stehen nicht exemplarisch für die industrielle
Tierhaltung sondern sind vielmehr Ausdruck einer kapitalistisch und
herrschaftsförmigen Gesellschaft und sollten aus diesen Kontext heraus
analysiert und bekämpft werden.

Seit einigen Jahren blähst vor allem dem Gefügelkonzern Rothkötter mit
seinem Schlachthof in Wietze (kleiner Ort bei Celle) und den dafür
benötigten Zulieferbetrieben Widerstand entgegen. In Wietze selber
gründete sich die größte Bürgerinitiative gegen Massentierhaltung in
Deutschland. An vielen Orten wo Mastanlagen für diese Schlachtfabrik
gebaut werden gründen sich ebenfalls Bürger_innentiativen um öffentlich
und juristisch gegen diese vorzugehen. Es kam zu mehreren Besetzungen,
welche meistens von unabhängigen Aktivist_innen durchgeführt wurden. Auch
Brandanschläge gegen Mastanlagen bei denen weder Menschen noch Tiere
verletzt wurden prägen den Widerstand.
Im Mai diesen Jahres machten sich mehrere unabhängige Aktivist_innen mit
Fahrrädern für 3 Wochen auf den Weg und errichteten an mehreren Orten wo
Zulieferbetriebe für die Schlachtfabrik in Betrieb genommen wurden oder
sich in Planung befanden, Camps. Die Camps dienten für Austausch von
Inhalten und waren Ausgangspunkt von einigen Aktionen. Höhepunkt der
„Critical Mast Aktionsfahrradtour“ war das Camp vom 22. bis 28. in Wietze.

Wem nützt die von oben konstruierte und durchgesetze Ordnung? Was hat der
Staat mit der Ausbeutung von Tieren und Menschen zu tun? Warum werden in
dem System in den wir leben Regenwälder gerodet, Menschen vertrieben,
Flüsse vergiftet und Tiere benutzt?

Karl C. wird diesen Prozess offensiv und politisch führen und versuchen
u.a.. diesen Fragen nachzugehen. (Auch wenn wir sie dort bestimmt nicht
abschließend klären werden) Ihr seit alle eingeladen euch an den Spektakel
zu beteiligen, kreativ viele Antworten zu finden und Neue Fragen in den
Raum zu werfen …


1 Quelle:
http://hartmutkiewert.files.wordpress.com/2010/02/ausdruck_teil1_fertig.pdf  
29.05.13
18:30h
 
bis
 
21:30h
Prozesse Hamburg: Gemeinsam Briefe an Tierrechts/befreiungs-Gefangene schreiben

Mittwoch, 29.05.2013 – ab 18:30 Uhr im Cafe Knallhart – von Melle Park 9, Uni Campus Hamburg

Die Veranstaltung bei Facebook.

Jeden Tag unterliegen wir Zwängen, müssen ungewollt und systembedingt Dinge tun, die wir nicht wollen. Gerade deshalb dürfen wir diejenigen nicht vergessen, die für ihre Kämpfe vom System durch Einknasten und Wegsperren bestraft wurden.

Die nicht selbstgewählte Trennung von Familie und Freunden, bei einigen noch durch zusätzliche Einzel- oder Isolationshaft verstärkt, ist für die meisten von uns sicherlich nur schwer vorstell- und nachvollziehbar. Isolation, Schikanen, Bewegungsmangel, Langeweile, Fremdbestimmtheit, ständige Kontrolle – alles was Unfreiheit kennzeichnet, müssen Inhaftierte im Gefängnisalltag verdichtet ertragen.

Was für uns selbstverständlich und deshalb nicht bemerkenswert ist, gehört nicht zum Knastalltag:

Mit Freunden `ne Runde im Park kicken, Sonntags lange ausschlafen um danach gemütlich Mittagessen zu kochen, ab auf`s Rad und durch den Regen düsen, Omas 70. Geburtstag mit dem ganzen netten Verwandtschaftsanhang feiern, Mamas oder Papas Anrufe zu den ungünstigsten Zeiten, spontan mit Freund*innen ein Konzert besuchen, bis in die Nacht chatten und dafür nicht für die nächste Klausur lernen, den Flohmarkt abgrasen, irgendwo ins Grüne fahren und die Natur genießen und noch viele für uns normale Alltagsbestandteile gibt es für die Inhaftierten nicht.

Vor allem der fehlende Kontakt mit den Menschen, die man liebt und die einem Nahe stehen, sowie die nicht mögliche Beschäftigung mit Themen für die man brennt und für die man aktiv sein möchte, ist durch den Knast unterbunden und eine große psychische Belastung für viele.

Deshalb ist die Verbundenheit und Solidarität von draußen wichtig. Damit sich keine*r vergessen fühlt, damit das System merkt, dass es zwar strafen aber nicht brechen kann, damit wir uns alle angesprochen fühlen wenn sie eine*n einsperren. Gefangenen Briefe zu schreiben ist ein möglicher Weg, um Kommunikation aufzubauen und Ausgrenzung und Isolation zu durchbrechen.

Also: An die Stifte, fertig, los.

Material wie Karten, Briefpapier, Stifte, Briefumschläge und -marken ist vorhanden.

Gegen Knäste. Gegen Käfige. Für die Freiheit!

Initiiert von Animal Liberation Network.

08.05.14
08:00h
 
bis
 
17:00h
Prozesse Nienburg: PROZESS GEGEN MUTMASSLICHE SCHLACHTFABRIKBLOCKIERER_INNEN
*** Öf­fent­li­che Ver­hand­lung
*** am 8. Mai 2014
*** Pro­zess der ers­ten Grup­pe: 8:00 Uhr
*** Pro­zess der zwei­ten Grup­pe: 10:00 Uhr
*** im Amts­ge­richt Nien­burg, Ber­li­ner Ring 98, 31582 Nien­burg, Saal 1
Am 8. Mai fin­den die zwei Pro­zes­se der ins­ge­samt acht an­ge­klag­ten Tier­be­frei­ungs­ak­ti­vis­t_in­nen in Nien­burg statt. Ihnen wird vor­ge­wor­fen, sich an einer Blo­cka­de der Schlacht­fa­brik von Wie­sen­hof in Holte/Wiet­zen, Kreis Nien­burg, am 12. Juli 2013 be­tei­ligt zu haben, bei der meh­re­re LKWs be­setzt wur­den und eine Stra­ßen­blo­cka­de statt­fand.
Hin­ter­grund die­ser Ak­ti­on war der ge­plan­te Aus­bau der Schlacht­fa­brik in Holte/Wiet­zen im Kreis Nien­burg des Kon­zerns Wie­sen­hof, durch den die Schlacht­ka­pa­zi­tät von täg­lich 140.​000 Mast­hähn­chen auf bis zu 250.​000
Tiere ge­stei­gert wer­den soll.
Mit die­ser Ak­ti­on soll­te gegen die Un­ter­drü­ckung der Tiere in den Mast­an­la­gen von Wie­sen­hof sowie gegen ihre Er­mor­dung in dem Wie­sen­hof-​Schlacht­hof, gegen die Aus­beu­tung der dort ar­bei­ten­den Men­schen
und die Zer­stö­rung der Natur pro­tes­tiert wer­den. Durch den ge­plan­ten Aus­bau der Schlacht­fa­brik bis 2014, wel­cher je­doch immer noch nicht be­gon­nen wurde, wird die­ses Elend noch ver­grö­ßert wer­den, die Pro­fit­ma­xi­mie­rung schließ­lich auf Kos­ten von Tier, Um­welt und Mensch aus­ge­tra­gen.
Al­lein 2012/13 er­wirt­schaf­te­te der Me­ga­kon­zern einen Um­satz von 2,45 Mrd. Euro. Um dies zu er­zie­len, wird in der in­dus­tri­el­len Hüh­ner­mast, wel­che bei Wie­sen­hof etwa 95 % aus­macht, eine ma­xi­ma­le Zu­nah­me des
“Schlacht­ge­wich­tes” in­ner­halb kür­zes­ter Zeit an­ge­strebt, was be­deu­tet, dass die Tiere ihr ei­ge­nes Ge­wicht nicht mehr tra­gen kön­nen und dar­un­ter zu­sam­men­bre­chen. Zudem er­folgt die Mast auf mög­lichst klei­nem Raum, so wer­den bis zu 23 Hüh­ner auf einem Qua­drat­me­ter ge­hal­ten. Die 40 Tage bis zu ihrer Schlach­tung ver­brin­gen sie meist in ihren ei­ge­nen Ex­kre­men­ten ste­hend, ohne je­mals Son­nen­licht ge­se­hen oder fri­sche Luft ge­schnup­pert zu haben. Diese quä­le­ri­schen Hal­tungs­be­din­gun­gen füh­ren zudem zu zahl­rei­chen Krank­hei­ten, was wie­der­um zur Folge hat, dass die Tiere enorm viele Men­gen an An­ti­bio­ti­ka be­kom­men, wo­durch sich an­ti­bio­tika­re­sis­ten­te Keime ent­wi­ckeln, die über die Luft oder über den Ver­zehr auch auf Men­schen über­tra­gen wer­den kön­nen.
Auch die mas­sen­haf­te Tö­tung in der Schlacht­fa­brik ist ra­tio­na­li­siert:
Immer wie­der lie­fern LKWs in Kis­ten ge­pferch­te Tiere an. In der Schlacht­an­la­ge hän­gen die Tier­lei­ber überKopf an För­der­bän­dern, ar­beits­tei­lig und im durch­ra­tio­na­li­sier­ten, schnel­len Rhyth­mus töten und zer­schnei­den Ar­bei­ter_in­nen Stun­de um Stun­de und mit immer glei­chen Hand­grif­fen die Tiere. Die Um­wand­lung von Le­be­we­sen in Fleisch ist
ge­wal­tig per­fek­tio­niert. Auf der an­de­ren Seite des Schlacht­ho­fes wer­den die zer­stü­ckel­ten Tier­kör­per in Trans­por­ter ver­la­den und an die wei­ter­ver­ar­bei­ten­den Be­trie­be und an den Ein­zel­han­del ge­lie­fert.
Wir kri­ti­sie­ren je­doch den Wie­sen­hof Kon­zern nicht nur dafür, dass er sei­nen Pro­fit durch ver­schlech­ter­te Be­din­gun­gen er­reicht, unter denen die Tiere ge­fan­gen ge­hal­ten und ge­tö­tet wer­den. Als Men­schen, die sich nicht dem Leid der Tiere ge­gen­über un­emp­find­lich zei­gen, sich nicht ent­so­li­da­ri­sie­ren und nicht deren Un­ter­drü­ckung und Aus­beu­tung als le­gi­tim
an­se­hen, kämp­fen wir für die Be­frei­ung der Tiere aus allen Zu­stän­den, in denen sie an ihrer frei­en Ent­wick­lung und ihrem selbst­be­stimm­ten Leben ge­hin­dert oder sie sogar ver­letzt und ge­tö­tet wer­den. Bei Wie­sen­hof wird je­doch die Ver­wer­tungs­lo­gik, die den Ka­pi­ta­lis­mus aus­zeich­net und mit einer Aus­beu­tungs­stei­ge­rung und Ka­pi­ta­l­ak­ku­mu­la­ti­on ver­bun­den ist, be­son­ders deut­lich. Die ge­stei­ger­te Aus­beu­tung, durch die der Kon­zern sei­nen Pro­fit ver­grö­ßert, be­trifft auch die dort ar­bei­ten­den Men­schen. So wer­den sie von Wie­sen­hof unter un­wür­di­gen Ar­beits­be­din­gun­gen mit einem
Stun­den­lohn von teil­wei­se nur 3 Euro aus­ge­beu­tet.
Die Ma­chen­schaf­ten von Wie­sen­hof und damit ge­ne­rell der Tier­aus­beu­tungs­in­dus­trie haben zudem auch fa­ta­le Aus­wir­kun­gen auf die Um­welt. An­ge­fan­gen bei der Fut­ter­mit­tel­pro­duk­ti­on, durch die enor­me Flä­chen des Re­gen­wal­des ge­ro­det wer­den, über den Schad­stof­f­e­in­trag in Böden und Ge­wäs­sern durch die an­fal­len­de Gülle, bis hin zu einem er­höh­ten
Aus­stoß des gif­ti­gen Treib­haus­ga­ses Me­than, wird mas­siv zur Na­tur­zer­stö­rung und dem an­thro­po­ge­nen Kli­ma­wan­del bei­ge­tra­gen.
Durch all dies ist der Kon­zern in den letz­ten Jah­ren sogar in den bür­ger­li­chen Me­di­en mas­siv in Ver­ruf ge­ra­ten, u.a. durch eine Re­por­ta­ge, die 2011 in der ARD er­schien. Als Ant­wort auf diese ka­pi­ta­lis­ti­schen Aus­beu­tungs­ver­hält­nis­se regte sich schließ­lich ver­mehrt Wi­der­stand. So fand u.a. letz­tes Jahr im Juli ein Ak­ti­ons­camp gegen Tier­fa­bri­ken in Balge (Kreis Nien­burg) statt. Or­ga­ni­siert von einem Zu­sam­men­schluss von Men­schen aus ver­schie­de­nen eman­zi­pa­to­ri­schen Grup­pen und Be­we­gun­gen, die dies nicht ein­fach so hin­neh­men woll­ten, gab es in den sechs Tagen des Camps neben Vor­trä­gen und Work­shops auch Ak­tio­nen des krea­ti­ven Un­ge­hor­sams wie z.B. die Blo­cka­de der Schlacht­fa­brik.
Vier Mo­na­te nach der Blo­cka­de er­hiel­ten ei­ni­ge Ak­ti­vis­t_in­nen nun einen Straf­be­fehl mit Geld­stra­fen in Höhe von bis zu 750 Euro. Da sie da­ge­gen je­doch Wi­der­spruch ein­leg­ten, fin­det nun am 8. Mai der Pro­zess gegen sie
statt.
Der Pro­zess deckt ein­mal mehr auf, dass die herr­schen­de Klas­se in der Lage ist, mit Hilfe des Staa­tes, so auch des Jus­tiz­sys­tems, mit re­pres­si­ven Maß­nah­men gegen ihre po­li­ti­schen Geg­ner_in­nen vor­zu­ge­hen.
Dies zeigt je­doch auch, dass Wi­der­stand auf meh­re­ren Ebe­nen aus­ge­tra­gen wer­den kann und muss. Seid so­li­da­risch und kommt zum Pro­zess am 8. Mai, macht dar­auf auf­merk­sam oder or­ga­ni­siert ei­ge­ne Ak­tio­nen in eurer Stadt!

(u.a. wenn Ihr eine Über­nach­tungs­mög­lich­keit für den Pro­zess sucht):
aif@​riseup.​net

 

14.04.16
09:00h
 
bis
 
10:00h
Prozesse Schwäbisch Hall: Putenprozess vor dem Amtsgericht
http://www.act-for-animals.de/news/single-view/putenprozess-maester-ignorieren-leidende-tiere.html
 
 
Putenprozess - Mäster ignorieren leidende Tiere
Am 31. März 2016 fand der dritte Tag der Verhandlungen im Prozess um die Putenhaltung in Schwäbisch Hall statt. Wesentlicher Bestandteil des Prozesstages war die öffentliche Vorführung der Videoaufnahmen aus der Putenmast des Herrn G. Begleitet wurde der Prozess durch eine eigentümliche „Machtdemonstration“ zahlreicher Putenmäster.

Auch am dritten Prozesstag wird versucht, die offensichtlichen tierschutzrechtlichen Verstöße, welche sich Putenmäster G. zu Schulden hat kommen lassen, zu ignorieren. Im Raum steht weiterhin die in den Akten festgehaltene Aussage von vier Mitarbeiterinnen des örtlichen Veterinäramtes, welche keine tierschutzrechtlichen Mängel festgestellt haben wollen. Mindestens eine dieser Tierärztinnen war auch bei der Verhandlung anwesend. Die Videoaufnahmen, welche vor Gericht öffentlich gezeigt wurden, zeigen jedoch unmissverständlich ein gänzlich anderes Bild.

Absurd und beschämend war das Verhalten einiger Putenmäster und deren Angehörigen, welche dem Prozess beiwohnten. Durch eine offensichtlich abgesprochene Aktion fand sich bereits Stunden vor Prozessbeginn eine so große Anzahl an Putenmästern ein, dass diese sämtliche Plätze des Gerichtssaals besetzten. So waren all diejenigen Menschen, welche ebenfalls zahlreich vor Ort gekommen waren, um die Seite des Tierschutzes zu unterstützen, regelrecht aus dem Gerichtssaal ausgesperrt. Doch damit nicht genug. Vor einer Eingangstür des Gerichts positionierten sich Putenmäster als „Türsteher“, welche Tierschützer daran hindern wollten, das Gerichtsgebäude zu betreten. Zweck der ganzen Aktion war offensichtlich, die Stimmung im Gerichtssaal insbesondere bei der Vorführung der Videoaufnahmen zu beeinflussen und dafür zu sorgen, dass diese nicht vor einer neutralen Öffentlichkeit gezeigt werden können.

Im Gerichtssaal ließen es sich einige Putenmäster nicht nehmen, durch Zwischenrufe und Kommentare den Prozess zu stören. Trauriger Höhepunkt des Auftritts war, als die Mäster während der Vorführung der belastenden Videoaufnahmen aus den Stallungen von Landwirt G. in geschmackloser Art und Weise auf gezeigte kranke und verletzte Tiere reagieren und höhnisch lachten, als ein schwer krankes und leidendes Tier, welches kaum mehr aufstehen konnte, sich doch nochmals aufrichtete.

Aber es gab unter den anwesenden Landwirten auch betroffene Gesichter und Äußerungen, die erkennen ließen, dass die im Video gezeigte Tierhaltung nicht für so einwandfrei gehalten wurde, wie es der Anwalt der Nebenklägerin versuchte, darzustellen.

Der Prozess vor dem Amtsgericht Schwäbisch Hall wird am Donnerstag, den 14. April 2016 um 9 Uhr fortgesetzt. Für alle, die weiterhin für die Tiere und zur Unterstützung der Angeklagten vor Ort sein möchten, empfiehlt es sich, sehr früh anzureisen, da nur so die Chance besteht, dass sich im Gerichtssaal noch freie Plätze finden, welche nicht durch die örtlichen Putenmäster eingenommen wurden.

24.10.16
09:00h
 
bis
 
11:00h
Prozesse Aufruf zur Solidarität mit den angeklagten Tierbefreiungsaktivisten aus BS
Kommt zur Berufungsverhandlung am 23.11. in Braunschweig!

Am 03ten Mai 2016 endete nach fünf Prozesstagen der Prozess gegen zwei Tierbefreiungsaktivisten mit Haftstrafen die zur Bewährung ausgesetzt wurden. Ihnen wurde vorgeworfen am 25.12.2014 mehrere Schaufensterscheiben des Pelzgeschäftes „Michelen“ und jeweils eine Scheibe bei den Geschäften „Milkau“ und „Ernsting`s Family“ kaputt gemacht zu haben. Zusätzlich sollen sie sich mittels einer Brechstange und Pfefferspray gegen zwei angreifende Sicherheitsbeamte gewehrt haben.

 

Sowohl die Angeklagten mit ihren Anwält*innen, als auch die Staatsanwaltschaft legten Berufung gegen das Urteil vom Amtsgericht Braunschweig ein. Trotz der sehr dünnen Beweislage und vieler Ungereimtheiten im ersten Prozess – die von der Justiz in der Urteilsbegründung teilweise einfach ignoriert wurden -, fordert die Staatsanwaltschaft nun in ihrer Berufungsbegründung noch höhere Strafen für die beiden Aktivisten, die nicht zur Bewährung ausgesetzt werden sollen. Der erste Tag des Berufungsprozess findet am 23ten November 2016 vor dem Landgericht Braunschweig statt.

 

Schon während des ersten Prozesses erhielten die Angeklagten viel Solidarität. Eine Solidaritätserklärung mit über dreißig unterzeichnenden Gruppen und Einzelpersonen, Kundgebungen, ein GoIn beim Pelzgeschäft „Michelen“ und viele solidarische Prozessbeobachter*innen begleiteten die beiden Aktivisten.

 

Dort soll wieder angeknüpft werden. Es wird wieder einige Solidaritätsveranstaltungen geben und natürlich kommen wir auch in den Gerichtsaal um zu zeigen, dass die angeklagten Aktivisten nicht alleine sind!

Freiheit für Mensch und Tier!
Kein Knast für Andre und Philipp!

 

Termine:

 

Berufungsprozess – 23ter November 2016 – 10:30 Uhr – Landgericht Braunschweig

Kundgebung vor Prozessbeginn – 23ter November 2016 – 09.45 Uhr – Haupteingang Landgericht Braunschweig

Kundgebung gegen „Michelen“ – 22ter November 2016 – 16 Uhr – Poststraße vor dem Pelzgeschäft

Vortrag zur Pelzindustrie und Offensive gegen die Pelzindustrie (OgPi) (ausführliche Ankündigung folgt) – 18ter November 2016 – 18.30 Uhr – Haus der Kulturen Braunschweig e.V. Am Nordbahnhof 1 –

Weitere Informationen und die Berichte vom ersten Prozess findet ihr hier: http://kampagne-gegen-tierfabriken.info/solidaritaet-mit-andre-und-philipp/


 

23.11.16
12:00h
 
bis
 
15:00h
Prozesse Kiel: Stoppt die Robbenschlächter
Ort: Deliusstraße 22, Amts Gericht Kiel

J.B.ist angeklagt 2 Robben illegal gerettet und nicht sofort an die Jäger ausgeliefert zu haben!
Ich will diese Anklage nicht hin nehmen und unterstützen in dem ich schweige! Für mich ist Tierrettung kein Grund für eine Anklage, jeder sollte Tiere retten dürfen. Bitte zeigt Solidarität mit J.B. in dem ihr zahlreich erscheint. Pfeifen, Schilder, Plakate etcra sind nicht nur erlaubt sondern auch erwünscht!
Das stürmen des Saals ist strickt verboten und wird nicht geduldet. Wer sich die Verhandlung anhören möchte (sie ist öffentlich) bitte leise und ohne zwischen rufe...

fb event: https://www.facebook.com/events/154247148381444


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