Terminkalender



Übersicht der nächsten 40 Termine, ab 18.04.10.

SchlachthofDiversesTreffenPelz, Leder...
BenefizVorträge, FilmeProzesseTierversuche
Jagd, Angeln, FischeZoo, ZirkusVeganKlima, Umwelt
EnglandPferdeMesseTauben

03.05.10Vorträge, Filme Dresden: Vortrag von Susann Witt-Stahl
Just Revolution? – Kritische Anmerkungen zur historischen und politischen Entwicklung der Tierrechts-/Tierbefreiungsbewegung

Vortrag von Susann Witt-Stahl
Montag, 3.Mai
20:00 Uhr am Martin-Luther-Platz, Dresden

Mit Slogans wie „Animal Liberation, Human Right – One Struggle, One Fight!” manifestieren AktivistInnen der Tierrechts-/Tierbefreiungsbewegung eine universalistische Emanzipationsagenda.
Während die meisten TierschützerInnen sich „unpolitisch“ geben, affirmativ ausgerichtet im bürgerlichen Lager zu verorten sind und sich auf ein karitatives Verhältnis zu Tieren beschränken, versteht sich der Mainstream der Tierrechts-/Tierbefreiungsbewegung als radikal herrschaftskritisch, antikapitalistisch und fordert eine komplette Umwälzung der Gesellschaft: Revolution

Infos unter http://tierrechtsgruppedd.blogsport.de/
03.05.10
19:00h
 
bis
 
21:00h
Vorträge, Filme Kiel: Antispe-Café

Im Li(e)ber Anders, Iltisstr. 34 Gaarden, werden lustige Tierrechtscomics gezeigt. Wie üblich gibt es dazu Getränke, veganen Kuchen und andere Leckereien.


Das Antispe-Café in Kiel findet immer am 1. Montag des Monats um 19 Uhr im Li(e)ber Anders statt. Das Programm wechselt von Monat zu Monat. Weitere Infos zum Café gibt es unter:

http://antispekiel.blogsport.de/


14.05.10
18:00h
 
bis
 
21:00h
Vorträge, Filme "Da ist Fisch in meinen Chips!" – Veganismus im Alltag für Einsteiger_innen
Als Auftakt unserer monatlichen Theorie und Praxis Vortragsreihe werden wir - die Initiative Veganer Fortschritt einen Workshop zum Thema Veganismus im Alltag machen. Hierbei sollen Einsteiger_innen und sonstige Interessierte an das Thema Veganismus herangeführt werden. Die Vorträge finden im Linkes Zentrum "Hinterhof" in Düsseldorf statt.

Dazu werden wir uns gemeinsam mit folgenden Themen beschäftigen:
 
  • Vegan leben, wieso eigentlich?
  • Wie kann ich mit Reaktionen bei Familie, Freunden und auf der Arbeit umgehen?
  • Wo "verstecken" sich tierliche Inhaltsstoffe?
  • Welche "Veganen Alternativen" gibt es für Kochen, Backen etc.?
  • Wie kann ich feststellen, welche Produkte vegan sind?
  • Wo kann ich in Düsseldorf und Umgebung vegan essen?
  • Literaturtipps
  • Rezepte
 
Außerdem werden wir an euch die ersten Exemplare des "Vegan Guide Düsseldorf" ausgeben.
17.05.10Vorträge, Filme Eberswalde: Biovegane Vortragsreihe
Biovegane Vortragsreihe

ab 18 Uhr
Aula Stadtcampus Eberswalde
Vegan - ökologisch politisch ethisch

Der Einführungsvortrag soll aufzeigen, dass eine ökologsiche
Gesellschaft, eine gerechte Welt - vor allem in Bezug auf den
Klimawandel- ohne Veganismus eine Unmöglichkeit darstellt,
völliger Irrsinn ist. Wir wollen eine Diskussion anstoßen die den
Status nichtmenschlicher Tiere hinterfragt und Überlegungen
anstellt, was die Befreiung menschlicher wie
nichtmenschlicher Tiere miteinander zu tun hat.
Dabei wollen wir die Rolle kapitalistischer Zwänge
zu alldem in Bezug setzen.
Sven Manigk, Bioveganes Netzwerk
18.05.10
09:00h
 
bis
 
11:00h
Vorträge, Filme Kiel: Antispe-Café
Antispecafé am Mo, den 07.06. ab 20Uhr im li(e)ber anders, Iltisstr 34, Kiel-Gaarden

---

Die Aktionsgemeinschaft „Befreite Tiere“ führt seit 2002 offene Tierbefreiungen in Massentierhaltungen durch. In dem ca. 30 Minuten dauernden Vortrag erläutern zwei Aktivisten der bundesweit organisierten Gruppe, was unter „offenen Befreiungen“ zu verstehen ist. Zunächst werden die Beweggründe dargestellt – auch in Abgrenzung zu Aktionen der „Animal Liberation Front“ (ALF). Weiterhin berichten die Aktivisten darüber, welche Tiere befreit werden, welche Auswahlkriterien dabei eine Rolle spielen, wer die Abnehmer sind, und wie eine Tierbefreiung ganz konkret abläuft. Dies wird anschließend in einem Film von ca. 15 Minuten Dauer zusammengefasst dargestellt. Für Fragen und Diskussionen stehen die Referenten sowohl während des Vortrags als auch im Anschluss an den Film gerne zur Verfügung!

Weitere Infos unter www.befreite-tiere.net
27.05.10Vorträge, Filme Berlin: Aula Stadtcampus Eberswalde Biovegane Landwirtschaft
Die biovegane Landwirtschaft steckt in Deuschland, anders als in Großbritannien,
noch in Kinderschuhen.Die weitergedachten Probleme jeglicher Form der Tierhaltung
müssen auch landbauliche Konsequenzen haben,eine die tierischen Dünger meidet
und einen anderen Zugang zu wilden Tieren hat. Für diesen Vortrag haben wir
jemanden aus dem Biovegan Netzwerk Deutschland eingeladen, der mit uns über
die Notwendigkeit, die praktischen Vorteile sowie Nachteile sowie deren
Organisierung nachdenken möchte.
Jörg Zimmermann, Diplom Agraringenieur


Wir sind eine Assoziation von Menschen an der
HNE Eberswalde die in Kontakt mit der Biovegan
Unigruppe Witzenhausen, praktizierenden Landwirten,
sowie dem Biovegan Netzwerk Deutschland stehen.
Bioveganer Landbau kann sich nur verbreiten
wenn es an den beiden Ökolandbau-Fakultäten
Menschen gibt die sich mit diesem auseinander setzen.
Ohne feste Strukturen und genaue Ausrichtung wollen
wir eine Unigruppe gründen, mit Leuten die einfach Lust
haben zu starten, Ideen haben oder sich anderweitig
einbringen möchten. Nach der Vortragswoche
soll es ein Gründungstreffen geben.

Fragen,Anregungen,Bock ???
biovegan@hnee.de
02.06.10
19:00h
 
bis
 
21:00h
Vorträge, Filme Celle: Info-Café zur Schlachthofbesetzung in Wietze
Am Pfingstmontag wurde das Gelände, auf dem der Megaschlachthof in
Wietze entstehen soll, von Tierrechtsaktivisten besetzt.

Beim kommenden Infocafe werden Menschen, die das Gelände besetzt haben, vor Ort sein und von der Besetzung, den Hintergründen, Tierrechten, usw. erzählen.
Es soll Raum sein für Diskussionen und Austausch. Auch Gegner/-innen der
Besetzung und Befürworter/-innen des Schlachthofes sind herzlich
willkommen.

Hintergrundinfos zur Besetzung und zum Schlachthof:

http://antiindustryfarm.blogsport.de
www.bi-wietze.de
www.cellerland-frischgefluegel.de


Ansonsten dürfte so ziemlich jedes Nachrichtenportal hierzulande mittlerweile seinen Senf dazu gegeben haben, manche beziehen sich positiv auf die Besetzung, andere finden das schrecklich.

Wie auch immer, wir laden zur Diskussion mit den Besetzern ein, und stellen das Infocafe dafür zur Verfügung.

Wann?
Mittwoch, 02.06.2010 ab 19.00 Uhr
Wo?
Im Bunten Haus,
Hannoverschestr. 30f, 29221 Celle
http://www.bunteshaus.de

Übrigens: Das Infocafé findet immer mittwochs alle zwei Wochen statt, also das nächste Mal am 16.06.2010.
08.06.10
20:00h
 
bis
 
22:00h
Vorträge, Filme Filmvorführung "Earthlings"
Im Rahmen der Bildungswoche "Bildung in Bewegung" (weitere Infos: http://www.bildung-in-bewegung.org/) zeigen wir am Dienstag, 8.6., um 20 Uhr den Film "Earthlings" in Münster. Vorab kurzer Einführungsvortrag des Tierrechtstreffs Münster, anschl. Diskussion.
12.06.10Vorträge, Filme Hamburg: TAN-Veranstaltung "Antideutscher" Neokonservatismus...
TAN-Veranstaltung "Antideutscher" Neokonservatismus als Klassenkampf von oben
 

19.30 Uhr

Magda-Thürey-Zentrum
Lindenallee 72
Hamburg
 
Eintritt frei

Eine Veranstaltung der Tierrechts-Aktion-Nord (TAN)
 
„Dieses Verständnis des Kapitalismus ist verkürzt und damit strukturell antisemitisch“ – so oder ähnlich klingt es immer öfter aus den Reihen der linken, autonomen und Antifa-Szene, wenn Kritiker der kapitalistischen Ausbeutungsordnung die Profiteure dieser Ordnung beim Namen nennen. Kapitalismus, heißt es dagegen aus der Szene, sei ein „abstraktes System“, in dem es Kapitalisten gar nicht gebe. Wer das trotzdem behaupte, personifiziere das „apersonale“ System Kapitalismus – wer von „Kapitalisten“ rede, meine eigentlich „die Juden“. Antikapitalismus und Antiimperialismus werden so als „antisemitisch“ diskreditiert.

Wo immer Menschen gegen kapitalistische Ausbeutung aktiv werden, sehen sie sich mit (Verbal-)Attacken und Denunziationen konfrontiert. Gewerkschaftliche Aktionen für die Regulierung der Finanzmärkte werden ebenso unter Antisemitismusverdacht gestellt wie zuletzt die Demonstration zum Revolutionären 1. Mai in Hamburg, auf der der Kampf zwischen Kapital und Arbeit – Klasse gegen Klasse – im Mittelpunkt stand.

Weil die Theoretiker der „verkürzten Kapitalismuskritik“ ihre Traktate mit marxistisch klingenden Begriffen garnieren, wirkt es oft so, als handele es sich um eine linke Kritik an rechten Tendenzen. Aber in Wahrheit richtet sich diese Kritik am Antikapitalismus – entstanden in der „antideutschen“ Szene – gegen die Linke und die Arbeiterbewegung. Sie ist eine Spielart neokonservativer und antikommunistischer Herrschaftsideologie, die der „Barbarei“ sozialistischer Politikmodelle die „Freiheit der Märkte“ gegenüberstellt. Sie ist Klassenkampf von oben.

Auf unserer Veranstaltung werden beispielhaft Strategien der „antideutschen“ Neokonservativen erläutert und ihre antilinken Kampagnen diskutiert. Es wird aufgezeigt, wie und mit welchen Mitteln linke Politik von ihnen – nicht nur propagandistisch – bekämpft und Geschichtsklitterung betrieben wird.

Der Autor Michael Sommer erläutert die Theorie des „verkürzten Antikapitalismus“.

Ein Sprecher des Sozialforums Eimsbüttel berichtet über die Kampagne, die die „antideutsche“ Szene gegen die Demonstration und Veranstaltungsreihe des Hamburger Revolutionären-1. Mai-Bündnisses losgetreten hat.

Anschließend Diskussion

Ein sehr empfehlenswerter Text von Melanie Bujok zur Absage der Kieler Tierbefreiungstage sowie zu reaktionären Tendenzen in der linksautonomen Szene.
http://www.albino-online.de/ptx_media/documents/stellungnahme
18.06.10
18:00h
 
bis
 
21:00h
Vorträge, Filme Düsseldorf: Unity Of Oppression und Intersektionalität
Eine Veranstaltung der Theorie und Praxisreihe "Mehr als nur Hefeschmelz im Kopf ..." der Initiative Veganer Fortschritt im Linken Zentrum Düsseldorf.

Unity Of Oppression und Intersektionalität:
Verbindungen von Speziesismus, Rassismus, Sexismus und Kapitalismus


Referent: Andre Gamerschlag (Dipl. Sozialwissenschaftler und Frauen-/Geschlechterforscher)

Kurzbeschreibung:
In den frühen 1990ern hielten in der radikalen Linken Überlegungen über die Mehrfachunterdrückung (durch Sexismus, Rassismus und Kapitalismus) Einzug, die Mitte der 1990er durch die Tierrechtsbewegung um die Kategorie "Spezies" bzw. "Nicht-Mensch" im Unity of Oppression Konzept erweitert wurden. Während dieser Ansatz in den letzten 10 Jahren an Gewicht verloren hat, boomt inzwischen eine ähnlich gelagerte Diskussion in wissenschaftlichen Kreisen, die Parallelen zur Unity of Oppression These der Tierrechtsbewegung aufweist, die Intersektionalität. In dieser Veranstaltung soll der Werdegang von Triple Oppression zur Unity of Oppression nachgezeichnet und das Modell der Intersektionalität dargestellt und in Hinblick auf seine Relevanz für die Analyse der Mensch-Tier Beziehungen ausgeleuchtet werden.
 
Der Referent:
Andre Gamerschlag ist Sozialwissenschaftler mit Zusatzqualifikation für und Hauptausrichtung auf transdisziplinäre Gender Studies und arbeitet derzeit am Institut für Soziologie der Leibniz Universität Hannover sowie als freiberuflicher Mitarbeiter im Consulting für qualitative Sozialforschung.
Er ist seit 2004 Aktivist in der Tierrechtsbewegung und befasst sich seither mit Human-Animal Studies. Zwischen 2006 und 2010 studierte er Intersektionalität bei Prof. Dr. Gudrun-Axeli Knapp. Darüber hinaus befasst er sich mit Methoden der qualitativen Sozialforschung sowie mit Gesellschaftstheorie, Ungleichheitsforschung, Diversity Studies, Sexualforschung (inkl. Kritischer und queerer Pornografieforschung) und Suchtforschung.
 
Literatur:
Gamerschlag (2009): Einheit der Unterdrückung und (Über-)Kreuzungen.
Theoriegeschichtliche Aspekte des Unity of Oppression-Ansatzes und forschungsprogrammatische Überlegungen der aktuellen Diskussion um Intersektionalität. In: Tierbefreiung. Das aktuelle Tierrechtsmagazin, H.65. S.50-52.
 
Gamerschlag (2010): Unity Of Oppression, Intersektionalität und Tiere.
Gemeinsamkeiten von Speziesismus und zwischenmenschlichen Herrschaftsverhältnissen. In: Tierbefreiung. Das aktuelle Tierrechtsmagazin, H.66. S.54-56.
25.06.10bis26.06.10Vorträge, Filme Berlin: Vortrag mit Diskussion - Tierversuche finden im Verborgenen statt
ab 15:00 Uhr

Dahlmannstr. 10629 Berlin nahe Kurfürstendamm/Lehniner Platz

Aus der Ankündigung:

Vortrag mit Diskussion - Tierversuche finden im Verborgenen statt Nur selten dringt etwas in die Öffentlichkeit. Wir meinen, jeder hat ein Recht darauf, zu erfahren, was in deutschen und internationalen Laboren geschieht und wofür unsere Steuergelder verwendet werden.


Wir informieren Sie gern über folgende Themen:
- in welchen Bereichen werden Tierversuche
  durchgeführt,
- Beschreibungen, Fakten und Hintergründe,
- die nationalen und internationalen gesetzlichen
  Grundlagen,
- welche Möglichkeiten gibt es, Tierversuche
  abzuschaffen,
- was Sie tun können

und natürlich beantworten wir sehr gern Ihre Fragen.

Wir laden Sie herzlich ein und freuen uns, mit Ihnen diskutieren zu können. Die Veranstaltung wird ca. zwei Stunden dauern. Für Getränke und Knabbereien wird gesorgt.

Um besser planen zu können, würden wir uns über eine kurze Mitteilung bis 23.06. unter Tel /Fax 030 - 815 81 99 oder jenner(at)tierversuchsgegner-berlin-brandenburg.de freuen. Aber auch spontane Teilnahme ist herzlich willkommen.


 
Infolink
 

02.07.10
19:00h
 
bis
 
23:00h
Vorträge, Filme Berlin: Vorstellung des Antitierbenutzungshofs in Berlin
Gnadenhof, Lebenshof, Tierschutzstiftung, ... Antitierbenutzungshof?
Zur Bedeutung und Auswirkung der Rettung und Aufnahme nichtmenschlicher Tiere für gesellschaftliche Tierbefreiung

Über 40 Tiere, die vor der Schlachtung oder aus unmöglichen Lebenssituationen gerettet wurden, leben auf einem Hof im Bayerischen Wald. Auf den ersten Blick scheint der seltsame Name des Antitierbenutzungshofs unnötig kompliziert zu sein, scheint es sich doch um nichts großartig anderes als einen Gnadenhof oder eine Art Tierheim zu handeln.
Was unterscheidet diesen Hof von Gnadenhöfen, Tierheimen und anderen Konzepten, deren Zweck oftmals in der bloßen Tierrettung und im Tierschutz besteht? Sind diese Unterschiede überhaupt relevant – für die einzelnen aufgenommenen Tiere, für die Symbolik nach außen, für das Ziel gesellschaftlicher Tierbefreiung? Ist es letztendlich egal, welche Inhalte ein solcher Hof vermittelt – geht es im Grunde „nur“ darum, daß und wieviele einzelne Individuen beispielsweise vor der Schlachtung bewahrt werden, oder kann (und sollte) auch ein Hof, auf welchem solche Tiere aufgenommen wurden bzw. werden, politische Arbeit für die Beendigung der Herrschaft über nichtmenschliche Tiere leisten? Welche Bedeutung hat die Befreiung und Aufnahme einzelner Tiere innerhalb der Tierbefreiungsbewegung – handelt es sich um einen wichtigen Teil ihrer Aufgaben, oder sollte sie sich vielmehr auf andere Bereiche konzentrieren?
Diesen und ähnlichen Fragen soll innerhalb einer Vortrags- und Diskussionsveranstaltung am 02.07.10 nachgegangen werden. Hierzu wird Iris Berger, eine der beiden BetreiberInnen des Antitierbenutzungshofs, zunächst das eigene Projekt (insbesondere im Vergleich zu von vielen Menschen als ähnlich verstandenen Projekten) vorstellen und dann eine Kritik an gesellschaftlich – auch innerhalb weiter Teile der Tierbefreiungsbewegung – beliebten und willkommenen Konzepten von Tierrettung, Gnadenhof, Tierschutz und Tierliebe formulieren.
Von besonderem Interesse soll sein, wie (anwesende) AkteurInnen der Tierbefreiungsbewegung oben genannte Fragen für sich beantworten und wie sie Konzepte des Tierschutzes bewerten. Ausgehend von dieser Diskussion soll letztendlich auch der Stellenwert des Antitierbenutzungshofs ermittelt und – abhängig vom Ergebnis dieser Überlegungen – die Frage aufgeworfen werden, wie eine Basis für ein sicheres Bestehen des Projekts geschaffen werden kann.

Datum:
Freitag, 02.07.2010
19:00 Uhr

Ort:
Mehringhof (www.mehringhof.de)
Versammlungsraum
2. Hinterhof, Aufgang 3, 1. OG
Gneisenaustraße 2a
10961 Berlin

Veranstaltungsflyer: http://antitierbenutzungshof.de/berlin.pdf
04.07.10Vorträge, Filme Köln: Vortrag von Peter Young (Tierbefreiungsaktivist/USA)
Am 4. Juli wird Peter Young, der Aktivist, Tierbefreier und ehemalige Häftling, in Köln über seine Erlebnisse und Erfahrungen aus 15 Jahren Tierbefreiungsbewegung berichten. Er unterstützt explizit diejenigen, die ausserhalb des gesetzlichen Rahmens Tierbefreiungen durchsetzen.Er stellt das Wie? und Warum? der Untergrundarbeit in den USA vor, erzählt von Erfolgen und Fehlschlägen der ALF, seinen persönlichen Erfahrungen abseits des aktivistischen Mainstreams, nächtlichen Razzien Gefängnis und darüber hinaus. Der Vortrag wird am Sonntag, den 4. Juli, um 16 Uhr im Friedensbildungswerk Köln Obenmarspforten 7-11 50667 Köln-Altstadt stattfinden. Bitte beachtet bei der Anreise, dass am Sonntag in Köln auch der diesjährige Christopher Street Day stattfindet. Da der Veranstaltungsort in unmittelbarer Nähe zum Kölner Dom/Hohe Straße liegt, raten wir zur Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln. Wer am 4. keine Zeit hat, der kann sich den Vortrag auch einen Tag vorher in Düsseldorf anhören: http://www.linkes-zentrum.de/index.php?year=2010&month=07Der Vortrag ist selbstverständlich auf Englisch! Disclaimer: Die Inhalte der Vorträge externer Gastreferenten spiegeln nicht unbedingt die Meinung der TiK wider. Die Arbeit der TiK erfolgt ausschließlich in rechtlich einwandfreiem Rahmen. Eure,
-- TiK - Tierrechtsinitiative Köln e-mail: info@ti-koeln.deInternet: www.ti-koeln.de, www.koeln-pelzfrei.de
04.07.10
17:00h
 
bis
 
20:00h
Vorträge, Filme [Ulm] Infovortrag zur Bauplatzbesetzung
12.07.10
20:00h
 
bis
 
23:00h
Vorträge, Filme Münster: The Cove - Die Bucht Filmvorführung in Münster

Die Oscarprämierte Dokumetation The Cove (Auf Deutsch Die Bucht) wird im münsteraner Szencecafe “SpecOps” vorgeführt. Jeder der diese wirklich gute Doku noch nicht gesehen hat und in der Nähe wohnt sollte die Chance wahrnehmen und ihn sich dort am 12. Juli 2010 ab 20:00 in gemütlicher Atmosphäre, einer kalten Mate und veganen Snacks anschauen.

 

Die Adresse lautet:
SpecOps
Von-Vincke-Str. 5-7
48143 Münster
http://spec-ops.de/

14.07.10
16:00h
 
bis
 
17:30h
Vorträge, Filme Straubing - On3 Südwild (BR) Interview

Am 14.07.2010 ist die Ortsgruppe Straubing des TierrechteAktiv e.V. Regensburg zu einem Interview in On3 Südwild (Bayerischer Rundfunk), welche diese Woche in Straubing sind, eingeladen. Neben dem Interview werden auch ein paar vegane Leckereien gegrillt. Damit wir nicht so klein wirken und vllt. etwas ernster genommen werden können, würden wir uns freuen, wenn sich im Publikum der ein oder andere Tierrechtler finden lassen würde.

Bitte meldet euch bei Megi: magdalena@tierrechteaktiv-straubing.de

Termin: 14.07.2010, ab 16:00 Uhr

Ort: Theresienplatz, 94315 Straubing
01.08.10
19:00h
 
bis
 
21:00h
Vorträge, Filme Köln: Veganismus in Theorie und Praxis

Am Sonntag abend, 01. August, zeigen wir folgenden besonders empfehlenswerten Film:

easy.vegan...

.. räumt mit Vorurteilen auf und zeigt, wie wichtig es heute ist, seine Lebensgewohnheiten zu überdenken. Der Film behandelt die gesundheitlichen, ökologischen und ethischen Gründe, die eine vegane Lebensweise heute so wichtig machen. Dauer: ca. 45 Minuten.

Ort: AZ (Autonomes Zentrum) in Köln-Kalk, Wiersbergstr. 44 Uhr-Zeit: 19 Uhr

Wer Lust hat kann sich anschließend noch der Praxis widmen und sich mit uns ins Trash Chic, gemütliche Kneipe mit exzellenten veganen Speisen, nur ein paar Schritte vom AZ entfernt (Wiersbergstr. 31), begeben.

Eingeladen sind insbesondere (noch) nicht Veganer_innen, aber auch alle anderen werden einen interessanten Abend verleben.


Kontakt: info@ti-koeln.de
www.ti-koeln.de
11.09.10Vorträge, Filme Hannover: Paul Watson

Captain Paul Watson kommt auf Einladung der Partei Mensch Umwelt Tierschutz nach Hannover

 
 
 

Wir möchten Sie zu einem besonderen Ereignis einladen! Am 11. September d. J. kommt auf Einladung unserer Partei der weltbekannte Umweltaktivist Captain Paul Watson von der Organisation Sea Shepherd nach Hannover, um mit einem Vortrag Einblicke in seine Arbeit zu geben.

 

Bereits im Jahre 1971 machte Paul Watson von sich reden, als er sein erstes Kommando auf einem Schiff übernahm, um einen amerikanischen Atombombentest vor der Aleuteninsel Amchitka zu verhindern. Dies war der entscheidende Anlass für die Gründung der Umweltschutzorganisation Greenpeace, der er bis 1977 angehörte.

 
 

Um noch kompromissloser und effektiver für sein Hauptanliegen - den Schutz der Ozeane und der bedrohten Meerestiere - eintreten zu können, rief er bald darauf die „Sea Shepherd Conservation Society“ ins Leben. Seither unternahm Sea Shepherd zahlreiche spektakuläre Aktionen und wurde dadurch international bekannt: Es wurden z. B. Walfangschiffe gerammt und versenkt und die Robbenjagd in Kanada sowie das Abschlachten von Delfinen in japanischen Gewässern gezielt und erfolgreich behindert. Jahr für Jahr sind die Schiffe von Sea Shepherd  im Winter in der Antarktis, um den grausamen japanischen Walfang zu stoppen.

 
 

Captain Paul Watson legt Wert auf die Feststellung, dass durch seine Aktionen - er nennt seine Taktik „aggressive Gewaltlosigkeit“ - kein einziger Mensch zu Schaden gekommen ist; dennoch wird er von seinen Gegnern als „Terrorist“ verunglimpft.

 
 

Paul Watson wurde als „Umweltheld des 20. Jahrhunderts“vom Time Magazine im Jahr 2000 gefeiert. Und die Tageszeitung The Guardian bezeichnete ihn als „einen der 50 Menschen, die die Welt retten könnten“.

 
 

Nehmen Sie die einmalige Gelegenheit wahr, diesen weltbekannten Umweltaktivisten persönlich kennenzulernen. Wir laden Sie herzlich dazu ein!

 
 
 

                    

 

Datum: 11. September 2010                                              

Ort: Hotel Crowne Plaza, Hinueberstraße 6, 30175 Hannover

 

                     Beginn: 19:00 Uhr (Einlass ab 18:40 Uhr), Eintritt frei!

 

                    
Mit dieser außergewöhnlichen Veranstaltung, die Teil unserer Kampagne „MOTION FOR THE OCEAN“ ist, wollen wir gemeinsam mit Paul Watson auf die Dringlichkeit des Schutzes der Weltmeere und ihrer Bewohner aufmerksam machen.

Da nur eine begrenzte Teilnehmerzahl möglich ist, bitten wir Sie/Euch um Platzreservierung bis zum 31. August 2010 per E-Mail (sekretariat-tierschutzpartei@t-online.de) oder auf dem Postweg.
17.09.10
18:00h
 
bis
 
20:00h
Vorträge, Filme Düsseldorf: Solidarität statt Wohltaten! - Vortrag von Günther Rogausch
Im nächsten Teil unserer Vortragsreihe "Mehr als nur Hefeschmelz im Kopf..." wird Günther Rogausch einen Vortrag zum Thema "Solidarität statt Wohltaten! Über die Notwendigkeit eines abolutionistischen Ansatzes für Tierbefreiung" halten.
Kurzbeschreibung:
„Until every Cage is empty!“ heißt es in einem Slogan der Tierrechts-/Tierbefreiungsbewegung. Doch wie kann eine Gesellschaft ohne Käfige – und ohne käfiglose Haltungsformen! – erreicht werden?
Größere Käfige, „artgerechte(re)“ Tierhaltung, humane(re) Tötungsarten: dies sind einige der Bestrebungen des Tierschutzes. TierschützerInnen geht es nicht darum, Tierausbeutung abzuschaffen – nicht um Abolition –, sondern darum, diese anders (humaner) zu gestalten. Dementgegen hat die sog. Tierrechtsbewegung ein abolitionistisches Ziel proklamiert. Doch innerhalb der Bewegung ist die Ansicht, dass Tierschutzreformen hinsichtlich des Ziels, Tierausbeutung und -mord abzuschaffen, hilfreich oder auch – angesichts des Tierleids – geboten sind, (nach wie vor) weit verbreitet.
Die Agenda größerer Organisationen, die sich der Tierrechtsbewegung zuordnen, ist – auch wenn begleitend Veggie-Broschüren angeboten werden und für einen veganen Lifestyle geworben wird – der von traditionellen Tierschutzorganisationen angeglichen. Aber es sind nicht allein diese Gruppen, die das Anliegen des Tierschutzes auch als ein eigenes Anliegen begreifen. So wird mensch zum Beispiel von VeganerInnen aufgefordert, vom Staat Tierschutzverordnungen bzw. deren Umsetzung zu verlangen, diese oder jene Tierschutzpetition zu unterschreiben und es wird bemängelt, dass Tierausbeutungsbetriebe – deren Praxis als tierquälerisch aufgedeckt wurde – kein „fachlich qualifiziertes“ Personal einsetzen. Manche VeganerInnen appellieren an KonsumentInnen, nicht etwa die Gewalt gegen Tiere zu unterlassen, sondern „tierbewusster“ zu konsumieren, z.B. indem keine Eier aus Käfighaltung gekauft werden oder Bio-Milch getrunken wird. Was ist – gerade aus einer antispeziesistischen Perspektive – von einem solchen Vorgehen zu halten? Was ist von den „Erfolgen“ zu halten, die von großen Organisationen reklamiert werden? Ist es ein bloßer Zufall, dass gerade Leute mit einem tierschützerisch-reformistischen Ansatz – trotz anderer Lippenbekenntnisse – das Engagement für Tierbefreiung oft nicht als ein (weiteres) emanzipatorisches Anliegen begreifen, sondern Speziesismus quasi als ein isoliertes Phänomen betrachten, welches in einem gesellschaftlichen Vakuum schwebt: Die jedeN in der Bewegung willkommen heißen, der/die sich irgendwie um die Tiere kümmert, z.B. Sexismus als „Kampagnenmittel“ akzeptabel finden, … .
Nun ist es aber nicht so, dass die gesamte Tierrechts-/Tierbefreiungsbewegung sich für das Nahziel größerer Käfige und humaner(er) Tötung einsetzt. Vielmehr wird sich z.B. in Kampagnen für die Abschaffung des „Pelzhandels“ eingesetzt, die Schließung von Tierversuchslaboren gefordert, sich gegen den Milchkonsum engagiert, Tiere werden aus Ausbeutungsstätten befreit und an Infoständen werden vegane Kostproben verteilt. Es wird betont, dass sich nicht für größere Käfige eingesetzt wird, und vom Tierschutz wird sich – zumindest oberflächlich – abgegrenzt. Doch, wie in dem Vortrag erörtert werden soll, auch diese Bemühungen – die (durchaus selbst-)kritisch betrachtet werden sollen – wirken nicht zwangsläufig in einem antispeziesistischen und abolitionistischen Sinne. Gerade auch von (bzw. in) sogenannten herrschaftskritischen Antispe-Kreisen wird der Veganismus marginalisiert und die tierschützerische Vorstellung des Tierretters aufgegriffen.
Wie könnte eine solidarische Praxis aussehen bzw. was würde sie kennzeichnen?

Die Veranstaltung findet im Linken Zentrum “Hinterhof” in der Corneliusstraße 108 in Düsseldorf statt und beginnt pünktlich um 18 Uhr.


17.09.10
19:00h
 
bis
 
23:30h
Vorträge, Filme München: Earthlings-Filmabend in München
Premiere: Zum ersten Mal findet in München ein Earthlings-Filmabend statt! :-)

Wir wollen zeigen, wie die Menschen mit den Tieren umgehen, welche Umweltprobleme daraus entstehen und wie jeder selbst etwas dagegen tun kann.

Nach dem Film findet eine Diskussionsrunde mit anschließendem kostenlosen Buffet statt. Das Essen ist rein pflanzlich, also vegan.

Kommt zahlreich und bringt eure Familie, Freunde, Bekannte usw. mit! Wir freuen uns auf euch! :-)

Hier MÜSST ;-) ihr hin:
Albert-Schweizer-Str. 66
Familienbildungsstätte Neuperlach
30.09.10
20:00h
 
bis
 
22:00h
Vorträge, Filme Duisburg: Mehr Licht!: Alle Tiere werden Brüder? Disk. über Tierethik & Tierre

"Mehr Licht!: Alle Tiere werden Brüder? Eine Diskussion über Tierethik und Tierrechte. Mit Richard David Precht, Karen Duve und Denis Scheck."

20:00
, Lesung, Literatur
Stadtbibliothek - Zentralbibliothek Duisburg


Link:
http://www.ruhr2010-tickets.de/de_DE/events/detail/8093767
08.10.10bis10.10.10Vorträge, Filme Hamburg: Internationaler Antirepressionskongress
Der „War on Terror“ richtet sich nicht zuletzt gegen die linke
Opposition in der westlichen Hemisphäre. Die neue Weltordnung,
die auf einer marktradikalen Ökonomie basiert und
seit dem Zusammenbruch des real existierenden Sozialismus
mit imperialistischen Kriegen durchgesetzt wird, duldet noch
linksliberale Emanzipationspolitik, aber keine antikapitalistische
Linke.

Je freier der Warenverkehr, desto unfreier die Menschen.
In der Krise offenbart das herrschende System sein wahres
Wesen: „Friendly Fascism“ (Bertram Gross). Im vergangenen
Jahrzehnt wurde ein Sicherheits- und Überwachungsstaat konstituiert,
verbunden mit einer rapiden Erosion von Grundrechten
wie der Versammlungs- und Meinungsfreiheit. Ein von den
Architekten des Neoliberalismus konzipiertes negatives Menschenbild,
dem der weiße (Natur-)Beherrscher Robinson Crusoe
(wieder) als Ideal gilt, wird via Medien und Kulturindustrie
perpetuiert. Die westliche Gesellschaft degeneriert zur Summe
atomisierter Angepasster, die in einem Klima von Angst
und Denunziation, Antiaufklärung und Eindimensionalisierung
des Denkens leben. Dieser Prozess hat zuweilen groteske Auswüchse,
die an George Orwells „Neusprech“ erinnern – eine
manipulative herrschaftliche Sprache mit extremer Einschränkung
des Bedeutungsspektrums der Worte und dem Ziel, Kritik
sprachlos zu machen. „Demokratie“ ist zum Schlagwort verkommen
für die ideologische Legitimierung von Freiheitsentzug,
Militärgewalt, Folter und (Justiz-)Mord an Menschen, die
verdächtigt werden, außerhalb der Grenzen der westlichen Zivilisation
zu stehen.

8.-10. Oktober 2010
Universität Hamburg

Wer sich nicht vor die Wahl „Kapitalismus oder Barbarei“ stellen
lassen will oder auch nur durch subversives Bewusstsein
auffällt, dem droht Kriminalisierung. Diese richtet sich mehr
und mehr gegen alle, die im Kollektiv sozialer Bewegungen,
autonomer Strukturen, MigrantInnen- und Flüchtlingsorganisationen,
Gewerkschaften oder kapitalismuskritischen Parteien
oder auch als Einzelne Widerstand leisten ¬– vor allem die, die
nach einer ganz anderen Gesellschaft freier und mit der Natur
versöhnter Menschen streben, einer Zukunft, in der Schlachtfelder
ebenso als finstere Vorgeschichte gelten wie Schlachthöfe.


Anfang März dieses Jahres begann in Wien ein Strafprozess
gegen 13 AktivistInnen der Tierbefreiungsbewegung, denen die
Bildung einer kriminellen Organisation gemäß § 278a öStGB

– dem Pendant des bundesrepublikanischen Organisationsparagraphen
129 StGB – vorgeworfen wird. 2008 hatten zehn
der Angeklagten nach einer überfallartigen Festnahmeaktion
und Hausdurchsuchungen durch Sondereinheiten der österreichischen
Polizei drei Monate in Untersuchungshaft verbracht.
Obwohl ihnen kaum mehr als die regelmäßige Teilnahme an
angemeldeten Demonstrationen und die Verschlüsselung von
E-Mails – also lediglich die Wahrnehmung elementarer Bürgerrechte
–, zur Last gelegt werden kann, drohen den AktivistInnen
Gefängnisstrafen zwischen sechs Monaten und fünf
Jahren.
Diese „grüne Welle“ staatlicher Repression ging von den Vereinigten
Staaten aus. Dort wurde bereits 1992 der „Animal
Enterprise Protection Act“ gegen Aktivitäten von TierschützerInnen/
TierbefreierInnen verabschiedet. 2006 hatte die Bush-
Administration das bestehende Gesetz durch den „Animal
Enterprise Terrorism Act“ verschärft. Die bloße Ankündigung
von Protesten gegen Wirtschaftsunternehmen wird als Erzeugung
von „reasonable fear“ gewertet, die InitiatorInnen als
„Terroristen“ verfolgt.

2005 wurden in Großbritannien Sondergesetze eingeführt, die
gegen die Proteste sozialer Bewegungen gerichtet sind. Wurden
zunächst TierbefreiungsaktivistInnen mit drakonischen
Gefängnisstrafen für Bagatelldelikte belegt, stehen zunehmend
auch Antimilitarismus-, Antirassismus und Anti-Atom-
Kampagnen im Fokus der Ermittler.

Auf unserem Kongress wollen wir den Zusammenhang zwischen
Tendenzen der Totalitarisierung kapitalistischer Ökonomie,
der sich zunehmend im autoritären Staat offenbarenden
Klassenherrschaft und der wachsenden Herausbildung bellizistischer,
xeno- und theriophober Ideologeme für die rücksichtslose
Durchsetzung von Profitinteressen freilegen.

JuristInnen, JournalistInnen, HistorikerInnen, SozialwissenschaftlerInnen
und linke AktivistInnen werden über Geschichte
und Gegenwart der Kriminalisierung und Infiltration sozialer
Bewegungen, Entstehung der globalen Sicherheitsgesellschaft
und Anwendung von Organisationsparagraphen und anderer
Repressionsformen im sich zusehends als Weltordnung etablierenden
Ausnahmezustand referieren. Weitere Themen sollen
die Schlüsselrolle der Medien bei der Manipulation der öffentlichen
Meinung und die mentale Aufrüstung der Menschen für
den neoimperialistischen „War on Terror“ sein.

Der US-amerikanische Journalist und Autor Will Potter wird
darlegen, warum in einer Zeit aggressiver Feldzüge für die Ausbeutung
der letzten Naturressourcen und Zerstörung und Kontaminierung
der letzten natürlichen Lebensräume der Anbruch
einer neuen McCarthy-Ära gegen Öko- und TierbefreiungsaktivistInnen
nur eine logische Konsequenz ist. Was in den 1920er
Jahren als „Red Scare“ gegen KommunistInnen und AnarchistInnen
begann, erfährt mit „Green Scare“ historische und politische
Kontinuität (wegweisend war in den 1970er Jahren der
Fall von Leonard Peltier, der bis zum heutigen Tag in Haft ist):
In ihrem Bericht von 2008 hat EUROPOL die Ökologiebewegungen
in mehreren europäischen Ländern als „terroristische
Gefahr“ eingestuft.

Yossi Wolfson, ein Menschenrechtsanwalt aus Jerusalem,
wird über Repression gegen soziale Bewegungen und entrechtete
ethnische Minderheiten an der Ostgrenze der westlichen
Welt unter den speziellen Bedingungen des Kriegsrechts referieren.


Der israelische Historiker und Kritische Theoretiker Moshe
Zuckermann wird mit seiner Hommage an Rosa Luxemburg ein
Schlaglicht auf die lange Verfolgungsgeschichte antikapitalistischer
Oppositioneller in der bürgerlichen Gesellschaft werfen.
Sein Vortrag soll an die – nicht unerheblich von Empathie für
Natur und Tiere getragene – Weltanschauung, das politische
Leben und den gewaltsamen Tod der marxistischen Revolutionärin
erinnern.

Im Rahmen des Kongresses ist auch eine Podiumsdiskussion
voraussichtlich über die Ideologieproduktion (wie z.B. neue
Erscheinungsformen des Antikommunismus) und andere zivilgesellschaftliche
Folgen des „War on Terror“ geplant. Darüber
hinaus wird es Informationsstände von Antirepressionsgruppen
und anderen linken Organisationen geben.

Die Veranstaltung soll ein Forum für internationale Begegnungen,
Meinungs- und Wissensaustausch sein – vor allem aber
der gemeinsamen Erkundung von „New Roads of Solidarity“,
wie sie die US-amerikanische Bürgerrechtlerin Angela Davis
vor einigen Jahren gefordert hat. Es geht um die Freisetzung
eines „kritischen Impulses“, den Davis definiert als „absolute
Weigerung, jegliche Permanenz dessen anzuerkennen, was ist

– nur weil es ist“.
Die Vorträge des Kongresses werden teils in deutscher, teils
in englischer Sprache gehalten. Für Übersetzungen wird nach
Möglichkeit gesorgt.

Das vollständige Programm, die Abstracts, Kurzbiografien der
ReferentInnen sowie Informationen zum Ablauf, zur Anmeldung,
Anfahrt, zu Unterkünften und Catering werden in den
kommenden Monaten auf unserer Internetseite nachzulesen
sein.

Wissenschaftlicher Hochschulzusammenschluss
zur Erforschung des Mensch-Natur-Verhältnisses

(Kontakt: antirepkoordinationhh@gmx.de)

Stand: Juni 2010

antirepkongresshh2010.tk
V.i.S.d.P.: Wissenschaftlicher Hochschulzusammenschluss zur Erforschung des Mensch-Natur Verhältnisses,
c/o Universität Hamburg, Alsterterrasse 1, 20146 Hamburg
09.10.10
15:00h
 
bis
 
17:00h
Vorträge, Filme Münster: Infoveranstaltung: VEGAN - aus Freude am Leben!
Kostenlose Infoveranstaltung des Tierrechtstreffs Münster

WANN:        Sa., 09. Oktober 2010 um 15 Uhr
WO:            Paul-Gerhardt-Haus, Friedrichstr. 10, 48145 Münster

Wir stellen uns und unsere Aktionen vor und informieren durch Kurzvorträge über Gründe für den Veganismus - und das alles ohne erhobenen Zeigefinger und Schreckensbilder ;-)

Themen:
                     - Ethik
                     - Umwelt
                     - Gesundheit
                     - Vegan im Alltag

Im Anschluss offene Frage- und Diskussionsrunde mit kleiner Verköstigung. 

Wir freuen uns auf Ihr Kommen und über eine unverbindliche Anmeldung. Weitere Informationen und kurzfristige Änderungen erhalten Sie hier:

                      www.tierrechtstreff-muenster.de
                      info@tierrechtstreff-muenster.de




14.10.10
19:00h
 
bis
 
21:00h
Vorträge, Filme Green Is The New Red - Diffamierung von Tierrechtsaktivismus als Terrorismus
Der Vortrag ist am 14.10. um 
19:00 im Haus der Demokratie und Menschenrechte, Greifswalder Straße 4,
10405 Berlin.
Green Is The New Red - Wie Wirtschaft und Politik die Ökologie- und Tierrechtsbewegung als Terrorismus brandmarken, um ihre Agenda durchzusetzen.

„Die größte terroristische Gefahr für die innere Sicherheit“ ist laut dem Terrorismusbeauftragten des FBI John Lewis „Ökoterrorismus, die Tierrechtsbewegung.“

Ort: Haus der Demokratie und Menschenrechte, Greifswalder Straße 4, 10405 Berlin

Die US-Regierung hat die Tierrechts- und Ökologiebewegung zur „Nummer 1 der innerstaatlichen Terrorgefahr“ erklärt. Anders als rechte Gruppierungen haben die Tierrechts- und Ökoaktivist_innen allerdings keinem einzigen Menschen je körperliches Leid zugefügt. Diese unverhältnismäßige Einschätzung wird – in Anlehnung an eine der berühmt-berüchtigten Repressionsepochen in der Geschichte der USA, der „Red Scare“ der 1940er und 50er Jahre – als „Green Scare“ bezeichnet.
Der Vortrag wird die historischen Parallelen zwischen den beiden Epochen diskutieren, wobei besonderes Augenmerk auf die Taktiken der Legislative und der Judikative gelegt sowie die Panikmache, die sowohl von PolitikerInnen wie Unternehmen vorangetrieben wurde, näher beleuchtet werden wird. Damals wie heute sind für diese Repression vorwiegend nicht die Taktiken derjenigen entscheidend, die als Akteur_innen wahrgenommen werden, sondern die politische und ökonomische Gefahr, die von ihnen ausgeht. Insofern ist der Vortrag nicht nur für Aktive der Tierrechts- oder Ökologiebewegung interessant, sondern für alle politisch Aktiven, die sich für die Gründe von Repression interessieren. Vortrag auf englisch, Simultanübersetzung auf deutsch. Vorabinformationen: http://www.greenisthenewred.com

Will Potter Will Potter (USA) ist ein unabhängiger Journalist aus Washington D.C., der für seine Arbeiten mehrfach ausgezeichnet wurde. Er befasst sich vor allem mit „Ökoterrorismus“, der Ökologie- und Tierrechtsbewegung sowie den Einschränkungen der bürgerlichen Freiheitsrechte nach 9/11. Will schreibt für diverse Zeitungen und Zeitschriften, darunter The Chicago Tribune, The Dallas Morning News und das Journal Vermont Law Review, und hat bei Anhörungen des US-amerikanischen Kongresses über seine Berichterstattung Zeugnis abgelegt. Er ist Urheber der Internetseite GreenIsTheNewRed.com und Autor des Buches Green is the New Red, das bald bei City Lights Books erscheinen wird.
30.10.10
14:00h
 
bis
 
16:00h
Vorträge, Filme Hamburg: Tierrechtsstadtrundgang in Hamburg
Tierrechtsstadtrundgang in der Hamburger Innenstadt am
30. Oktober 2010 um 14h 

 

In unserer kapitalistischen Gesellschaft wird das Tier in allen erdenklichen Formen zur Befriedigung vermeintlicher menschlicher Bedürfnisse ausgebeutet. Tiere sind Statusobjekte, Nahrungsmittel, Testobjekte, Sportgeräte. Menschen kleiden sich mit ihren Fellen und Häuten, waschen sich mit ihren Fetten, manipulieren ihre Gene, züchten Arten, jagen und töten zum Vergnügen usw. Das ist eben scheinbar normal. Hin und wieder zeigen Massenmedien die Zustände der Tierausbeutungsindustrie. Die Öffentlichkeit reagiert geschockt. Und für ein paar Tage oder vielleicht auch Wochen beeinflussen die medialen Bilder das Kaufverhalten. Dann greift das Verdrängen.

Durch das Angebot unseres Stadtrundganges aus Tierrechtsperspektive geben wir Konsument_innen die Möglichkeit, sich über die Tierausbeutungsindustrie zu informieren. Und zwar dort, wo sie am meisten damit zu tun haben: bei den Geschäften der Hamburger Innenstadt. Anhand von Bildern und Kurzvorträgen werden die Ausbeutungsformen für „Fleisch, Milch und Tierversuche“ aus Tierrechtsperspektive vor den Geschäften erläutert. Zusätzlich zeigen wir tierfreie Waren als Alternative auf.

Treffpunkt: Mönkebrunnen, Mönkebergstraße
  Kosten: 7 Euro / 4 Euro (vergünstigt)

 

Wir bitten um Anmeldung unter hamburg@die-tierbefreier.de

 

03.11.10Vorträge, Filme Stuttgart: Ringvorlesung 'Topos Tier'
Ringvorlesung 'Topos Tier'

Universität Stuttgart, Institut für Literaturwissenschaft & IZKT
Konzeption: Annette Bühler-Dietrich & Barbara Potthast
Kontakt: annette.buehler-dietrich@ilw.uni-stuttgart.de; barbara.potthast@ilw.uni-stuttgart.de

Ort:
Universität Stuttgart, Keplerstraße 17 (K II), Raum 17.25, 70174 Stuttgart
Tel.: 0711/ 685-82589

Topos Tier
Mit der Herausforderung eines interdisziplinären Denkens hat sich auch der alte anthropozentrische Blick auf das Tier verschoben. Der Titel der Ringvorlesung ›Topos Tier‹ spielt auf eine neue Wahrnehmung des Tiers als Ort und Produkt menschlicher Imagination und menschlichen Wissens an. So wird aus der Tierkunde politische Zoologie, lassen sich aus der Ethologie soziale Verhaltens- und Klugheitslehren entwickeln, ergeben sich aus der Mechanik der Tierbewegungen Poetiken der Phantasie und des Tanzes, aus dem Klang der Tierlaute Formen des Gesangs und seiner Mannigfaltigkeit. Als Agent menschlichen Wissens betrachtet lenkt das Tier die Aufmerksamkeit auch auf diejenigen Probleme im Spannungsfeld von Wissen, Technik und Kultur, die sonst im Dunkeln bleiben: die Verbrechen an Tieren im Dienst von Vernunft und Ökonomie.


Mittwoch, 3.11.2010, 18 Uhr
Benjamin Bühler: Experimentalobjekte. Tiere als Figuren anthropologischen Wissens
17.11.10Vorträge, Filme Stuttgart: Ringvorlesung 'Topos Tier'
Ringvorlesung 'Topos Tier'

Universität Stuttgart, Institut für Literaturwissenschaft & IZKT
Konzeption: Annette Bühler-Dietrich & Barbara Potthast
Kontakt: annette.buehler-dietrich@ilw.uni-stuttgart.de; barbara.potthast@ilw.uni-stuttgart.de

Ort:
Universität Stuttgart, Keplerstraße 17 (K II), Raum 17.25, 70174 Stuttgart
Tel.: 0711/ 685-82589

Topos Tier
Mit der Herausforderung eines interdisziplinären Denkens hat sich auch der alte anthropozentrische Blick auf das Tier verschoben. Der Titel der Ringvorlesung ›Topos Tier‹ spielt auf eine neue Wahrnehmung des Tiers als Ort und Produkt menschlicher Imagination und menschlichen Wissens an. So wird aus der Tierkunde politische Zoologie, lassen sich aus der Ethologie soziale Verhaltens- und Klugheitslehren entwickeln, ergeben sich aus der Mechanik der Tierbewegungen Poetiken der Phantasie und des Tanzes, aus dem Klang der Tierlaute Formen des Gesangs und seiner Mannigfaltigkeit. Als Agent menschlichen Wissens betrachtet lenkt das Tier die Aufmerksamkeit auch auf diejenigen Probleme im Spannungsfeld von Wissen, Technik und Kultur, die sonst im Dunkeln bleiben: die Verbrechen an Tieren im Dienst von Vernunft und Ökonomie.


Mittwoch, 17.11.2010, 18 Uhr
Heike Baranzke: Würde der Kreatur?



20.11.10
14:00h
 
bis
 
17:00h
Vorträge, Filme Hamburg: tierrechtsstadtrundgang in hamburg
Tierrechtsstadtrundgang in der Hamburger Innenstadt
am 20. November 2010 um 14h

 

In unserer kapitalistischen Gesellschaft wird das Tier in allen erdenklichen 

 

Formen zur Befriedigung vermeintlicher menschlicher Bedürfnisse
ausgebeutet. Tiere sind Statusobjekte, Nahrungsmittel, Testobjekte,  Sportgeräte. Menschen kleiden sich mit ihren Fellen und Häuten, waschen sich mit ihren Fetten, manipulieren ihre Gene, züchten Arten, jagen und töten zum Vergnügen. Das ist eben scheinbar normal. Hin und wieder zeigen Massenmedien die Zustände der Tierausbeutungsindustrie.
Die Öffentlichkeit reagiert geschockt. Und für ein paar Tage oder vielleicht auch Wochen beeinflussen die medialen Bilder das Kaufverhalten. Dann greift das Verdrängen.  
Durch das Angebot unseres Stadtrundganges aus Tierrechtsperspektive
geben wir Ihnen die Möglichkeit, sich über die Tierausbeutungsindustrie zu informieren. Und zwar dort, wo Sie am meisten damit zu tun haben: in den Geschäften der Hamburger Innenstadt. Anhand von Bildern und Kurzvorträgen werden die Ausbeutungsformen für „Fleisch, Milch und Tierversuche“ aus Tierrechtsperspektive vor den Geschäften erläutert. Zusätzlich zeigen wir tierfreie Waren auf.

Treffpunkt: Mönckebrunnen, Mönckebergstraße
Kosten: 7 Euro / 4 Euro (vergünstigt)

Für Gruppen ab 5 Personen vereinbaren wir Extratermine.

Infos unter hamburg@die-tierbefreier.de

 

 

 

 

24.11.10Vorträge, Filme Stuttgart: Ringvorlesung 'Topos Tier'
Ringvorlesung 'Topos Tier'

Universität Stuttgart, Institut für Literaturwissenschaft & IZKT
Konzeption: Annette Bühler-Dietrich & Barbara Potthast
Kontakt: annette.buehler-dietrich@ilw.uni-stuttgart.de; barbara.potthast@ilw.uni-stuttgart.de

Ort:
Universität Stuttgart, Keplerstraße 17 (K II), Raum 17.25, 70174 Stuttgart
Tel.: 0711/ 685-82589

Topos Tier
Mit der Herausforderung eines interdisziplinären Denkens hat sich auch der alte anthropozentrische Blick auf das Tier verschoben. Der Titel der Ringvorlesung ›Topos Tier‹ spielt auf eine neue Wahrnehmung des Tiers als Ort und Produkt menschlicher Imagination und menschlichen Wissens an. So wird aus der Tierkunde politische Zoologie, lassen sich aus der Ethologie soziale Verhaltens- und Klugheitslehren entwickeln, ergeben sich aus der Mechanik der Tierbewegungen Poetiken der Phantasie und des Tanzes, aus dem Klang der Tierlaute Formen des Gesangs und seiner Mannigfaltigkeit. Als Agent menschlichen Wissens betrachtet lenkt das Tier die Aufmerksamkeit auch auf diejenigen Probleme im Spannungsfeld von Wissen, Technik und Kultur, die sonst im Dunkeln bleiben: die Verbrechen an Tieren im Dienst von Vernunft und Ökonomie.

Mittwoch, 24.11.2010, 18 Uhr
Dieter Jauch: Zoo gestern, heute, morgen. – Hat der Zoo eine Zukunft?

01.12.10Vorträge, Filme Stuttgart: Ringvorlesung 'Topos Tier'
Ringvorlesung 'Topos Tier'

Universität Stuttgart, Institut für Literaturwissenschaft & IZKT
Konzeption: Annette Bühler-Dietrich & Barbara Potthast
Kontakt: annette.buehler-dietrich@ilw.uni-stuttgart.de; barbara.potthast@ilw.uni-stuttgart.de

Ort:
Universität Stuttgart, Keplerstraße 17 (K II), Raum 17.25, 70174 Stuttgart
Tel.: 0711/ 685-82589

Topos Tier
Mit der Herausforderung eines interdisziplinären Denkens hat sich auch der alte anthropozentrische Blick auf das Tier verschoben. Der Titel der Ringvorlesung ›Topos Tier‹ spielt auf eine neue Wahrnehmung des Tiers als Ort und Produkt menschlicher Imagination und menschlichen Wissens an. So wird aus der Tierkunde politische Zoologie, lassen sich aus der Ethologie soziale Verhaltens- und Klugheitslehren entwickeln, ergeben sich aus der Mechanik der Tierbewegungen Poetiken der Phantasie und des Tanzes, aus dem Klang der Tierlaute Formen des Gesangs und seiner Mannigfaltigkeit. Als Agent menschlichen Wissens betrachtet lenkt das Tier die Aufmerksamkeit auch auf diejenigen Probleme im Spannungsfeld von Wissen, Technik und Kultur, die sonst im Dunkeln bleiben: die Verbrechen an Tieren im Dienst von Vernunft und Ökonomie.

Mittwoch, 1.12.2010, 18 Uhr
Hamed Taheri & Elisa Rössler: Urlaut – Sprache – Stimme. Vom Tier zum Menschen

15.12.10Vorträge, Filme Stuttgart: Ringvorlesung 'Topos Tier'
Ringvorlesung 'Topos Tier'

Universität Stuttgart, Institut für Literaturwissenschaft & IZKT
Konzeption: Annette Bühler-Dietrich & Barbara Potthast
Kontakt: annette.buehler-dietrich@ilw.uni-stuttgart.de; barbara.potthast@ilw.uni-stuttgart.de

Ort:
Universität Stuttgart, Keplerstraße 17 (K II), Raum 17.25, 70174 Stuttgart
Tel.: 0711/ 685-82589

Topos Tier
Mit der Herausforderung eines interdisziplinären Denkens hat sich auch der alte anthropozentrische Blick auf das Tier verschoben. Der Titel der Ringvorlesung ›Topos Tier‹ spielt auf eine neue Wahrnehmung des Tiers als Ort und Produkt menschlicher Imagination und menschlichen Wissens an. So wird aus der Tierkunde politische Zoologie, lassen sich aus der Ethologie soziale Verhaltens- und Klugheitslehren entwickeln, ergeben sich aus der Mechanik der Tierbewegungen Poetiken der Phantasie und des Tanzes, aus dem Klang der Tierlaute Formen des Gesangs und seiner Mannigfaltigkeit. Als Agent menschlichen Wissens betrachtet lenkt das Tier die Aufmerksamkeit auch auf diejenigen Probleme im Spannungsfeld von Wissen, Technik und Kultur, die sonst im Dunkeln bleiben: die Verbrechen an Tieren im Dienst von Vernunft und Ökonomie.

Mittwoch, 15.12.2010, 18 Uhr
Andreas Schlüter: Nachts im Regenwald

12.01.11Vorträge, Filme Stuttgart: Ringvorlesung 'Topos Tier'
Ringvorlesung 'Topos Tier'

Universität Stuttgart, Institut für Literaturwissenschaft & IZKT
Konzeption: Annette Bühler-Dietrich & Barbara Potthast
Kontakt: annette.buehler-dietrich@ilw.uni-stuttgart.de; barbara.potthast@ilw.uni-stuttgart.de

Ort:
Universität Stuttgart, Keplerstraße 17 (K II), Raum 17.25, 70174 Stuttgart
Tel.: 0711/ 685-82589

Topos Tier
Mit der Herausforderung eines interdisziplinären Denkens hat sich auch der alte anthropozentrische Blick auf das Tier verschoben. Der Titel der Ringvorlesung ›Topos Tier‹ spielt auf eine neue Wahrnehmung des Tiers als Ort und Produkt menschlicher Imagination und menschlichen Wissens an. So wird aus der Tierkunde politische Zoologie, lassen sich aus der Ethologie soziale Verhaltens- und Klugheitslehren entwickeln, ergeben sich aus der Mechanik der Tierbewegungen Poetiken der Phantasie und des Tanzes, aus dem Klang der Tierlaute Formen des Gesangs und seiner Mannigfaltigkeit. Als Agent menschlichen Wissens betrachtet lenkt das Tier die Aufmerksamkeit auch auf diejenigen Probleme im Spannungsfeld von Wissen, Technik und Kultur, die sonst im Dunkeln bleiben: die Verbrechen an Tieren im Dienst von Vernunft und Ökonomie.

Mittwoch, 12.1.2011, 18 Uhr
Hans Werner Ingensiep: Mensch und Menschenaffe in der Neuzeit
19.01.11Vorträge, Filme Stuttgart: Ringvorlesung 'Topos Tier'
Ringvorlesung 'Topos Tier'

Universität Stuttgart, Institut für Literaturwissenschaft & IZKT
Konzeption: Annette Bühler-Dietrich & Barbara Potthast
Kontakt: annette.buehler-dietrich@ilw.uni-stuttgart.de; barbara.potthast@ilw.uni-stuttgart.de

Ort:
Universität Stuttgart, Keplerstraße 17 (K II), Raum 17.25, 70174 Stuttgart
Tel.: 0711/ 685-82589

Topos Tier
Mit der Herausforderung eines interdisziplinären Denkens hat sich auch der alte anthropozentrische Blick auf das Tier verschoben. Der Titel der Ringvorlesung ›Topos Tier‹ spielt auf eine neue Wahrnehmung des Tiers als Ort und Produkt menschlicher Imagination und menschlichen Wissens an. So wird aus der Tierkunde politische Zoologie, lassen sich aus der Ethologie soziale Verhaltens- und Klugheitslehren entwickeln, ergeben sich aus der Mechanik der Tierbewegungen Poetiken der Phantasie und des Tanzes, aus dem Klang der Tierlaute Formen des Gesangs und seiner Mannigfaltigkeit. Als Agent menschlichen Wissens betrachtet lenkt das Tier die Aufmerksamkeit auch auf diejenigen Probleme im Spannungsfeld von Wissen, Technik und Kultur, die sonst im Dunkeln bleiben: die Verbrechen an Tieren im Dienst von Vernunft und Ökonomie.

Mittwoch, 19.1.2011, 18 Uhr
Manfred Schneider: Endzeitliches Schweifwedeln. Der Hund als Begleiter des letzten Menschen
02.02.11Vorträge, Filme Stuttgart: Ringvorlesung 'Topos Tier'
Ringvorlesung 'Topos Tier'

Universität Stuttgart, Institut für Literaturwissenschaft & IZKT
Konzeption: Annette Bühler-Dietrich & Barbara Potthast
Kontakt: annette.buehler-dietrich@ilw.uni-stuttgart.de; barbara.potthast@ilw.uni-stuttgart.de

Ort:
Universität Stuttgart, Keplerstraße 17 (K II), Raum 17.25, 70174 Stuttgart
Tel.: 0711/ 685-82589

Topos Tier
Mit der Herausforderung eines interdisziplinären Denkens hat sich auch der alte anthropozentrische Blick auf das Tier verschoben. Der Titel der Ringvorlesung ›Topos Tier‹ spielt auf eine neue Wahrnehmung des Tiers als Ort und Produkt menschlicher Imagination und menschlichen Wissens an. So wird aus der Tierkunde politische Zoologie, lassen sich aus der Ethologie soziale Verhaltens- und Klugheitslehren entwickeln, ergeben sich aus der Mechanik der Tierbewegungen Poetiken der Phantasie und des Tanzes, aus dem Klang der Tierlaute Formen des Gesangs und seiner Mannigfaltigkeit. Als Agent menschlichen Wissens betrachtet lenkt das Tier die Aufmerksamkeit auch auf diejenigen Probleme im Spannungsfeld von Wissen, Technik und Kultur, die sonst im Dunkeln bleiben: die Verbrechen an Tieren im Dienst von Vernunft und Ökonomie.

Mittwoch, 2.2.2011, 18 Uhr
Julien Bondaz: Politiques du zoo en Afrique de l'Ouest
10.02.11
19:00h
 
bis
 
23:00h
Vorträge, Filme Nürnberg: Infoabend: "Nürnberg vegetarisch!"

Die Bürgerinitiative “Donnerstag Veggietag Nürnberg” lädt herzlich ein zum ersten öffentlichen Infoabend “Nürnberg vegetarisch!“ am 10.02.2011 um 19 Uhr im Nachbarschaftshaus Gostenhof, an dem wir interessierte Bürgerinnen und Bürger über die vegetarische Ernährung und ihre zahlreichen positiven Folgen sowie die Arbeit der Bürgerinitiative informieren möchten.

Nach einer kurzen Einführung zur Aktion “Donnerstag Veggietag” sowie den Zielen und Aufgaben der Initiative informieren kurze Filmbeiträge über die wichtigsten Aspekte der vegetarischen Ernährung, die dann in einer anschließenden Diskussionsrunde weiter vertieft werden sollen. Mit leckeren vegetarischen Snacks, Infomaterial sowie Infoständen für Interessierte und hoffentlich angeregten Gesprächen wird dann der Abend ausklingen.

Wir freuen uns auf zahlreiche Besucher und interessante Diskussionen!

Bürgerinitiative Donnerstag Veggietag Nürnberg
www.nuernberg.donnerstag-veggietag.de
kontakt@nuernberg.donnerstag-veggietag.de

Adresse:


11.03.11
20:00h
 
bis
 
23:00h
Vorträge, Filme Hamburg: Tierbefreiungsvokü in Hamburg
Samstag, 12.03.11, ab 20 Uhr
VOKÜ + FILM 

Tierbefreiungs-Soli-Vokü

nach dem Essen – Film: “Bold Native” – Charlie Cranehill, ein Tierbefreier der wegen Terrorismus gesucht wird, taucht aus dem Untergrund auf, um eine nationale Aktion zu koordinieren. Währendessen versucht sein ihm entfremdeter Vater (CEO einer großern Firma) ihn zu finden, bevor es das FBI tut…

(englische Originalfassung, ohne Untertitel) (2010)

Café Knallhart, Von-Melle-Park 1, Uni-Campus Hamburg

-

23.03.11
19:00h
bis18.05.11
19:00h
Vorträge, Filme Berlin: Vortragsreihe Feminismus und Tierbefreiung
Tierbefreiung und Antispeziesismus können als Versuch gelten, linke gesellschaftskritische Ansätze auf nichtmenschliche Tiere auszuweiten. Die Befreiung aus Unterdrückungsverhältnissen hört nicht beim Menschen auf und so gilt es, auch für nichtmenschliche Tiere einen Status jenseits von Ausbeutung und fernab eines Lebens als Objekte menschlicher Verfügungsgewalt zu erstreiten. Um dem Anspruch einer emanzipatorischen Praxis gerecht zu werden, ist es wichtig, Herrschaftsformen zu erkennen und zu bekämpfen. Es stellt sich die Frage nach Schnittpunkten zu anderen gesellschaftlichen Kämpfen.
Die Veranstaltungsreihe ‘Feminismus und Tierbefreiung – Zu den Zusammenhängen und Differenzen der Achsen von Herrschaft in Geschlechterverhältnissen und Mensch-Tier-Verhältnissen’ will sich der Thematik von verschiedenen Seiten aus nähern. Es wird auf die Parallelen zwischen Geschlechterverhältnissen und Mensch-Tier-Verhältnissen eingegangen, auf feministische Kritik an und aus der Tierbefreiungsbewegung, sowie auf die Ansätze der Queer Theory – sowohl als Instrument zur Untersuchung von Diskursen über die Sexualitäten von nichtmenschlichen Tieren als auch zur Reflexion veganer und tierbefreierischer Identitäten.
Zu diesem breiten Themenspektrum organisiert die Berliner-Tierbefreiungs-Aktion (BerTA) mehrere Veranstaltungen.
Mehr Informationen auf www.berta-online.org

-Mittwoch, 23.03.2011, 19:00 Uhr: Zur Bedeutung von Dualismen, Herrschaft und der Konstruktion des Anderen – Parallelen zwischen Geschlechterbinarität und Mensch-Tier-Verhältnis
-Mittwoch, 06.04.2011, 19:00 Uhr: Der Fleischvergleich – Feministische Diskurse in der Tierbefreiungs/Tierrechtsbewegung
-Mittwoch, 20.04.2011, 19:00 Uhr: Gemeinsame Geschichte der Feminismus- und Tierbefreiungsbewegung
-Mittwoch, 04.05.2011, 19:00 Uhr: Queer Theory zur Kritik veganer „Identitätspolitik“
-Mittwoch, 18.05.2011, 19:00 Uhr: Vergeschlechtlichte Tiere – eine queer-theoretische Betrachtung des Mensch-Tier-Verhältnisses


Alle Veranstaltungen finden in Berlin im Versammlungsraum des Mehringhofs, Gneisenaustraße 2a, U6/U7/M19 (Mehringdamm) statt. Der Eintritt ist frei.
25.03.11
18:00h
 
bis
 
23:00h
Vorträge, Filme Düsseldorf: Poststrukturalismus und Tierbefreiung

Veganer Infotreff im Linken Zentrum Hinterhof

 

Poststrukturalismus und Tierbefreiung von Sven Wirth:
Im Vortrag werden grundlegende Ideen des Post-Strukturalismus erläutert und anhand dessen das Mensch-Tier-Verhältnis hinterfragt.
Sowohl für Freunde der Herrschaftskritik als auch der Erkenntnistheorie wird dies bestimmt ein spannender Abend.

 

Vokü ab 18 Uhr
Vortrag ab 19 Uhr

Adresse: Linkes Zentrum Hinterhof
Corneliusstraße 108
40225 Düsseldorf


 

Veranstalter des Abends: Initiative Veganer Fortschritt

http://veganer-fortschritt.de/
06.04.11Vorträge, Filme Berlin: Vortragsreihe Feminismus und Tierbefreiung
Der Fleischvergleich – Feministische
Diskurse in der Tierbefreiungs/Tierrechtsbewegung

Ort und Infos:
**************
Alle Veranstaltungen finden im Versammlungsraum des Mehringhofs,
Gneisenaustraße 2a, U6/U7/M19 (Mehringdamm)in Berlin statt. Der Eintritt
ist frei.

Infos unter: www.berta-online.org


Ankündigung:
************

Tierbefreiung und Antispeziesismus können als Versuch gelten, linke
gesellschaftskritische Ansätze auf nichtmenschliche Tiere auszuweiten. Die
Befreiung aus Unterdrückungsverhältnissen hört nicht beim Menschen auf und
so gilt es, auch für nichtmenschliche Tiere einen Status jenseits von
Ausbeutung und fernab eines Lebens als Objekte menschlicher
Verfügungsgewalt zu erstreiten. Um dem Anspruch einer emanzipatorischen
Praxis gerecht zu werden, ist es wichtig, Herrschaftsformen zu erkennen
und zu bekämpfen. Es stellt sich die Frage nach Schnittpunkten zu anderen
gesellschaftlichen Kämpfen.

Auf aktivistischer wie auch theoretischer Ebene sind hier neben den
Kämpfen der Arbeiter_innenbewegung und der antirassistischen Bewegung
speziell die feministischen Traditionen hervorzuheben. So galt der
teilweise militant geführte Kampf der Suffragettenbewegung Anfang des 20.
Jahrhunderts in Großbritannien sowohl der Einführung des Wahlrechts für
Frauen als auch der Abschaffung von Tierversuchen. In der
Bürger_innenrechtsbewegung in den USA sind ebenfalls Beispiele für die
Verknüpfung von feministischen und Tierbefreiungsgedanken zu finden. In
Deutschland setzte sich Anfang des 20. Jahrhunderts unter anderem teile
der sehr vielfältigen Reformbewegungen für speziesübergreifende Befreiung
ein. So trat z.B. der Bund für radikale Ethik nicht nur für Tierschutz
bzw. Tierrechte und Vegetarismus ein, sondern auch für menschliche Belange
wie Pazifismus, Frauenwahlrecht oder die Abschaffung der Todesstrafe. Auch
in der jüngeren Geschichte gibt es viele personelle und inhaltliche
Schnittpunkte. Aus der Student_innenbewegung der 1968er gingen an einigen
Orten auch Tierschutz- bzw. Tierrechtsgruppen hervor. Auch die
Notwendigkeit der theoretischen Verknüpfung feministischer und
tierbefreierischer Ansätze wird von etlichen zeitgenössischen Autor_innen
betont. Beispiele hierfür sind unter anderem Barbara Noske, Birgit
Mütherich, Susanna Harringer, Josephine Donnovan, Carol J. Adams, Marti
Kheel und Donna Haraway.

Die Grundlagen der beiden genannten Herrschaftsverhältnisse weisen viele
Parallelen auf. So werden in dualistischen Schemata machtvoll die
jeweiligen Grenzen (zwischen ‘Mann’ und ‘Frau’ sowie zwischen ‘Mensch’ und
‘Tier’) gezogen und naturalisiert. Ebenso wird jegliche Form der Existenz
eines ‘Dazwischenliegenden’ in der binären Logik verleugnet und so die
Norm erst konstruiert. Die Zuschreibungen der jeweiligen (Rollen-)Bilder
überschneiden sich stark und stehen in Zusammenhang mit weiteren
Kategorien wie Natur/Kultur oder Körper/Geist. So ist sowohl der Sexismus
als auch der Speziesismus eine Ausprägung des Denkens in einer
‘westlichen’ Philosophietradition sowie der damit im Zusammenhang
stehenden historisch-gesellschaftlichen Strukturen.

Die Veranstaltungsreihe ‘Feminismus und Tierbefreiung – Zu den
Zusammenhängen und Differenzen der Achsen von Herrschaft in
Geschlechterverhältnissen und Mensch-Tier-Verhältnissen’ will sich der
Thematik von verschiedenen Seiten aus nähern. Es wird auf die Parallelen
zwischen Geschlechterverhältnissen und Mensch-Tier-Verhältnissen
eingegangen, auf feministische Kritik an und aus der
Tierbefreiungsbewegung, sowie auf die Ansätze der Queer Theory – sowohl
als Instrument zur Untersuchung von Diskursen über die Sexualitäten von
nichtmenschlichen Tieren als auch zur Reflexion veganer und
tierbefreierischer Identitäten. Zu diesem breiten Themenspektrum
organisiert die Berliner-Tierbefreiungs-Aktion (BerTA) mehrere
Veranstaltungen.

Abstracts zu den einzelnen Veranstaltungen befinden sich auf
www.berta-online.org


24.04.11
20:00h
 
bis
 
23:50h
Vorträge, Filme Dresden: Akustik Konzi und Film

 

Aktsuik Konzi und Film
am Ostersonntag, 24. April 2011
im AZ Conni ab 20 Uhr (Einlass ab 19 Uhr)

 

· Konzert
Tes / Niederlande (Indie, Akustik)
Tes ist eine Singer / Songwriterin aus den Niederlanden. Ihre erste CD "People" veröffentlichte sie 2005 mit 4 Piano Stücken und 4 Song auf Akustik Gitarre.

 

True Nature / USA (Akustik, Core)
x TRUE NATURE x ist ein Projekt, mit dem versucht wird, Menschen außerhalb der Hardcore-Szene anzusprechen und für Themen wie Animal Liberation, Earth Liberation oder Drogenkonsum zu sensibilisieren. 

 

· und Film
Bold Native - a film about animal liberation

Infos unter
https://www.libertaeres-netzwerk.info/tierrechtsgruppe

Bold Native is a fiction feature film. Charlie Cranehill, an animal liberator wanted by the United States government for domestic terrorism, emerges from the underground to coordinate a nationwide action as his estranged CEO father tries to find him before the FBI does. The film simultaneously follows a young woman who works for an animal welfare organization fighting within the system to establish more humane treatment of farmed animals. From abolitionists to welfarists, Bold Native takes on the issue of modern animal use and exploitation from several angles within the context of a road movie adventure story.

 

The filmmakers’ background in documentary informed the creative approach to Bold Native. Self-financed and shot with a four person team in real-world locations, sometimes using real activists, lawyers, and formerly imprisoned animal liberators, the film weaves an intricate tale of one of the most important issues facing America and the world morally and ecologically – the impact and consequences of industrialized animal use. And with a character who faces prosecution and potential lifetime imprisonment under the recently passed Animal Enterprise Terrorism Act (AETA) for property crimes currently considered terrorism, the film also illuminates the danger of corporate interests influencing the law in a post-9/11 world.

 



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