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11.09.10Vorträge, Filme Hannover: Paul Watson

Captain Paul Watson kommt auf Einladung der Partei Mensch Umwelt Tierschutz nach Hannover

 
 
 

Wir möchten Sie zu einem besonderen Ereignis einladen! Am 11. September d. J. kommt auf Einladung unserer Partei der weltbekannte Umweltaktivist Captain Paul Watson von der Organisation Sea Shepherd nach Hannover, um mit einem Vortrag Einblicke in seine Arbeit zu geben.

 

Bereits im Jahre 1971 machte Paul Watson von sich reden, als er sein erstes Kommando auf einem Schiff übernahm, um einen amerikanischen Atombombentest vor der Aleuteninsel Amchitka zu verhindern. Dies war der entscheidende Anlass für die Gründung der Umweltschutzorganisation Greenpeace, der er bis 1977 angehörte.

 
 

Um noch kompromissloser und effektiver für sein Hauptanliegen - den Schutz der Ozeane und der bedrohten Meerestiere - eintreten zu können, rief er bald darauf die „Sea Shepherd Conservation Society“ ins Leben. Seither unternahm Sea Shepherd zahlreiche spektakuläre Aktionen und wurde dadurch international bekannt: Es wurden z. B. Walfangschiffe gerammt und versenkt und die Robbenjagd in Kanada sowie das Abschlachten von Delfinen in japanischen Gewässern gezielt und erfolgreich behindert. Jahr für Jahr sind die Schiffe von Sea Shepherd  im Winter in der Antarktis, um den grausamen japanischen Walfang zu stoppen.

 
 

Captain Paul Watson legt Wert auf die Feststellung, dass durch seine Aktionen - er nennt seine Taktik „aggressive Gewaltlosigkeit“ - kein einziger Mensch zu Schaden gekommen ist; dennoch wird er von seinen Gegnern als „Terrorist“ verunglimpft.

 
 

Paul Watson wurde als „Umweltheld des 20. Jahrhunderts“vom Time Magazine im Jahr 2000 gefeiert. Und die Tageszeitung The Guardian bezeichnete ihn als „einen der 50 Menschen, die die Welt retten könnten“.

 
 

Nehmen Sie die einmalige Gelegenheit wahr, diesen weltbekannten Umweltaktivisten persönlich kennenzulernen. Wir laden Sie herzlich dazu ein!

 
 
 

                    

 

Datum: 11. September 2010                                              

Ort: Hotel Crowne Plaza, Hinueberstraße 6, 30175 Hannover

 

                     Beginn: 19:00 Uhr (Einlass ab 18:40 Uhr), Eintritt frei!

 

                    
Mit dieser außergewöhnlichen Veranstaltung, die Teil unserer Kampagne „MOTION FOR THE OCEAN“ ist, wollen wir gemeinsam mit Paul Watson auf die Dringlichkeit des Schutzes der Weltmeere und ihrer Bewohner aufmerksam machen.

Da nur eine begrenzte Teilnehmerzahl möglich ist, bitten wir Sie/Euch um Platzreservierung bis zum 31. August 2010 per E-Mail (sekretariat-tierschutzpartei@t-online.de) oder auf dem Postweg.
17.09.10
18:00h
 
bis
 
20:00h
Vorträge, Filme Düsseldorf: Solidarität statt Wohltaten! - Vortrag von Günther Rogausch
Im nächsten Teil unserer Vortragsreihe "Mehr als nur Hefeschmelz im Kopf..." wird Günther Rogausch einen Vortrag zum Thema "Solidarität statt Wohltaten! Über die Notwendigkeit eines abolutionistischen Ansatzes für Tierbefreiung" halten.
Kurzbeschreibung:
„Until every Cage is empty!“ heißt es in einem Slogan der Tierrechts-/Tierbefreiungsbewegung. Doch wie kann eine Gesellschaft ohne Käfige – und ohne käfiglose Haltungsformen! – erreicht werden?
Größere Käfige, „artgerechte(re)“ Tierhaltung, humane(re) Tötungsarten: dies sind einige der Bestrebungen des Tierschutzes. TierschützerInnen geht es nicht darum, Tierausbeutung abzuschaffen – nicht um Abolition –, sondern darum, diese anders (humaner) zu gestalten. Dementgegen hat die sog. Tierrechtsbewegung ein abolitionistisches Ziel proklamiert. Doch innerhalb der Bewegung ist die Ansicht, dass Tierschutzreformen hinsichtlich des Ziels, Tierausbeutung und -mord abzuschaffen, hilfreich oder auch – angesichts des Tierleids – geboten sind, (nach wie vor) weit verbreitet.
Die Agenda größerer Organisationen, die sich der Tierrechtsbewegung zuordnen, ist – auch wenn begleitend Veggie-Broschüren angeboten werden und für einen veganen Lifestyle geworben wird – der von traditionellen Tierschutzorganisationen angeglichen. Aber es sind nicht allein diese Gruppen, die das Anliegen des Tierschutzes auch als ein eigenes Anliegen begreifen. So wird mensch zum Beispiel von VeganerInnen aufgefordert, vom Staat Tierschutzverordnungen bzw. deren Umsetzung zu verlangen, diese oder jene Tierschutzpetition zu unterschreiben und es wird bemängelt, dass Tierausbeutungsbetriebe – deren Praxis als tierquälerisch aufgedeckt wurde – kein „fachlich qualifiziertes“ Personal einsetzen. Manche VeganerInnen appellieren an KonsumentInnen, nicht etwa die Gewalt gegen Tiere zu unterlassen, sondern „tierbewusster“ zu konsumieren, z.B. indem keine Eier aus Käfighaltung gekauft werden oder Bio-Milch getrunken wird. Was ist – gerade aus einer antispeziesistischen Perspektive – von einem solchen Vorgehen zu halten? Was ist von den „Erfolgen“ zu halten, die von großen Organisationen reklamiert werden? Ist es ein bloßer Zufall, dass gerade Leute mit einem tierschützerisch-reformistischen Ansatz – trotz anderer Lippenbekenntnisse – das Engagement für Tierbefreiung oft nicht als ein (weiteres) emanzipatorisches Anliegen begreifen, sondern Speziesismus quasi als ein isoliertes Phänomen betrachten, welches in einem gesellschaftlichen Vakuum schwebt: Die jedeN in der Bewegung willkommen heißen, der/die sich irgendwie um die Tiere kümmert, z.B. Sexismus als „Kampagnenmittel“ akzeptabel finden, … .
Nun ist es aber nicht so, dass die gesamte Tierrechts-/Tierbefreiungsbewegung sich für das Nahziel größerer Käfige und humaner(er) Tötung einsetzt. Vielmehr wird sich z.B. in Kampagnen für die Abschaffung des „Pelzhandels“ eingesetzt, die Schließung von Tierversuchslaboren gefordert, sich gegen den Milchkonsum engagiert, Tiere werden aus Ausbeutungsstätten befreit und an Infoständen werden vegane Kostproben verteilt. Es wird betont, dass sich nicht für größere Käfige eingesetzt wird, und vom Tierschutz wird sich – zumindest oberflächlich – abgegrenzt. Doch, wie in dem Vortrag erörtert werden soll, auch diese Bemühungen – die (durchaus selbst-)kritisch betrachtet werden sollen – wirken nicht zwangsläufig in einem antispeziesistischen und abolitionistischen Sinne. Gerade auch von (bzw. in) sogenannten herrschaftskritischen Antispe-Kreisen wird der Veganismus marginalisiert und die tierschützerische Vorstellung des Tierretters aufgegriffen.
Wie könnte eine solidarische Praxis aussehen bzw. was würde sie kennzeichnen?

Die Veranstaltung findet im Linken Zentrum “Hinterhof” in der Corneliusstraße 108 in Düsseldorf statt und beginnt pünktlich um 18 Uhr.


17.09.10
19:00h
 
bis
 
23:30h
Vorträge, Filme München: Earthlings-Filmabend in München
Premiere: Zum ersten Mal findet in München ein Earthlings-Filmabend statt! :-)

Wir wollen zeigen, wie die Menschen mit den Tieren umgehen, welche Umweltprobleme daraus entstehen und wie jeder selbst etwas dagegen tun kann.

Nach dem Film findet eine Diskussionsrunde mit anschließendem kostenlosen Buffet statt. Das Essen ist rein pflanzlich, also vegan.

Kommt zahlreich und bringt eure Familie, Freunde, Bekannte usw. mit! Wir freuen uns auf euch! :-)

Hier MÜSST ;-) ihr hin:
Albert-Schweizer-Str. 66
Familienbildungsstätte Neuperlach
30.09.10
20:00h
 
bis
 
22:00h
Vorträge, Filme Duisburg: Mehr Licht!: Alle Tiere werden Brüder? Disk. über Tierethik & Tierre

"Mehr Licht!: Alle Tiere werden Brüder? Eine Diskussion über Tierethik und Tierrechte. Mit Richard David Precht, Karen Duve und Denis Scheck."

20:00
, Lesung, Literatur
Stadtbibliothek - Zentralbibliothek Duisburg


Link:
http://www.ruhr2010-tickets.de/de_DE/events/detail/8093767
08.10.10bis10.10.10Vorträge, Filme Hamburg: Internationaler Antirepressionskongress
Der „War on Terror“ richtet sich nicht zuletzt gegen die linke
Opposition in der westlichen Hemisphäre. Die neue Weltordnung,
die auf einer marktradikalen Ökonomie basiert und
seit dem Zusammenbruch des real existierenden Sozialismus
mit imperialistischen Kriegen durchgesetzt wird, duldet noch
linksliberale Emanzipationspolitik, aber keine antikapitalistische
Linke.

Je freier der Warenverkehr, desto unfreier die Menschen.
In der Krise offenbart das herrschende System sein wahres
Wesen: „Friendly Fascism“ (Bertram Gross). Im vergangenen
Jahrzehnt wurde ein Sicherheits- und Überwachungsstaat konstituiert,
verbunden mit einer rapiden Erosion von Grundrechten
wie der Versammlungs- und Meinungsfreiheit. Ein von den
Architekten des Neoliberalismus konzipiertes negatives Menschenbild,
dem der weiße (Natur-)Beherrscher Robinson Crusoe
(wieder) als Ideal gilt, wird via Medien und Kulturindustrie
perpetuiert. Die westliche Gesellschaft degeneriert zur Summe
atomisierter Angepasster, die in einem Klima von Angst
und Denunziation, Antiaufklärung und Eindimensionalisierung
des Denkens leben. Dieser Prozess hat zuweilen groteske Auswüchse,
die an George Orwells „Neusprech“ erinnern – eine
manipulative herrschaftliche Sprache mit extremer Einschränkung
des Bedeutungsspektrums der Worte und dem Ziel, Kritik
sprachlos zu machen. „Demokratie“ ist zum Schlagwort verkommen
für die ideologische Legitimierung von Freiheitsentzug,
Militärgewalt, Folter und (Justiz-)Mord an Menschen, die
verdächtigt werden, außerhalb der Grenzen der westlichen Zivilisation
zu stehen.

8.-10. Oktober 2010
Universität Hamburg

Wer sich nicht vor die Wahl „Kapitalismus oder Barbarei“ stellen
lassen will oder auch nur durch subversives Bewusstsein
auffällt, dem droht Kriminalisierung. Diese richtet sich mehr
und mehr gegen alle, die im Kollektiv sozialer Bewegungen,
autonomer Strukturen, MigrantInnen- und Flüchtlingsorganisationen,
Gewerkschaften oder kapitalismuskritischen Parteien
oder auch als Einzelne Widerstand leisten ¬– vor allem die, die
nach einer ganz anderen Gesellschaft freier und mit der Natur
versöhnter Menschen streben, einer Zukunft, in der Schlachtfelder
ebenso als finstere Vorgeschichte gelten wie Schlachthöfe.


Anfang März dieses Jahres begann in Wien ein Strafprozess
gegen 13 AktivistInnen der Tierbefreiungsbewegung, denen die
Bildung einer kriminellen Organisation gemäß § 278a öStGB

– dem Pendant des bundesrepublikanischen Organisationsparagraphen
129 StGB – vorgeworfen wird. 2008 hatten zehn
der Angeklagten nach einer überfallartigen Festnahmeaktion
und Hausdurchsuchungen durch Sondereinheiten der österreichischen
Polizei drei Monate in Untersuchungshaft verbracht.
Obwohl ihnen kaum mehr als die regelmäßige Teilnahme an
angemeldeten Demonstrationen und die Verschlüsselung von
E-Mails – also lediglich die Wahrnehmung elementarer Bürgerrechte
–, zur Last gelegt werden kann, drohen den AktivistInnen
Gefängnisstrafen zwischen sechs Monaten und fünf
Jahren.
Diese „grüne Welle“ staatlicher Repression ging von den Vereinigten
Staaten aus. Dort wurde bereits 1992 der „Animal
Enterprise Protection Act“ gegen Aktivitäten von TierschützerInnen/
TierbefreierInnen verabschiedet. 2006 hatte die Bush-
Administration das bestehende Gesetz durch den „Animal
Enterprise Terrorism Act“ verschärft. Die bloße Ankündigung
von Protesten gegen Wirtschaftsunternehmen wird als Erzeugung
von „reasonable fear“ gewertet, die InitiatorInnen als
„Terroristen“ verfolgt.

2005 wurden in Großbritannien Sondergesetze eingeführt, die
gegen die Proteste sozialer Bewegungen gerichtet sind. Wurden
zunächst TierbefreiungsaktivistInnen mit drakonischen
Gefängnisstrafen für Bagatelldelikte belegt, stehen zunehmend
auch Antimilitarismus-, Antirassismus und Anti-Atom-
Kampagnen im Fokus der Ermittler.

Auf unserem Kongress wollen wir den Zusammenhang zwischen
Tendenzen der Totalitarisierung kapitalistischer Ökonomie,
der sich zunehmend im autoritären Staat offenbarenden
Klassenherrschaft und der wachsenden Herausbildung bellizistischer,
xeno- und theriophober Ideologeme für die rücksichtslose
Durchsetzung von Profitinteressen freilegen.

JuristInnen, JournalistInnen, HistorikerInnen, SozialwissenschaftlerInnen
und linke AktivistInnen werden über Geschichte
und Gegenwart der Kriminalisierung und Infiltration sozialer
Bewegungen, Entstehung der globalen Sicherheitsgesellschaft
und Anwendung von Organisationsparagraphen und anderer
Repressionsformen im sich zusehends als Weltordnung etablierenden
Ausnahmezustand referieren. Weitere Themen sollen
die Schlüsselrolle der Medien bei der Manipulation der öffentlichen
Meinung und die mentale Aufrüstung der Menschen für
den neoimperialistischen „War on Terror“ sein.

Der US-amerikanische Journalist und Autor Will Potter wird
darlegen, warum in einer Zeit aggressiver Feldzüge für die Ausbeutung
der letzten Naturressourcen und Zerstörung und Kontaminierung
der letzten natürlichen Lebensräume der Anbruch
einer neuen McCarthy-Ära gegen Öko- und TierbefreiungsaktivistInnen
nur eine logische Konsequenz ist. Was in den 1920er
Jahren als „Red Scare“ gegen KommunistInnen und AnarchistInnen
begann, erfährt mit „Green Scare“ historische und politische
Kontinuität (wegweisend war in den 1970er Jahren der
Fall von Leonard Peltier, der bis zum heutigen Tag in Haft ist):
In ihrem Bericht von 2008 hat EUROPOL die Ökologiebewegungen
in mehreren europäischen Ländern als „terroristische
Gefahr“ eingestuft.

Yossi Wolfson, ein Menschenrechtsanwalt aus Jerusalem,
wird über Repression gegen soziale Bewegungen und entrechtete
ethnische Minderheiten an der Ostgrenze der westlichen
Welt unter den speziellen Bedingungen des Kriegsrechts referieren.


Der israelische Historiker und Kritische Theoretiker Moshe
Zuckermann wird mit seiner Hommage an Rosa Luxemburg ein
Schlaglicht auf die lange Verfolgungsgeschichte antikapitalistischer
Oppositioneller in der bürgerlichen Gesellschaft werfen.
Sein Vortrag soll an die – nicht unerheblich von Empathie für
Natur und Tiere getragene – Weltanschauung, das politische
Leben und den gewaltsamen Tod der marxistischen Revolutionärin
erinnern.

Im Rahmen des Kongresses ist auch eine Podiumsdiskussion
voraussichtlich über die Ideologieproduktion (wie z.B. neue
Erscheinungsformen des Antikommunismus) und andere zivilgesellschaftliche
Folgen des „War on Terror“ geplant. Darüber
hinaus wird es Informationsstände von Antirepressionsgruppen
und anderen linken Organisationen geben.

Die Veranstaltung soll ein Forum für internationale Begegnungen,
Meinungs- und Wissensaustausch sein – vor allem aber
der gemeinsamen Erkundung von „New Roads of Solidarity“,
wie sie die US-amerikanische Bürgerrechtlerin Angela Davis
vor einigen Jahren gefordert hat. Es geht um die Freisetzung
eines „kritischen Impulses“, den Davis definiert als „absolute
Weigerung, jegliche Permanenz dessen anzuerkennen, was ist

– nur weil es ist“.
Die Vorträge des Kongresses werden teils in deutscher, teils
in englischer Sprache gehalten. Für Übersetzungen wird nach
Möglichkeit gesorgt.

Das vollständige Programm, die Abstracts, Kurzbiografien der
ReferentInnen sowie Informationen zum Ablauf, zur Anmeldung,
Anfahrt, zu Unterkünften und Catering werden in den
kommenden Monaten auf unserer Internetseite nachzulesen
sein.

Wissenschaftlicher Hochschulzusammenschluss
zur Erforschung des Mensch-Natur-Verhältnisses

(Kontakt: antirepkoordinationhh@gmx.de)

Stand: Juni 2010

antirepkongresshh2010.tk
V.i.S.d.P.: Wissenschaftlicher Hochschulzusammenschluss zur Erforschung des Mensch-Natur Verhältnisses,
c/o Universität Hamburg, Alsterterrasse 1, 20146 Hamburg
09.10.10
15:00h
 
bis
 
17:00h
Vorträge, Filme Münster: Infoveranstaltung: VEGAN - aus Freude am Leben!
Kostenlose Infoveranstaltung des Tierrechtstreffs Münster

WANN:        Sa., 09. Oktober 2010 um 15 Uhr
WO:            Paul-Gerhardt-Haus, Friedrichstr. 10, 48145 Münster

Wir stellen uns und unsere Aktionen vor und informieren durch Kurzvorträge über Gründe für den Veganismus - und das alles ohne erhobenen Zeigefinger und Schreckensbilder ;-)

Themen:
                     - Ethik
                     - Umwelt
                     - Gesundheit
                     - Vegan im Alltag

Im Anschluss offene Frage- und Diskussionsrunde mit kleiner Verköstigung. 

Wir freuen uns auf Ihr Kommen und über eine unverbindliche Anmeldung. Weitere Informationen und kurzfristige Änderungen erhalten Sie hier:

                      www.tierrechtstreff-muenster.de
                      info@tierrechtstreff-muenster.de




14.10.10
19:00h
 
bis
 
21:00h
Vorträge, Filme Green Is The New Red - Diffamierung von Tierrechtsaktivismus als Terrorismus
Der Vortrag ist am 14.10. um 
19:00 im Haus der Demokratie und Menschenrechte, Greifswalder Straße 4,
10405 Berlin.
Green Is The New Red - Wie Wirtschaft und Politik die Ökologie- und Tierrechtsbewegung als Terrorismus brandmarken, um ihre Agenda durchzusetzen.

„Die größte terroristische Gefahr für die innere Sicherheit“ ist laut dem Terrorismusbeauftragten des FBI John Lewis „Ökoterrorismus, die Tierrechtsbewegung.“

Ort: Haus der Demokratie und Menschenrechte, Greifswalder Straße 4, 10405 Berlin

Die US-Regierung hat die Tierrechts- und Ökologiebewegung zur „Nummer 1 der innerstaatlichen Terrorgefahr“ erklärt. Anders als rechte Gruppierungen haben die Tierrechts- und Ökoaktivist_innen allerdings keinem einzigen Menschen je körperliches Leid zugefügt. Diese unverhältnismäßige Einschätzung wird – in Anlehnung an eine der berühmt-berüchtigten Repressionsepochen in der Geschichte der USA, der „Red Scare“ der 1940er und 50er Jahre – als „Green Scare“ bezeichnet.
Der Vortrag wird die historischen Parallelen zwischen den beiden Epochen diskutieren, wobei besonderes Augenmerk auf die Taktiken der Legislative und der Judikative gelegt sowie die Panikmache, die sowohl von PolitikerInnen wie Unternehmen vorangetrieben wurde, näher beleuchtet werden wird. Damals wie heute sind für diese Repression vorwiegend nicht die Taktiken derjenigen entscheidend, die als Akteur_innen wahrgenommen werden, sondern die politische und ökonomische Gefahr, die von ihnen ausgeht. Insofern ist der Vortrag nicht nur für Aktive der Tierrechts- oder Ökologiebewegung interessant, sondern für alle politisch Aktiven, die sich für die Gründe von Repression interessieren. Vortrag auf englisch, Simultanübersetzung auf deutsch. Vorabinformationen: http://www.greenisthenewred.com

Will Potter Will Potter (USA) ist ein unabhängiger Journalist aus Washington D.C., der für seine Arbeiten mehrfach ausgezeichnet wurde. Er befasst sich vor allem mit „Ökoterrorismus“, der Ökologie- und Tierrechtsbewegung sowie den Einschränkungen der bürgerlichen Freiheitsrechte nach 9/11. Will schreibt für diverse Zeitungen und Zeitschriften, darunter The Chicago Tribune, The Dallas Morning News und das Journal Vermont Law Review, und hat bei Anhörungen des US-amerikanischen Kongresses über seine Berichterstattung Zeugnis abgelegt. Er ist Urheber der Internetseite GreenIsTheNewRed.com und Autor des Buches Green is the New Red, das bald bei City Lights Books erscheinen wird.
30.10.10
14:00h
 
bis
 
16:00h
Vorträge, Filme Hamburg: Tierrechtsstadtrundgang in Hamburg
Tierrechtsstadtrundgang in der Hamburger Innenstadt am
30. Oktober 2010 um 14h 

 

In unserer kapitalistischen Gesellschaft wird das Tier in allen erdenklichen Formen zur Befriedigung vermeintlicher menschlicher Bedürfnisse ausgebeutet. Tiere sind Statusobjekte, Nahrungsmittel, Testobjekte, Sportgeräte. Menschen kleiden sich mit ihren Fellen und Häuten, waschen sich mit ihren Fetten, manipulieren ihre Gene, züchten Arten, jagen und töten zum Vergnügen usw. Das ist eben scheinbar normal. Hin und wieder zeigen Massenmedien die Zustände der Tierausbeutungsindustrie. Die Öffentlichkeit reagiert geschockt. Und für ein paar Tage oder vielleicht auch Wochen beeinflussen die medialen Bilder das Kaufverhalten. Dann greift das Verdrängen.

Durch das Angebot unseres Stadtrundganges aus Tierrechtsperspektive geben wir Konsument_innen die Möglichkeit, sich über die Tierausbeutungsindustrie zu informieren. Und zwar dort, wo sie am meisten damit zu tun haben: bei den Geschäften der Hamburger Innenstadt. Anhand von Bildern und Kurzvorträgen werden die Ausbeutungsformen für „Fleisch, Milch und Tierversuche“ aus Tierrechtsperspektive vor den Geschäften erläutert. Zusätzlich zeigen wir tierfreie Waren als Alternative auf.

Treffpunkt: Mönkebrunnen, Mönkebergstraße
  Kosten: 7 Euro / 4 Euro (vergünstigt)

 

Wir bitten um Anmeldung unter hamburg@die-tierbefreier.de

 

03.11.10Vorträge, Filme Stuttgart: Ringvorlesung 'Topos Tier'
Ringvorlesung 'Topos Tier'

Universität Stuttgart, Institut für Literaturwissenschaft & IZKT
Konzeption: Annette Bühler-Dietrich & Barbara Potthast
Kontakt: annette.buehler-dietrich@ilw.uni-stuttgart.de; barbara.potthast@ilw.uni-stuttgart.de

Ort:
Universität Stuttgart, Keplerstraße 17 (K II), Raum 17.25, 70174 Stuttgart
Tel.: 0711/ 685-82589

Topos Tier
Mit der Herausforderung eines interdisziplinären Denkens hat sich auch der alte anthropozentrische Blick auf das Tier verschoben. Der Titel der Ringvorlesung ›Topos Tier‹ spielt auf eine neue Wahrnehmung des Tiers als Ort und Produkt menschlicher Imagination und menschlichen Wissens an. So wird aus der Tierkunde politische Zoologie, lassen sich aus der Ethologie soziale Verhaltens- und Klugheitslehren entwickeln, ergeben sich aus der Mechanik der Tierbewegungen Poetiken der Phantasie und des Tanzes, aus dem Klang der Tierlaute Formen des Gesangs und seiner Mannigfaltigkeit. Als Agent menschlichen Wissens betrachtet lenkt das Tier die Aufmerksamkeit auch auf diejenigen Probleme im Spannungsfeld von Wissen, Technik und Kultur, die sonst im Dunkeln bleiben: die Verbrechen an Tieren im Dienst von Vernunft und Ökonomie.


Mittwoch, 3.11.2010, 18 Uhr
Benjamin Bühler: Experimentalobjekte. Tiere als Figuren anthropologischen Wissens
17.11.10Vorträge, Filme Stuttgart: Ringvorlesung 'Topos Tier'
Ringvorlesung 'Topos Tier'

Universität Stuttgart, Institut für Literaturwissenschaft & IZKT
Konzeption: Annette Bühler-Dietrich & Barbara Potthast
Kontakt: annette.buehler-dietrich@ilw.uni-stuttgart.de; barbara.potthast@ilw.uni-stuttgart.de

Ort:
Universität Stuttgart, Keplerstraße 17 (K II), Raum 17.25, 70174 Stuttgart
Tel.: 0711/ 685-82589

Topos Tier
Mit der Herausforderung eines interdisziplinären Denkens hat sich auch der alte anthropozentrische Blick auf das Tier verschoben. Der Titel der Ringvorlesung ›Topos Tier‹ spielt auf eine neue Wahrnehmung des Tiers als Ort und Produkt menschlicher Imagination und menschlichen Wissens an. So wird aus der Tierkunde politische Zoologie, lassen sich aus der Ethologie soziale Verhaltens- und Klugheitslehren entwickeln, ergeben sich aus der Mechanik der Tierbewegungen Poetiken der Phantasie und des Tanzes, aus dem Klang der Tierlaute Formen des Gesangs und seiner Mannigfaltigkeit. Als Agent menschlichen Wissens betrachtet lenkt das Tier die Aufmerksamkeit auch auf diejenigen Probleme im Spannungsfeld von Wissen, Technik und Kultur, die sonst im Dunkeln bleiben: die Verbrechen an Tieren im Dienst von Vernunft und Ökonomie.


Mittwoch, 17.11.2010, 18 Uhr
Heike Baranzke: Würde der Kreatur?



20.11.10
14:00h
 
bis
 
17:00h
Vorträge, Filme Hamburg: tierrechtsstadtrundgang in hamburg
Tierrechtsstadtrundgang in der Hamburger Innenstadt
am 20. November 2010 um 14h

 

In unserer kapitalistischen Gesellschaft wird das Tier in allen erdenklichen 

 

Formen zur Befriedigung vermeintlicher menschlicher Bedürfnisse
ausgebeutet. Tiere sind Statusobjekte, Nahrungsmittel, Testobjekte,  Sportgeräte. Menschen kleiden sich mit ihren Fellen und Häuten, waschen sich mit ihren Fetten, manipulieren ihre Gene, züchten Arten, jagen und töten zum Vergnügen. Das ist eben scheinbar normal. Hin und wieder zeigen Massenmedien die Zustände der Tierausbeutungsindustrie.
Die Öffentlichkeit reagiert geschockt. Und für ein paar Tage oder vielleicht auch Wochen beeinflussen die medialen Bilder das Kaufverhalten. Dann greift das Verdrängen.  
Durch das Angebot unseres Stadtrundganges aus Tierrechtsperspektive
geben wir Ihnen die Möglichkeit, sich über die Tierausbeutungsindustrie zu informieren. Und zwar dort, wo Sie am meisten damit zu tun haben: in den Geschäften der Hamburger Innenstadt. Anhand von Bildern und Kurzvorträgen werden die Ausbeutungsformen für „Fleisch, Milch und Tierversuche“ aus Tierrechtsperspektive vor den Geschäften erläutert. Zusätzlich zeigen wir tierfreie Waren auf.

Treffpunkt: Mönckebrunnen, Mönckebergstraße
Kosten: 7 Euro / 4 Euro (vergünstigt)

Für Gruppen ab 5 Personen vereinbaren wir Extratermine.

Infos unter hamburg@die-tierbefreier.de

 

 

 

 

24.11.10Vorträge, Filme Stuttgart: Ringvorlesung 'Topos Tier'
Ringvorlesung 'Topos Tier'

Universität Stuttgart, Institut für Literaturwissenschaft & IZKT
Konzeption: Annette Bühler-Dietrich & Barbara Potthast
Kontakt: annette.buehler-dietrich@ilw.uni-stuttgart.de; barbara.potthast@ilw.uni-stuttgart.de

Ort:
Universität Stuttgart, Keplerstraße 17 (K II), Raum 17.25, 70174 Stuttgart
Tel.: 0711/ 685-82589

Topos Tier
Mit der Herausforderung eines interdisziplinären Denkens hat sich auch der alte anthropozentrische Blick auf das Tier verschoben. Der Titel der Ringvorlesung ›Topos Tier‹ spielt auf eine neue Wahrnehmung des Tiers als Ort und Produkt menschlicher Imagination und menschlichen Wissens an. So wird aus der Tierkunde politische Zoologie, lassen sich aus der Ethologie soziale Verhaltens- und Klugheitslehren entwickeln, ergeben sich aus der Mechanik der Tierbewegungen Poetiken der Phantasie und des Tanzes, aus dem Klang der Tierlaute Formen des Gesangs und seiner Mannigfaltigkeit. Als Agent menschlichen Wissens betrachtet lenkt das Tier die Aufmerksamkeit auch auf diejenigen Probleme im Spannungsfeld von Wissen, Technik und Kultur, die sonst im Dunkeln bleiben: die Verbrechen an Tieren im Dienst von Vernunft und Ökonomie.

Mittwoch, 24.11.2010, 18 Uhr
Dieter Jauch: Zoo gestern, heute, morgen. – Hat der Zoo eine Zukunft?

01.12.10Vorträge, Filme Stuttgart: Ringvorlesung 'Topos Tier'
Ringvorlesung 'Topos Tier'

Universität Stuttgart, Institut für Literaturwissenschaft & IZKT
Konzeption: Annette Bühler-Dietrich & Barbara Potthast
Kontakt: annette.buehler-dietrich@ilw.uni-stuttgart.de; barbara.potthast@ilw.uni-stuttgart.de

Ort:
Universität Stuttgart, Keplerstraße 17 (K II), Raum 17.25, 70174 Stuttgart
Tel.: 0711/ 685-82589

Topos Tier
Mit der Herausforderung eines interdisziplinären Denkens hat sich auch der alte anthropozentrische Blick auf das Tier verschoben. Der Titel der Ringvorlesung ›Topos Tier‹ spielt auf eine neue Wahrnehmung des Tiers als Ort und Produkt menschlicher Imagination und menschlichen Wissens an. So wird aus der Tierkunde politische Zoologie, lassen sich aus der Ethologie soziale Verhaltens- und Klugheitslehren entwickeln, ergeben sich aus der Mechanik der Tierbewegungen Poetiken der Phantasie und des Tanzes, aus dem Klang der Tierlaute Formen des Gesangs und seiner Mannigfaltigkeit. Als Agent menschlichen Wissens betrachtet lenkt das Tier die Aufmerksamkeit auch auf diejenigen Probleme im Spannungsfeld von Wissen, Technik und Kultur, die sonst im Dunkeln bleiben: die Verbrechen an Tieren im Dienst von Vernunft und Ökonomie.

Mittwoch, 1.12.2010, 18 Uhr
Hamed Taheri & Elisa Rössler: Urlaut – Sprache – Stimme. Vom Tier zum Menschen

15.12.10Vorträge, Filme Stuttgart: Ringvorlesung 'Topos Tier'
Ringvorlesung 'Topos Tier'

Universität Stuttgart, Institut für Literaturwissenschaft & IZKT
Konzeption: Annette Bühler-Dietrich & Barbara Potthast
Kontakt: annette.buehler-dietrich@ilw.uni-stuttgart.de; barbara.potthast@ilw.uni-stuttgart.de

Ort:
Universität Stuttgart, Keplerstraße 17 (K II), Raum 17.25, 70174 Stuttgart
Tel.: 0711/ 685-82589

Topos Tier
Mit der Herausforderung eines interdisziplinären Denkens hat sich auch der alte anthropozentrische Blick auf das Tier verschoben. Der Titel der Ringvorlesung ›Topos Tier‹ spielt auf eine neue Wahrnehmung des Tiers als Ort und Produkt menschlicher Imagination und menschlichen Wissens an. So wird aus der Tierkunde politische Zoologie, lassen sich aus der Ethologie soziale Verhaltens- und Klugheitslehren entwickeln, ergeben sich aus der Mechanik der Tierbewegungen Poetiken der Phantasie und des Tanzes, aus dem Klang der Tierlaute Formen des Gesangs und seiner Mannigfaltigkeit. Als Agent menschlichen Wissens betrachtet lenkt das Tier die Aufmerksamkeit auch auf diejenigen Probleme im Spannungsfeld von Wissen, Technik und Kultur, die sonst im Dunkeln bleiben: die Verbrechen an Tieren im Dienst von Vernunft und Ökonomie.

Mittwoch, 15.12.2010, 18 Uhr
Andreas Schlüter: Nachts im Regenwald

12.01.11Vorträge, Filme Stuttgart: Ringvorlesung 'Topos Tier'
Ringvorlesung 'Topos Tier'

Universität Stuttgart, Institut für Literaturwissenschaft & IZKT
Konzeption: Annette Bühler-Dietrich & Barbara Potthast
Kontakt: annette.buehler-dietrich@ilw.uni-stuttgart.de; barbara.potthast@ilw.uni-stuttgart.de

Ort:
Universität Stuttgart, Keplerstraße 17 (K II), Raum 17.25, 70174 Stuttgart
Tel.: 0711/ 685-82589

Topos Tier
Mit der Herausforderung eines interdisziplinären Denkens hat sich auch der alte anthropozentrische Blick auf das Tier verschoben. Der Titel der Ringvorlesung ›Topos Tier‹ spielt auf eine neue Wahrnehmung des Tiers als Ort und Produkt menschlicher Imagination und menschlichen Wissens an. So wird aus der Tierkunde politische Zoologie, lassen sich aus der Ethologie soziale Verhaltens- und Klugheitslehren entwickeln, ergeben sich aus der Mechanik der Tierbewegungen Poetiken der Phantasie und des Tanzes, aus dem Klang der Tierlaute Formen des Gesangs und seiner Mannigfaltigkeit. Als Agent menschlichen Wissens betrachtet lenkt das Tier die Aufmerksamkeit auch auf diejenigen Probleme im Spannungsfeld von Wissen, Technik und Kultur, die sonst im Dunkeln bleiben: die Verbrechen an Tieren im Dienst von Vernunft und Ökonomie.

Mittwoch, 12.1.2011, 18 Uhr
Hans Werner Ingensiep: Mensch und Menschenaffe in der Neuzeit
19.01.11Vorträge, Filme Stuttgart: Ringvorlesung 'Topos Tier'
Ringvorlesung 'Topos Tier'

Universität Stuttgart, Institut für Literaturwissenschaft & IZKT
Konzeption: Annette Bühler-Dietrich & Barbara Potthast
Kontakt: annette.buehler-dietrich@ilw.uni-stuttgart.de; barbara.potthast@ilw.uni-stuttgart.de

Ort:
Universität Stuttgart, Keplerstraße 17 (K II), Raum 17.25, 70174 Stuttgart
Tel.: 0711/ 685-82589

Topos Tier
Mit der Herausforderung eines interdisziplinären Denkens hat sich auch der alte anthropozentrische Blick auf das Tier verschoben. Der Titel der Ringvorlesung ›Topos Tier‹ spielt auf eine neue Wahrnehmung des Tiers als Ort und Produkt menschlicher Imagination und menschlichen Wissens an. So wird aus der Tierkunde politische Zoologie, lassen sich aus der Ethologie soziale Verhaltens- und Klugheitslehren entwickeln, ergeben sich aus der Mechanik der Tierbewegungen Poetiken der Phantasie und des Tanzes, aus dem Klang der Tierlaute Formen des Gesangs und seiner Mannigfaltigkeit. Als Agent menschlichen Wissens betrachtet lenkt das Tier die Aufmerksamkeit auch auf diejenigen Probleme im Spannungsfeld von Wissen, Technik und Kultur, die sonst im Dunkeln bleiben: die Verbrechen an Tieren im Dienst von Vernunft und Ökonomie.

Mittwoch, 19.1.2011, 18 Uhr
Manfred Schneider: Endzeitliches Schweifwedeln. Der Hund als Begleiter des letzten Menschen
02.02.11Vorträge, Filme Stuttgart: Ringvorlesung 'Topos Tier'
Ringvorlesung 'Topos Tier'

Universität Stuttgart, Institut für Literaturwissenschaft & IZKT
Konzeption: Annette Bühler-Dietrich & Barbara Potthast
Kontakt: annette.buehler-dietrich@ilw.uni-stuttgart.de; barbara.potthast@ilw.uni-stuttgart.de

Ort:
Universität Stuttgart, Keplerstraße 17 (K II), Raum 17.25, 70174 Stuttgart
Tel.: 0711/ 685-82589

Topos Tier
Mit der Herausforderung eines interdisziplinären Denkens hat sich auch der alte anthropozentrische Blick auf das Tier verschoben. Der Titel der Ringvorlesung ›Topos Tier‹ spielt auf eine neue Wahrnehmung des Tiers als Ort und Produkt menschlicher Imagination und menschlichen Wissens an. So wird aus der Tierkunde politische Zoologie, lassen sich aus der Ethologie soziale Verhaltens- und Klugheitslehren entwickeln, ergeben sich aus der Mechanik der Tierbewegungen Poetiken der Phantasie und des Tanzes, aus dem Klang der Tierlaute Formen des Gesangs und seiner Mannigfaltigkeit. Als Agent menschlichen Wissens betrachtet lenkt das Tier die Aufmerksamkeit auch auf diejenigen Probleme im Spannungsfeld von Wissen, Technik und Kultur, die sonst im Dunkeln bleiben: die Verbrechen an Tieren im Dienst von Vernunft und Ökonomie.

Mittwoch, 2.2.2011, 18 Uhr
Julien Bondaz: Politiques du zoo en Afrique de l'Ouest
10.02.11
19:00h
 
bis
 
23:00h
Vorträge, Filme Nürnberg: Infoabend: "Nürnberg vegetarisch!"

Die Bürgerinitiative “Donnerstag Veggietag Nürnberg” lädt herzlich ein zum ersten öffentlichen Infoabend “Nürnberg vegetarisch!“ am 10.02.2011 um 19 Uhr im Nachbarschaftshaus Gostenhof, an dem wir interessierte Bürgerinnen und Bürger über die vegetarische Ernährung und ihre zahlreichen positiven Folgen sowie die Arbeit der Bürgerinitiative informieren möchten.

Nach einer kurzen Einführung zur Aktion “Donnerstag Veggietag” sowie den Zielen und Aufgaben der Initiative informieren kurze Filmbeiträge über die wichtigsten Aspekte der vegetarischen Ernährung, die dann in einer anschließenden Diskussionsrunde weiter vertieft werden sollen. Mit leckeren vegetarischen Snacks, Infomaterial sowie Infoständen für Interessierte und hoffentlich angeregten Gesprächen wird dann der Abend ausklingen.

Wir freuen uns auf zahlreiche Besucher und interessante Diskussionen!

Bürgerinitiative Donnerstag Veggietag Nürnberg
www.nuernberg.donnerstag-veggietag.de
kontakt@nuernberg.donnerstag-veggietag.de

Adresse:


11.03.11
20:00h
 
bis
 
23:00h
Vorträge, Filme Hamburg: Tierbefreiungsvokü in Hamburg
Samstag, 12.03.11, ab 20 Uhr
VOKÜ + FILM 

Tierbefreiungs-Soli-Vokü

nach dem Essen – Film: “Bold Native” – Charlie Cranehill, ein Tierbefreier der wegen Terrorismus gesucht wird, taucht aus dem Untergrund auf, um eine nationale Aktion zu koordinieren. Währendessen versucht sein ihm entfremdeter Vater (CEO einer großern Firma) ihn zu finden, bevor es das FBI tut…

(englische Originalfassung, ohne Untertitel) (2010)

Café Knallhart, Von-Melle-Park 1, Uni-Campus Hamburg

-

23.03.11
19:00h
bis18.05.11
19:00h
Vorträge, Filme Berlin: Vortragsreihe Feminismus und Tierbefreiung
Tierbefreiung und Antispeziesismus können als Versuch gelten, linke gesellschaftskritische Ansätze auf nichtmenschliche Tiere auszuweiten. Die Befreiung aus Unterdrückungsverhältnissen hört nicht beim Menschen auf und so gilt es, auch für nichtmenschliche Tiere einen Status jenseits von Ausbeutung und fernab eines Lebens als Objekte menschlicher Verfügungsgewalt zu erstreiten. Um dem Anspruch einer emanzipatorischen Praxis gerecht zu werden, ist es wichtig, Herrschaftsformen zu erkennen und zu bekämpfen. Es stellt sich die Frage nach Schnittpunkten zu anderen gesellschaftlichen Kämpfen.
Die Veranstaltungsreihe ‘Feminismus und Tierbefreiung – Zu den Zusammenhängen und Differenzen der Achsen von Herrschaft in Geschlechterverhältnissen und Mensch-Tier-Verhältnissen’ will sich der Thematik von verschiedenen Seiten aus nähern. Es wird auf die Parallelen zwischen Geschlechterverhältnissen und Mensch-Tier-Verhältnissen eingegangen, auf feministische Kritik an und aus der Tierbefreiungsbewegung, sowie auf die Ansätze der Queer Theory – sowohl als Instrument zur Untersuchung von Diskursen über die Sexualitäten von nichtmenschlichen Tieren als auch zur Reflexion veganer und tierbefreierischer Identitäten.
Zu diesem breiten Themenspektrum organisiert die Berliner-Tierbefreiungs-Aktion (BerTA) mehrere Veranstaltungen.
Mehr Informationen auf www.berta-online.org

-Mittwoch, 23.03.2011, 19:00 Uhr: Zur Bedeutung von Dualismen, Herrschaft und der Konstruktion des Anderen – Parallelen zwischen Geschlechterbinarität und Mensch-Tier-Verhältnis
-Mittwoch, 06.04.2011, 19:00 Uhr: Der Fleischvergleich – Feministische Diskurse in der Tierbefreiungs/Tierrechtsbewegung
-Mittwoch, 20.04.2011, 19:00 Uhr: Gemeinsame Geschichte der Feminismus- und Tierbefreiungsbewegung
-Mittwoch, 04.05.2011, 19:00 Uhr: Queer Theory zur Kritik veganer „Identitätspolitik“
-Mittwoch, 18.05.2011, 19:00 Uhr: Vergeschlechtlichte Tiere – eine queer-theoretische Betrachtung des Mensch-Tier-Verhältnisses


Alle Veranstaltungen finden in Berlin im Versammlungsraum des Mehringhofs, Gneisenaustraße 2a, U6/U7/M19 (Mehringdamm) statt. Der Eintritt ist frei.
25.03.11
18:00h
 
bis
 
23:00h
Vorträge, Filme Düsseldorf: Poststrukturalismus und Tierbefreiung

Veganer Infotreff im Linken Zentrum Hinterhof

 

Poststrukturalismus und Tierbefreiung von Sven Wirth:
Im Vortrag werden grundlegende Ideen des Post-Strukturalismus erläutert und anhand dessen das Mensch-Tier-Verhältnis hinterfragt.
Sowohl für Freunde der Herrschaftskritik als auch der Erkenntnistheorie wird dies bestimmt ein spannender Abend.

 

Vokü ab 18 Uhr
Vortrag ab 19 Uhr

Adresse: Linkes Zentrum Hinterhof
Corneliusstraße 108
40225 Düsseldorf


 

Veranstalter des Abends: Initiative Veganer Fortschritt

http://veganer-fortschritt.de/
06.04.11Vorträge, Filme Berlin: Vortragsreihe Feminismus und Tierbefreiung
Der Fleischvergleich – Feministische
Diskurse in der Tierbefreiungs/Tierrechtsbewegung

Ort und Infos:
**************
Alle Veranstaltungen finden im Versammlungsraum des Mehringhofs,
Gneisenaustraße 2a, U6/U7/M19 (Mehringdamm)in Berlin statt. Der Eintritt
ist frei.

Infos unter: www.berta-online.org


Ankündigung:
************

Tierbefreiung und Antispeziesismus können als Versuch gelten, linke
gesellschaftskritische Ansätze auf nichtmenschliche Tiere auszuweiten. Die
Befreiung aus Unterdrückungsverhältnissen hört nicht beim Menschen auf und
so gilt es, auch für nichtmenschliche Tiere einen Status jenseits von
Ausbeutung und fernab eines Lebens als Objekte menschlicher
Verfügungsgewalt zu erstreiten. Um dem Anspruch einer emanzipatorischen
Praxis gerecht zu werden, ist es wichtig, Herrschaftsformen zu erkennen
und zu bekämpfen. Es stellt sich die Frage nach Schnittpunkten zu anderen
gesellschaftlichen Kämpfen.

Auf aktivistischer wie auch theoretischer Ebene sind hier neben den
Kämpfen der Arbeiter_innenbewegung und der antirassistischen Bewegung
speziell die feministischen Traditionen hervorzuheben. So galt der
teilweise militant geführte Kampf der Suffragettenbewegung Anfang des 20.
Jahrhunderts in Großbritannien sowohl der Einführung des Wahlrechts für
Frauen als auch der Abschaffung von Tierversuchen. In der
Bürger_innenrechtsbewegung in den USA sind ebenfalls Beispiele für die
Verknüpfung von feministischen und Tierbefreiungsgedanken zu finden. In
Deutschland setzte sich Anfang des 20. Jahrhunderts unter anderem teile
der sehr vielfältigen Reformbewegungen für speziesübergreifende Befreiung
ein. So trat z.B. der Bund für radikale Ethik nicht nur für Tierschutz
bzw. Tierrechte und Vegetarismus ein, sondern auch für menschliche Belange
wie Pazifismus, Frauenwahlrecht oder die Abschaffung der Todesstrafe. Auch
in der jüngeren Geschichte gibt es viele personelle und inhaltliche
Schnittpunkte. Aus der Student_innenbewegung der 1968er gingen an einigen
Orten auch Tierschutz- bzw. Tierrechtsgruppen hervor. Auch die
Notwendigkeit der theoretischen Verknüpfung feministischer und
tierbefreierischer Ansätze wird von etlichen zeitgenössischen Autor_innen
betont. Beispiele hierfür sind unter anderem Barbara Noske, Birgit
Mütherich, Susanna Harringer, Josephine Donnovan, Carol J. Adams, Marti
Kheel und Donna Haraway.

Die Grundlagen der beiden genannten Herrschaftsverhältnisse weisen viele
Parallelen auf. So werden in dualistischen Schemata machtvoll die
jeweiligen Grenzen (zwischen ‘Mann’ und ‘Frau’ sowie zwischen ‘Mensch’ und
‘Tier’) gezogen und naturalisiert. Ebenso wird jegliche Form der Existenz
eines ‘Dazwischenliegenden’ in der binären Logik verleugnet und so die
Norm erst konstruiert. Die Zuschreibungen der jeweiligen (Rollen-)Bilder
überschneiden sich stark und stehen in Zusammenhang mit weiteren
Kategorien wie Natur/Kultur oder Körper/Geist. So ist sowohl der Sexismus
als auch der Speziesismus eine Ausprägung des Denkens in einer
‘westlichen’ Philosophietradition sowie der damit im Zusammenhang
stehenden historisch-gesellschaftlichen Strukturen.

Die Veranstaltungsreihe ‘Feminismus und Tierbefreiung – Zu den
Zusammenhängen und Differenzen der Achsen von Herrschaft in
Geschlechterverhältnissen und Mensch-Tier-Verhältnissen’ will sich der
Thematik von verschiedenen Seiten aus nähern. Es wird auf die Parallelen
zwischen Geschlechterverhältnissen und Mensch-Tier-Verhältnissen
eingegangen, auf feministische Kritik an und aus der
Tierbefreiungsbewegung, sowie auf die Ansätze der Queer Theory – sowohl
als Instrument zur Untersuchung von Diskursen über die Sexualitäten von
nichtmenschlichen Tieren als auch zur Reflexion veganer und
tierbefreierischer Identitäten. Zu diesem breiten Themenspektrum
organisiert die Berliner-Tierbefreiungs-Aktion (BerTA) mehrere
Veranstaltungen.

Abstracts zu den einzelnen Veranstaltungen befinden sich auf
www.berta-online.org


24.04.11
20:00h
 
bis
 
23:50h
Vorträge, Filme Dresden: Akustik Konzi und Film

 

Aktsuik Konzi und Film
am Ostersonntag, 24. April 2011
im AZ Conni ab 20 Uhr (Einlass ab 19 Uhr)

 

· Konzert
Tes / Niederlande (Indie, Akustik)
Tes ist eine Singer / Songwriterin aus den Niederlanden. Ihre erste CD "People" veröffentlichte sie 2005 mit 4 Piano Stücken und 4 Song auf Akustik Gitarre.

 

True Nature / USA (Akustik, Core)
x TRUE NATURE x ist ein Projekt, mit dem versucht wird, Menschen außerhalb der Hardcore-Szene anzusprechen und für Themen wie Animal Liberation, Earth Liberation oder Drogenkonsum zu sensibilisieren. 

 

· und Film
Bold Native - a film about animal liberation

Infos unter
https://www.libertaeres-netzwerk.info/tierrechtsgruppe

Bold Native is a fiction feature film. Charlie Cranehill, an animal liberator wanted by the United States government for domestic terrorism, emerges from the underground to coordinate a nationwide action as his estranged CEO father tries to find him before the FBI does. The film simultaneously follows a young woman who works for an animal welfare organization fighting within the system to establish more humane treatment of farmed animals. From abolitionists to welfarists, Bold Native takes on the issue of modern animal use and exploitation from several angles within the context of a road movie adventure story.

 

The filmmakers’ background in documentary informed the creative approach to Bold Native. Self-financed and shot with a four person team in real-world locations, sometimes using real activists, lawyers, and formerly imprisoned animal liberators, the film weaves an intricate tale of one of the most important issues facing America and the world morally and ecologically – the impact and consequences of industrialized animal use. And with a character who faces prosecution and potential lifetime imprisonment under the recently passed Animal Enterprise Terrorism Act (AETA) for property crimes currently considered terrorism, the film also illuminates the danger of corporate interests influencing the law in a post-9/11 world.

 

27.04.11
18:00h
 
bis
 
23:50h
Vorträge, Filme Lübeck: Konzert und Filmvorführung
Am Mittwoch, den 27.04. zeigen wir beim Tierbefreier Café im Brazil, auf der Walli (Lübeck) den Film Bold Native und freuen uns danach auf ein Akustik Konzert mit True Nature.
In dem Film geht es um Charlie Cranehill, ein Tierbefreier, der wegen “Terrorismus” gesucht wird. Er taucht aus dem Untergrund auf, um eine nationale Aktion zu koordinieren. Währendessen versucht sein ihm entfremdeter Vater (CEO einer großern Firma) ihn zu finden, bevor es das FBI tut.
Der Film wird auf Englisch sein und hat leider keine Untertitel. http://www.myspace.com/xtruenaturexmusic
http://www.boldnative.com http://cafe-brazil.net/
http://lift.blogsport.de/
30.04.11
16:00h
 
bis
 
22:00h
Vorträge, Filme Vegane Eltern Workshop
Linkes Zentrum Hinterhof
Corneliusstraße 108
Düsseldorf

Am 30. April, ab 16 Uhr Kuchen-Vokü, ab 17 Uhr Workshop
Die Nachwuchsplanung (falls das Schicksal nicht für eine_n entscheidet), die Schwangerschaft und die Geburt eines Kindes stellen vor allem für die Eltern, sei es leiblich oder nicht, eine große Herausforderung dar.
Neben (Vor-)Freude, Glücksgefühlen etc. sind damit ebenso Ängste, Fragen und teilweise soziale Ausgrenzung verbunden.
Diese Probleme stellen sich für nahezu alle Eltern ein. Aufgrund der nicht-veganen Gesellschaftsverhältnisse, kann eine “vegane Sozialisation“ des Kindes die auftretenden Schwierigkeiten ggf. noch vergrößern.
 
Der Workshop richtet sich an alle Menschen, die vegane Eltern sind, werden wollen oder einfach nur neugierig sind, welchen Problemen sich diese Menschen ausgesetzt sehen. Es kann um Fragen der Ernährung gehen, um den Zoobesuch im Kindergarten, das Wochenende bei den nicht vegan lebenden Großeltern etc.
Gerade innerhalb der „Szene“ scheint eine Verbindung von Aktivismus und Elternschaft sich häufig auszuschließen. Um dies zu verändern, sind nicht nur die Eltern gefragt, auch die (noch) kinderlosen Aktivist_innen können zu einer erhöhten Vereinbarkeit von „Familie“ und Aktivismus beitragen.
 
Der Workshop wird nicht von einer Person allein geleitet werden. Wir wollen versuchen zusammenzutragen was uns beschäftigt, um dann in Kleingruppen oder auch im Plenum gemeinsam an diesen Themen zu arbeiten.
Fragestellungen, die wir an diesem Abend nicht bearbeiten können, wollen wir bei Interesse an weiteren Terminen angehen, so dass sich das Thema vielleicht dauerhaft etabliert und ein steter, reger Austausch stattfindet.
 
Wenn Du Interesse hast Deine Erfahrungen mit anderen interessierten Menschen zu teilen, dich einzubringen oder zuzuhören und vielleicht auch selber neue Anregungen, Hilfestellungen etc. zu erhalten, würden wir uns freuen dich am 30. April begrüßen zu dürfen. Falls du vor Ort eine Kinderbetreuung benötigst, würden wir uns freuen, wenn du dich vorher per E-Mail (info@veganer-fortschritt.de) mit uns in Kontakt setzt, damit wir die ungefähre Anzahl an Kindern und deren Alter abschätzen können.
 
Die Veranstaltung ist rauchfrei.
04.05.11Vorträge, Filme Berlin: Vortragsreihe Feminismus und Tierbefreiung
19:00 Uhr: Queer Theory zur Kritik veganer
„Identitätspolitik“
Ort und Infos:
**************
Alle Veranstaltungen finden im Versammlungsraum des Mehringhofs,
Gneisenaustraße 2a, U6/U7/M19 (Mehringdamm)in Berlin statt. Der Eintritt
ist frei.

Infos unter: www.berta-online.org


Ankündigung:
************

Tierbefreiung und Antispeziesismus können als Versuch gelten, linke
gesellschaftskritische Ansätze auf nichtmenschliche Tiere auszuweiten. Die
Befreiung aus Unterdrückungsverhältnissen hört nicht beim Menschen auf und
so gilt es, auch für nichtmenschliche Tiere einen Status jenseits von
Ausbeutung und fernab eines Lebens als Objekte menschlicher
Verfügungsgewalt zu erstreiten. Um dem Anspruch einer emanzipatorischen
Praxis gerecht zu werden, ist es wichtig, Herrschaftsformen zu erkennen
und zu bekämpfen. Es stellt sich die Frage nach Schnittpunkten zu anderen
gesellschaftlichen Kämpfen.

Auf aktivistischer wie auch theoretischer Ebene sind hier neben den
Kämpfen der Arbeiter_innenbewegung und der antirassistischen Bewegung
speziell die feministischen Traditionen hervorzuheben. So galt der
teilweise militant geführte Kampf der Suffragettenbewegung Anfang des 20.
Jahrhunderts in Großbritannien sowohl der Einführung des Wahlrechts für
Frauen als auch der Abschaffung von Tierversuchen. In der
Bürger_innenrechtsbewegung in den USA sind ebenfalls Beispiele für die
Verknüpfung von feministischen und Tierbefreiungsgedanken zu finden. In
Deutschland setzte sich Anfang des 20. Jahrhunderts unter anderem teile
der sehr vielfältigen Reformbewegungen für speziesübergreifende Befreiung
ein. So trat z.B. der Bund für radikale Ethik nicht nur für Tierschutz
bzw. Tierrechte und Vegetarismus ein, sondern auch für menschliche Belange
wie Pazifismus, Frauenwahlrecht oder die Abschaffung der Todesstrafe. Auch
in der jüngeren Geschichte gibt es viele personelle und inhaltliche
Schnittpunkte. Aus der Student_innenbewegung der 1968er gingen an einigen
Orten auch Tierschutz- bzw. Tierrechtsgruppen hervor. Auch die
Notwendigkeit der theoretischen Verknüpfung feministischer und
tierbefreierischer Ansätze wird von etlichen zeitgenössischen Autor_innen
betont. Beispiele hierfür sind unter anderem Barbara Noske, Birgit
Mütherich, Susanna Harringer, Josephine Donnovan, Carol J. Adams, Marti
Kheel und Donna Haraway.

Die Grundlagen der beiden genannten Herrschaftsverhältnisse weisen viele
Parallelen auf. So werden in dualistischen Schemata machtvoll die
jeweiligen Grenzen (zwischen ‘Mann’ und ‘Frau’ sowie zwischen ‘Mensch’ und
‘Tier’) gezogen und naturalisiert. Ebenso wird jegliche Form der Existenz
eines ‘Dazwischenliegenden’ in der binären Logik verleugnet und so die
Norm erst konstruiert. Die Zuschreibungen der jeweiligen (Rollen-)Bilder
überschneiden sich stark und stehen in Zusammenhang mit weiteren
Kategorien wie Natur/Kultur oder Körper/Geist. So ist sowohl der Sexismus
als auch der Speziesismus eine Ausprägung des Denkens in einer
‘westlichen’ Philosophietradition sowie der damit im Zusammenhang
stehenden historisch-gesellschaftlichen Strukturen.

Die Veranstaltungsreihe ‘Feminismus und Tierbefreiung – Zu den
Zusammenhängen und Differenzen der Achsen von Herrschaft in
Geschlechterverhältnissen und Mensch-Tier-Verhältnissen’ will sich der
Thematik von verschiedenen Seiten aus nähern. Es wird auf die Parallelen
zwischen Geschlechterverhältnissen und Mensch-Tier-Verhältnissen
eingegangen, auf feministische Kritik an und aus der
Tierbefreiungsbewegung, sowie auf die Ansätze der Queer Theory – sowohl
als Instrument zur Untersuchung von Diskursen über die Sexualitäten von
nichtmenschlichen Tieren als auch zur Reflexion veganer und
tierbefreierischer Identitäten. Zu diesem breiten Themenspektrum
organisiert die Berliner-Tierbefreiungs-Aktion (BerTA) mehrere
Veranstaltungen.

Abstracts zu den einzelnen Veranstaltungen befinden sich auf
www.berta-online.org

06.05.11
20:00h
 
bis
 
23:00h
Vorträge, Filme Freiburg: Soliküche + Infoveranstalltung

Soliküche
Vegane Soliküche / Vegane-Soli-Küche (SOKÜ) / ab 20 Uhr / KTS Freiburg / Baslerstraße 103, 79100 Freibrug

Infoveranstaltung
Film und Infoveranstaltung, Filmpremiere (Spielfilm, english): „Bold Native“ mit anschließender Infoveranstaltung zur Repression gegen die Tierbefreiungsbewegung / ANTISPE-Freiburg / ab 20 Uhr / KTS Freiburg / Baslerstraße 103, 79100 Freibrug / Eintritt FREI


http://totalliberation.blogsport.de
07.05.11Vorträge, Filme Hamburg: Vortrag zur Einführung in das Thema Tierrechte
Vortrag zur Einführung in das Thema Tierrechte Als Ergänzung zur Demo zum Internationalen Tag zur Abschaffung der Tierversuche am 30. April in Hamburg:

Wann: Sa., 7. Mai 2011, 20.00 Uhr

Was: »Warum Tiere keine Ware sind« - Vortrag zur Einführung in das Thema Tierrechte.
Davor gibt es eine vegane Vokü, wo mensch gegen Spende gut und günstig essen kann.

Wo: Café Knallhart, Von-Melle-Park 9, Uni-Campus, Hamburg

Veranstalter: die Tierbefreier e.V. Ortsgruppe Hamburg
07.05.11
20:00h
 
bis
 
23:00h
Vorträge, Filme Freiburg: Soliküche + Infoveranstalltung

Soliküche
Vegane Soliküche / Vegane-Soli-Küche (SOKÜ) / ab 20 Uhr und über die ganze Nacht während der KTS-Hausparty / KTS Freiburg / Baslerstraße 103, 79100 Freibrug

Infoveranstalltung
Film und Infoveranstaltung, Film (Doku, english): „behind the mask“ mit anschließender Infoveranstaltung zur Repression gegen die Tierbefreiungsbewegung / ANTISPE-Freiburg / ab 20 Uhr / KTS Freiburg / Baslerstraße 103, 79100 Freibrug / Eintritt FREI

http://totalliberation.blogsport.de

18.05.11Vorträge, Filme Berlin: Vortragsreihe Feminismus und Tierbefreiung
Vergeschlechtlichte Tiere – eine
queer-theoretische Betrachtung des Mensch-Tier-Verhältnisses
Ort und Infos:
**************
Alle Veranstaltungen finden im Versammlungsraum des Mehringhofs,
Gneisenaustraße 2a, U6/U7/M19 (Mehringdamm)in Berlin statt. Der Eintritt
ist frei.

Infos unter: www.berta-online.org


Ankündigung:
************

Tierbefreiung und Antispeziesismus können als Versuch gelten, linke
gesellschaftskritische Ansätze auf nichtmenschliche Tiere auszuweiten. Die
Befreiung aus Unterdrückungsverhältnissen hört nicht beim Menschen auf und
so gilt es, auch für nichtmenschliche Tiere einen Status jenseits von
Ausbeutung und fernab eines Lebens als Objekte menschlicher
Verfügungsgewalt zu erstreiten. Um dem Anspruch einer emanzipatorischen
Praxis gerecht zu werden, ist es wichtig, Herrschaftsformen zu erkennen
und zu bekämpfen. Es stellt sich die Frage nach Schnittpunkten zu anderen
gesellschaftlichen Kämpfen.

Auf aktivistischer wie auch theoretischer Ebene sind hier neben den
Kämpfen der Arbeiter_innenbewegung und der antirassistischen Bewegung
speziell die feministischen Traditionen hervorzuheben. So galt der
teilweise militant geführte Kampf der Suffragettenbewegung Anfang des 20.
Jahrhunderts in Großbritannien sowohl der Einführung des Wahlrechts für
Frauen als auch der Abschaffung von Tierversuchen. In der
Bürger_innenrechtsbewegung in den USA sind ebenfalls Beispiele für die
Verknüpfung von feministischen und Tierbefreiungsgedanken zu finden. In
Deutschland setzte sich Anfang des 20. Jahrhunderts unter anderem teile
der sehr vielfältigen Reformbewegungen für speziesübergreifende Befreiung
ein. So trat z.B. der Bund für radikale Ethik nicht nur für Tierschutz
bzw. Tierrechte und Vegetarismus ein, sondern auch für menschliche Belange
wie Pazifismus, Frauenwahlrecht oder die Abschaffung der Todesstrafe. Auch
in der jüngeren Geschichte gibt es viele personelle und inhaltliche
Schnittpunkte. Aus der Student_innenbewegung der 1968er gingen an einigen
Orten auch Tierschutz- bzw. Tierrechtsgruppen hervor. Auch die
Notwendigkeit der theoretischen Verknüpfung feministischer und
tierbefreierischer Ansätze wird von etlichen zeitgenössischen Autor_innen
betont. Beispiele hierfür sind unter anderem Barbara Noske, Birgit
Mütherich, Susanna Harringer, Josephine Donnovan, Carol J. Adams, Marti
Kheel und Donna Haraway.

Die Grundlagen der beiden genannten Herrschaftsverhältnisse weisen viele
Parallelen auf. So werden in dualistischen Schemata machtvoll die
jeweiligen Grenzen (zwischen ‘Mann’ und ‘Frau’ sowie zwischen ‘Mensch’ und
‘Tier’) gezogen und naturalisiert. Ebenso wird jegliche Form der Existenz
eines ‘Dazwischenliegenden’ in der binären Logik verleugnet und so die
Norm erst konstruiert. Die Zuschreibungen der jeweiligen (Rollen-)Bilder
überschneiden sich stark und stehen in Zusammenhang mit weiteren
Kategorien wie Natur/Kultur oder Körper/Geist. So ist sowohl der Sexismus
als auch der Speziesismus eine Ausprägung des Denkens in einer
‘westlichen’ Philosophietradition sowie der damit im Zusammenhang
stehenden historisch-gesellschaftlichen Strukturen.

Die Veranstaltungsreihe ‘Feminismus und Tierbefreiung – Zu den
Zusammenhängen und Differenzen der Achsen von Herrschaft in
Geschlechterverhältnissen und Mensch-Tier-Verhältnissen’ will sich der
Thematik von verschiedenen Seiten aus nähern. Es wird auf die Parallelen
zwischen Geschlechterverhältnissen und Mensch-Tier-Verhältnissen
eingegangen, auf feministische Kritik an und aus der
Tierbefreiungsbewegung, sowie auf die Ansätze der Queer Theory – sowohl
als Instrument zur Untersuchung von Diskursen über die Sexualitäten von
nichtmenschlichen Tieren als auch zur Reflexion veganer und
tierbefreierischer Identitäten. Zu diesem breiten Themenspektrum
organisiert die Berliner-Tierbefreiungs-Aktion (BerTA) mehrere
Veranstaltungen.

Abstracts zu den einzelnen Veranstaltungen befinden sich auf
www.berta-online.org

27.05.11
19:00h
 
bis
 
23:50h
Vorträge, Filme Zum Stand der historischen Human-Animal Studies: Kritik, Praxis und Ziele

von Dr. Mieke Roscher (Universität Bremen), am 27. Mai, ab 19 Uhr Vokü, ab 20 Uhr Vortrag im Linken Zentrum „Hinterhof“, Corneliusstraße 108, 40225 Düsseldorf

Tiere scheinen offenkundig bestimmte mediale Funktionen zu übernehmen, zu ihrer Historisierung reicht es jedoch häufig nicht. Ob nun aus ideologischer Befangenheit oder Methodenkritik: die (deutsche) Geschichtswissenschaft scheint noch nicht dazu bereit, Tiere als historische Akteure anzuerkennen.
Dieser Vortrag möchte deshalb zum einen über den Stand der Tierhistoriografie in der Geschichtswissenschaft berichten, zum anderen die aktuelle Diskussion innerhalb der (angloamerikanisch geprägten) „Human-Animal-Studies“ über theoretische und methodische Fundierungen einer Tiergeschichte darlegen.

Vollständiges Abstract

08.06.11
19:00h
 
bis
 
23:50h
Vorträge, Filme Düsseldorf: Buchvorstellung: Das Schlachten beenden!

Buchvorstellung und Diskussion mit Lou Marin (Verlag
Graswurzelrevolution) am 8. Juni, ab 19 Uhr Vokü, ab 20 Uhr Lesung im
Linken Zentrum „Hinterhof“, Corneliusstraße 108, 40225 Düsseldorf

Waren die modernen Schlachthäuser von Chicago bis Tula/Russland, die im ausgehenden 19. Jahrhundert die Epoche der industriellen Schlachtung und Massentierhaltung einläuteten, wirklich eine „humanere Form des Tötens“, wie es damals propagiert wurde? Gibt es überhaupt moderne, „humane“ Formen des Tötens? Leo Tolstoi hat einen dieser modernen Schlachthöfe besucht und war geschockt. Magnus Schwantje hat dann mitten im Ersten Weltkrieg Analysen zum Zusammenhang von Tiermord und Menschenmord veröffentlicht. Für den Anarchisten Elisée Reclus gehörte zu einer anarchistischen Moral die vegetarische Lebensweise. Die Feministin, Juristin und gewaltfreie Anarchistin Clara Wichmann stellte
eine Rechtstradition infrage, die Tiere mit Sachen gleichstellte. „Sozialismus heißt ausbeutungsfreie Gesellschaft“, propagierte in den zwanziger Jahren der „Internationale Sozialistische Kampfbund“ (ISK) und meinte damit, dass auch Tiere frei von Ausbeutung leben sollten. Die heutigen Kontroversen um Veganismus, Tierrechts-Bewegungen, Kampagnen gegen Massentierhaltung und Tierversuche haben eine Geschichte, die zum Teil mit anarchistischen, pazifistischen, sozialistischen und feministischen Argumentationen verknüpft war. Das Buch geht diesen historischen Spuren nach.

 

Siehe auch: http://www.graswurzel.net/verlag/vege.shtml

09.06.11
19:00h
 
bis
 
23:00h
Vorträge, Filme Buchvorstellung "Das Schlachten beenden" und Einweihung des neuen Büros der TiRS

 

Seit den 1980er Jahren entstand eine neue Jugendszene, die eine Kultur veganer Lebensweise und damit verbundener direkter Aktionen für Tierrechte praktiziert (z. B. Kampagnen gegen Pelze, gegen die Hetzjagd in England usw.). Der vegetarische/vegane Lebensstil wurde zu einem festen Bestandteil von Jugendszenen, autonomen Gruppen im Umfeld des gewaltfreien Anarchismus und bei Treffen und Aktionscamps. 

Etwa so leiten Lou Marin und Johann Bauer das Buch ein in dem sie Texte von Leo Toltstoi, Elisee Reclus, Magnus Schwantje, Clara Wichmann und des Internationalen Sozialistischen Kampfbunds in einen Kontext setzen und mit hilfe dieser die verschiedenen sozialen Bewegungen und die jeweiligen Begründungen für eine vegetarische/vegane Lebensweise vorstellen.
Wir laden alle Interessierten herzlich ein, Lou Marin bei seinem Vortrag über das Buch "Das Schlachten beenden!" zuzuhören und anschließend gemeinsam mit uns zu diskutieren. Nach der Diskussion findet ein Sektempfang zur Einweihung des neuen Raumes der TiRS statt - wozu wir ebenfalls herzlich einladen.
Am Donnerstag den 9. Juni 2011
  • Buchvorstellung "Das Schlachten beenden" um 19Uhr
  • Einweihung des neuen Raumes der TiRS ab 21Uhr

Im linken Zentrum Lilo Herrmann

Böblingerstrasse 105, 70199 STUTTGART

http://www.tirs-online.de/

11.06.11Vorträge, Filme Hamburg: Buchvorstellung "Das Schlachten beenden"
Buchvorstellung – „Das Schlachten beenden” (Sa, 11.Juni im Rahmen der Tierbefreiungsvokü, 21h)
 

Buchvorstellung im Rahmen der Tierbefreiungsvokü am Samstag, 11.Juni 2011 gegen 21 Uhr -  „Das Schlachten beenden.
Zur Kritik der Gewalt an Tieren. Anarchistische, feministische, pazifistische und linkssozialistische Traditionen“ mit Herausgeber Lou Marin.


 

Infos: http://www.tierbefreiung-hamburg.org/archives/739

28.06.11
19:00h
 
bis
 
22:00h
Vorträge, Filme Osnabrück: Vortrag: Zur Dekonstruktion der Mensch-Tier-Grenze
Vortrag im Rahmen des Café Tatze - am 28.06 - ab 19h 

Zur Dekonstruktion der Mensch-Tier-Grenze
Herrschaftskritische und antispeziesistische Ansätze  aus der Tierbefreiungsbewegung

Ein Vortrag von Sven Wirth mit anschließender Diskussion

Die Frage, was eigentlich 'Tiere' von Menschen  unterscheidet, hat bedeutende Auswirkungen auf den Umgang mit nichtmenschlichen Individuen. In der dominanten westlichen Geschichte gibt es kaum gravierendere Stützpfeiler der philosophischen Tradition als die Grenze zwischen Menschen und nichtmenschlichen Tieren. Aber diese Grenze ist keine natürliche Grenze, sie ist nicht 'einfach da', sondern sie wird, in machtvollen Praxen, immer wieder neu hergestellt. Nichtmenschliche Tiere sind der zentrale Abgrenzungspunkt um zu konstruieren, was 'der Mensch' ist. In diesem Dualismus liegt eine wesentliche Grundlage für die Ausbeutung, Unterdrückung und Herrschaft über nichtmenschliche Tiere.

Aber die Grenze gerät immer weiter in die Kritik:
„Die letzten Brückenköpfe unserer Einzigartigkeit sind korrumpiert […]: Sprache, Werkzeuggebrauch, Sozialverhalten, Geist, nichts ist mehr übrig, das die Trennungslinie zwischen Mensch und Tier überzeugend festzulegen vermag – und viele sind auch nicht mehr von der Notwendigkeit einer solchen Trennungslinie überzeugt.“ (Donna Haraway: Ein Manifest für Cyborgs, Seite 36)

 In dem Vortrag werden die Hintergründe des Mensch/Tier-Dualismus beleuchtet und Wege skizziert, die zu einer Dekonstruktion dieses Dualismus führen können. Aufbauend auf einer Tierbefreiungsperspektive wird das vorherrschende gesellschaftliche Mensch-Tier-Verhältnis als ein speziesistisches Herrschaftsverhältnis analysiert und aufgezeigt, was die Stützpfeiler dieser Herrschaft sind. Dabei wird sowohl auf materielle Dimensionen des Speziesismus als auch auf seine strukturellen und epistemischen Dimensionen eingegangen. Begonnen wird jedoch damit, zu erklären, was überhaupt unter Speziesismus verstanden werden kann und wie eine herrschaftkritische Perspektive für die Befreiung der 'Tiere' aussehen kann.

 Eine Veranstaltung im Rahmen des Café Tatze - Offener Tierrechtstreff in Kooperation mit der Hochschulinitiative für Tierrechte der Universität Osnabrück  
 am 28.06.2011 im SubstAnZ - Frankenstr. 25a, Osnabrück
(Vereinsveranstaltung, neue Gesichter immer herzlich willkommen!)

 Weitere Infos unter: 
https://mensch.coop/cafe_tatze 

 

01.07.11
09:30h
 
bis
 
18:00h
Vorträge, Filme Hamburg: Tagung "Fleisch Essen"
Wissenschaftliche Tagung der Group for Society and Animals Studies

Pre-Conference Event für die internationale Minding Animals Conference,
Utrecht 2012

01.07.2011, 09:30 - 18.00 Uhr, Universität Hamburg,

ESA West 221, Edmund-Siemers-Allee 1

Im Rahmen dieser Tagung werden die soziale und kulturelle Bedeutung und
Funktionen der Produktion und Konsumption von Fleisch aus Sicht der
Human-Animal-Studies beleuchtet. Mit Hinblick auf das Mensch-Tier-Verhältnis
werden an Hand von Vorträgen verschiedene Fragestellungen durch renommierte
ReferentInnen und NachwuchswissenschaftlerInnen diskutiert.

Hierzu gehören unter anderem:

-Fragen nach der Konstruktion von "essbaren" und "nicht-essbaren" Tieren
und ambivalenten Konstruktionen innerhalb der Mensch-Tier-Beziehung

-Die Rolle von medialen Diskursen und Darstellungen rund um Fleischkonsum
und –produktion sowie Vegetarismus/Veganismus

-Die Bedeutung von Fleisch(konsum) innerhalb der symbolischen Ordnung, z.B.
als Mittel zur von Männlichkeit

-Fleisch als Ausdruck eines gewaltförmigen Verhältnisses und damit
verbundene Normalisierungs- und Neutralisierungsstrategien

-Die Frage nach der gesellschaftlichen Genese von Indifferenz und Empathie
gegenüber systematischer Gewalt an Tieren...

http://www.evana.org/index.php?id=65421
09.07.11Vorträge, Filme Berlin: Vortrag: Tierversuche finden im Verborgenen statt

Vortrag mit Diskussion

am 09. Juli 2011

Tierversuche finden im Verborgenen statt. Nur selten dringt etwas in die Öffentlichkeit. Wir meinen, jeder hat ein Recht darauf, zu erfahren, was in deutschen und internationalen Laboren geschieht und wofür unsere Steuergelder verwendet werden.

Wir informieren Sie über folgende Themen:

    in welchen Bereichen werden Tierversuche durchgeführt,

    Beschreibungen, Fakten und Hintergründe,

    die nationalen und internationalen gesetzlichen Grundlagen,

    welche Möglichkeiten gibt es, Tierversuche abzuschaffen,

    was Sie tun können

und natürlich beantworten wir sehr gern Ihre Fragen.

Wann: am Sonnabend, 09. Juli um 15.00 Uhr

Wo: im Büro der Tierversuchsgegner Berlin und Brandenburg,

Dahlmannstr. 16, 10629 Berlin

Wir laden Sie herzlich ein und freuen uns, mit Ihnen diskutieren zu können. Die Veranstaltung wird ca. zwei Stunden dauern. Für Getränke und Knabbereien wird gesorgt.

29.07.11
19:00h
 
bis
 
23:00h
Vorträge, Filme Vortrag: „Hilfe und Gewalt geben ein Ganzes / Und das Ganze muß verändert werden
Über Tierrettungen in einer speziesistischen Gesellschaft: Vorstellung des Antitierbenutzungshofs

von Günther Rogausch am 29. Juli, ab 19 Uhr Vokü, ab 20 Uhr Vortrag im Linken Zentrum “Hinterhof”, Corneliusstraße 108, 40225 Düsseldorf
Auf dem im Bayerischen Wald gelegenen Antitierbenutzungshof werden gegenwärtig 42 nichtmenschliche Individuen gehalten, versorgt und nicht (mehr) ausgebeutet. Dieser Hof unterscheidet sich nicht bloß in seiner Namensgebung von z.B. Gnadenhöfen und Tierheimen – und auch ähnlich verstandenen Projekten? –, sondern gerade von seiner Konzeption und Programmatik her. In dem Vortrag wird auf diesen konzeptionellen und programmatischen Hintergrund, auf die antispeziesistische Ausrichtung des Antitierbenutzungshofes eingegangen werden.
28.09.11
19:00h
 
bis
 
23:00h
Vorträge, Filme Frankfurt: Vortrag von Prof. Steve Best
Vortrag von Prof. Steve Best / Tierrechtsaktivist und Professor für Philosophie an der Universität El Paso/Texas
Mi, 28.09.2011  19:00-23:00 Uhr - Raumstation Rödelheim - Frankfurt

Vor Beginn des Vortrages wird veganes Essen für die Zuhörer bereit stehen. Essen 19:00 Uhr /Vortrag 19:30 Uhr. Damit wir die Mengen an Essen und Getränken besser koordinieren können, meldet euch BITTE, wenn möglich im Vorfeld an. Ihr werdet sicher verstehen, dass es schwer ist, die richtige Menge zu kaufen, wenn man nicht in etwa weiß, wie viele Besucher kommen werden. Meldet euch einfach bei: GloriaVegan@gmx.deWir nehmen keinen Eintritt, würden uns aber über eine kleinen Soli-Spende freuen.
 

The New Abolitionism: Animal Liberation as a Radical Social Movement

Der kontrovers diskutierte Prof. Steve Best (Universität of Texas El Paso, USA), wird seine nicht unumstrittenen Thesen bzgl. der Entstehung von Versklavung von Menschen und Tierausbeutung vorstellen.

Auf dieser Basis wird er die Abolitionismus-Bewegung zur Abschaffung der Skalverei des 19. Jahrhunderts mit der heutigen Abolitionismus-Bewegung des Philosophie-Professors Gary Francione vergleichen. Während die Abolitionismus-Bewegung des 19. Jahrhunderts sehr erfolgreich gewesen sei, kritisiert er Fanciones Ansichten scharf als "reformistisches Modell", in dem auch beispielsweise die großen amerikanischen Tierschutzorganisationen wie HSUS und PETA zu verorten seien. Best entwirft ein Konzept, das Veganismus als auch Tierbefreiung mit der Bewältigung ökologischer und sozialer Krisen verbinde und das der dem heutigen Kapitalismus innewohnenden Natur entgegengesetzt sei. Damit wendet er sich gegen eine Single-Issue-Politik und gegen Veganismus als puren Life-Style.

Seine Forderung mündet in der Bildung von Allianzen aus Tierbefreiungsbewegung, sozialer und ökologischer Bewegungen. Denn die auftretenden sozialen und ökologischen Krisen, könne auch ein Ende der Gattung Homo sapiens bewirken.

Für weitere Informationen zu dem Vortrag bitte unbedingt nochmals vorher die Seite der Tierrechtsinitiative Rhein/Main aufrufen: www.tirm.de mailto:gloriavegan@gmx.de
30.09.11
19:00h
 
bis
 
23:30h
Vorträge, Filme Fleisch und Sex! - Zum Verhältnis von Feminismus und Antispeziesismus
"Fleisch ist ein Stück Manneskraft”: Burger King bewirbt in seinem “Mancadamy” Spot seine Burger mit einem Versprechen von erhöhter Maskulinität. Die Zielgruppe für Salat scheinen dagegen “diätbewusste” Frauen zu sein. Wie steht es um das Mensch-Tier-Verhältnis im Patriachat? “Männer essen doppelt soviel Fleisch, Wurstwaren und Fleischerzeugnisse wie Frauen.”, heißt es in der “Nationalen Verzehrstudiestudie II”. Welche Rolle spielen hierbei gesellschaftlich tradierte Vorstellungen von Gender? Wir wollen gemeinsam mit euch Konzepte aus der Genderforschung und der kritischen Theorie untersuchen, welche Speziesismus und Sexismus in einen Zusammenhang stellen. Mediale Beispiele wie die oben genannten werden wir dann zusammen entschlüsseln und kritisieren.

Die Veranstaltung findet im Linken Zentrum Hinterhof, Corneliusstraße 108, 40225 Düssledorf statt.
Ab 19 Uhr gibt es vegane Burger plus Beilagen und ab 20 Uhr wollen wir mit dem Vortrag anfangen. Wir freuen uns auf euren Besuch.

Dies ist eine Veranstaltung von der Initiative Veganer Fortschritt und findet im Zuge des  veganen Infotreffs  im Linken Zentrum Hinterhof statt.

http://veganer-fortschritt.de/





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